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	<title>Heinrich Ruhfus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Ruhfus&amp;diff=1684337&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37932-38 am 16. Dezember 2025 um 20:42 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-16T20:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1942 KAdm Ruhfus.jpg|mini|Heinrich Ruhfus (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ruhfus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1895]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[26. Mai]] [[1955]] in [[Flensburg]]-[[Mürwik]]) war ein deutscher [[Konteradmiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserliche Marine ===&lt;br /&gt;
Ruhfus trat am 1. April 1913 als Seekadett ([[Crew (Marineoffiziere)|Crew 1913]]) in die [[Kaiserliche Marine]] ein und diente nach seiner Grundausbildung auf dem [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Victoria Louise]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend besuchte er die [[Marineschule Mürwik]] und diente zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] an Bord der [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Rostock (Schiff, 1914)|Rostock]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Regensburg (Schiff, 1915)|Regensburg]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kolberg (Schiff)|Kolberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab Mitte Mai 1915 war er als [[Wachoffizier]] bei der VII. [[Torpedoboot]]-Flottille und avancierte am 18. September 1915 zum [[Leutnant zur See]]. Zugleich absolvierte er von November 1915 bis Januar 1916 einen Torpedolehrgang. Von Oktober 1916 bis November 1917 war Ruhfus Wachoffizier bei der IV. Torpedoboot-Flottille. Im [[Unternehmen Albion]] 1917 lief sein Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;[[Liste deutscher Großer Torpedoboote (1898–1919)|S 64]]&amp;#039;&amp;#039; auf eine [[Seemine]] und sank. Daran schloss sich eine Verwendung als Wachoffizier bei der Zerstörer-Flottille Flandern bzw. als Kommandant bei der 1 Ostsee-Minenräumsuchflottille an. Für sein Wirken während des Krieges erhielt er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsmarine ===&lt;br /&gt;
Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] diente er zunächst drei Jahre in der Küstenwehrabteilung Lehe ([[Befehlshaber der Landstreitkräfte der Nordsee#Küstenwehrabteilung IV|Küstenwehrabteilung IV]]) und wurde anschließend im Oktober 1922 als [[Oberleutnant zur See]] bei der [[Reichsmarine]] [[Kommandant]] des [[Versorgungsschiff|Tenders]] &amp;#039;&amp;#039;[[T 154]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 19. September 1924 wurde Ruhfus als Kommandant des Torpedoboots &amp;#039;&amp;#039;[[V 157|T&amp;amp;nbsp;157]]&amp;#039;&amp;#039; zur 4. Torpedoboots-Halbflottille versetzt und stieg in dieser Stellung am 1. August 1925 mit [[Rangdienstalter|RDA]] vom 1. Mai 1925 zum [[Kapitänleutnant]] auf. Ab September 1926 war er Ausbildungsoffizier auf dem [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Emden (Schiff, 1925)|Emden]]&amp;#039;&amp;#039;, ab März 1928 Kompanieführer in der Schiffsstammdivision der Nordsee, und ab Februar 1929 Kompanieführer in der II. Marine-Artillerie-Abteilung. Auf dem [[Segelschulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Niobe (Schiff, 1913)|Niobe]]&amp;#039;&amp;#039; diente er ab September 1930 zunächst als Ausbildungsleiter und ab Februar 1932 als Kommandant. 1932 kenterte ihm an einem schönen Sommertag durch eine urplötzlich auftretende [[Weiße Bö|Gewitterbö]] das Segelschulschiff &amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039; vor [[Fehmarn]]. Wegen des Untergangs des &amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039; am 26. Juli 1932 wurde er vor ein [[Kriegsgericht]] gestellt, das ihn am 3. November 1932 von der Schuld an dem Verlust des Schiffes und vieler Menschenleben freisprach. In dieser Zeit stand er zur Verfügung der Inspektion des Bildungswesens und war er als Lehroffizier an Bord des Testboots [[SMS S 23 (1913)|&amp;#039;&amp;#039;T 23&amp;#039;&amp;#039;]]. Er diente ab Ende Dezember 1932 als Navigationsoffizier auf dem [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Königsberg (Schiff, 1929)|Königsberg]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde am 1. Januar 1933 [[Korvettenkapitän]] und stieg am 27. September 1933 zum [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Ersten Offizier]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsmarine ===&lt;br /&gt;
In der [[Kriegsmarine]] war er ab Juli 1935 [[Kommandeur]] der II. Marine-Artillerie-Abteilung. Nach seiner Beförderung zum [[Fregattenkapitän]] wurde Ruhfus Anfang Oktober 1937 [[Stabsoffizier]] beim Stab der [[Marineschule Mürwik]]. Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erfolgte als [[Kapitän zur See]] am 16. September 1939 seine Ernennung zum Kommandanten des Leichten Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;Königsberg&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem sein Kreuzer bei der [[Norwegen unter deutscher Besatzung|deutschen Besetzung Norwegens]] am Kai von [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] am 10. April 1940 durch britische Flugzeuge versenkt worden war, übernahm er in Bergen für vier Monate die Hafen- und Seekommandantur. Im August 1940 wurde er Nachfolger von [[Friedrich Rieve]] als [[Kommandierender Admiral Norwegen#Admiral der norwegischen Südküste|Seekommandant Oslo]], ab April 1941 als [[Kommandant der Seeverteidigung Oslofjord]] bezeichnet. Von Oktober 1942 bis April 1944 befehligte er als [[Konteradmiral]] die Marineschule Mürwik. Von diesem Posten wurde er im Frühjahr 1944 nach einem Besuch des [[Karl Dönitz|Oberbefehlshabers der Kriegsmarine]] von einem Tag zum nächsten abgelöst. Im April 1944 wurde er [[Kommandierender Admiral französische Südküste#Seekommandant französische Riviera|Seekommandant Französische Riviera]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutsches-marinearchiv.de/Organisation/dienststellen/seekommandanten/frz-riviera.htm |titel=Kommandant der Seeverteidigung französische Riviera |hrsg=deutsches-marinearchiv.de |zugriff=2015-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Sitz in [[Toulon]]. Bei Anrücken der [[Forces françaises libres]] nach der [[Operation Dragoon|Landung der Alliierten]] flüchtete er auf die Halbinsel von [[Saint-Mandrier-sur-Mer]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jérémie Halais |Titel=Chroniques de la Libération : du Débarquement à Nuremberg |Verlag=Éditions Larousse |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=978-2-03-607628-0 |Seiten=112 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dort geriet er am 27. August 1944 in französische [[Kriegsgefangenschaft]], die ihn körperlich ruinierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kehrte nach seiner Entlassung im Juni 1947 zu seiner Frau und den beiden Kindern in [[Mürwik]] zurück und arbeitete zunächst als Torfarbeiter und Stadthausierer, dann [[Handelsvertreter]] und war schließlich ab 1955 Pensionär. Er starb im Mai 1955 im Alter von 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1499-3, S. 168–169.&lt;br /&gt;
* [[Karl H. Peter]]: &amp;#039;&amp;#039;Acht Glas – Ende der Wache. Erinnerungen eines Seeoffiziers der Crew 38.&amp;#039;&amp;#039; Preußischer Militär-Verlag, Reutlingen 1989, S. 92–93, 97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.esys.org/bigship/niobe-untergang.html Der Untergang der &amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kommandeure der Marineschule Mürwik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-03-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruhfus, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot-Kommandant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der Marineschule Mürwik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruhfus, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konteradmiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Flensburg]]-[[Mürwik]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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