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	<title>Heinrich Rubens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Rubens&amp;diff=351944&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: kleine Änderungen</title>
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		<updated>2025-12-27T09:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alter St-Matthäus-Kirchhof Rubens Heinrich.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Leopold Rubens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1865]] in [[Wiesbaden]]; † [[17. Juli]] [[1922]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Rubens war der Sohn eines Juweliers aus Amsterdam, der nach Frankfurt am Main übergesiedelt war. Er besuchte das Frankfurter Realgymnasium „[[Wöhlerschule]]“ und nahm 1884 an der [[Technische Hochschule Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] das Studium der Elektrotechnik auf, das er in Berlin fortsetzte. 1885 wechselte er das Studienfach und studierte Physik, um im Frühjahr 1886 nach Straßburg zu wechseln. In Straßburg hörte er vor allem die Vorlesungen von [[August Kundt]], dem er als Assistent nach Berlin folgte und bei dem er 1889 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] promovierte (Die selective Reflexion der Metalle). 1892 konnte er sich an der Universität Berlin [[Habilitation|habilitieren]] und wurde dort [[Privatdozent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1895 war er außerordentlicher Professor für Physik und ab 1900 ordentlicher Professor an der [[Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg|Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg]] (als Nachfolger von [[Karl Adolph Paalzow]]), dann ab 1903 an der [[Militärtechnische Akademie|Militärtechnischen Akademie]] in Berlin. Seine Experimente führte er meist an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt im Labor von [[Ferdinand Kurlbaum]] durch, mit dem er auch viel zusammenarbeitete. Ab 1906 wurde er Nachfolger von [[Paul Drude]] als Professor für Physik und Direktor des Physikalischen Instituts an der Berliner Universität. Sein Assistent [[Wilhelm H. Westphal (Physiker)|Wilhelm Westphal]] hielt seine Vorlesungen über Experimentalphysik für die damals besten in Deutschland und hob die besondere Rolle seines Physikalischen Colloquiums an der Universität hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Heinrich Westphal |Titel=68 Jahre als Physiker in Berlin |Sammelwerk=Physikalische Blätter |Band=28 |Nummer=6 |Datum=1972 |ISSN=1521-3722 |DOI=10.1002/phbl.19720280603 |Seiten=258–265 |Online=https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/phbl.19720280603 |Abruf=2025-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 wurde er ordentliches Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-heinrich-rubens-2336| titel=Mitglieder – historisch: Heinrich Rubens| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/heinrich-rubens/| titel=Mitglieder: Heinrich Rubens| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1918 korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|2631 |Name=Heinrich Rubens |Datum=27. Dezember 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rubens starb – wahrscheinlich als Folge des damals üblichen sorglosen Umgangs mit Radium und anderen radioaktiven Substanzen – an Knochenkrebs und wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg]] beigesetzt. Die Grabstätte gehört seit 1980 zu den [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengräbern des Landes Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern gehören [[Gustav Hertz]], [[Marianus Czerny]] und [[Gerhard Hettner]] und zu den Privatdozenten und Assistenten an seinem Institut zählten [[Otto von Baeyer]], [[James Franck]] (der dort mit Gustav Hertz den [[Franck-Hertz-Versuch]] ausführte), [[Wilhelm H. Westphal (Physiker)|Wilhelm Westphal]], [[Erich Regener]], [[Robert Wichard Pohl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau Marie Rubens, geborene Hirschfeld, beging Suizid, als sie unter nationalsozialistischer Herrschaft als Jüdin den gelben Stern tragen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk==&lt;br /&gt;
Rubens arbeitete über elektromagnetische Strahlung, besonders im Infraroten. 1900 wies er durch Messungen mit Ferdinand Kurlbaum nach, dass das [[Wiensches Strahlungsgesetz|Wiensche Strahlungsgesetz]] für den langwelligen Bereich nicht zutrifft. Diese genauen Untersuchungen zur Strahlung [[Schwarzer Körper]] waren wesentlich für die Entwicklung der Ursprünge der Quantentheorie bei [[Max Planck]]. Er benutzte dazu das [[Carl Auer von Welsbach|Auer-Gasglühlicht]] und wies nach, dass das [[Plancksches Strahlungsgesetz|Plancksche Strahlungsgesetz]] auch im [[Infrarotstrahlung|infraroten]] Teil des Spektrums gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerd Löffler |Titel=Gut präpariert |Sammelwerk=Physik Journal |Band=16 |Nummer=3 |Datum=2017 |DOI= |Seiten=51–54 |Online=https://pro-physik.de/zeitschriften/download/11598}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entwickelte die Methode der Rubensschen Reststrahlen zur Erzeugung von Infrarot-Strahlung und das nach ihm benannte [[Rubenssches Flammenrohr|Rubenssche Flammenrohr]]. Er galt als meisterhafter Experimentator, der sich bei seinen Experimenten nicht schonte (die Präzisionsmessung zur Schwarzkörperstrahlung führte er lange Zeit nachts im Winter bei günstigen Wetterlagen in einem ungeheizten Labor aus). Auch seine Vorlesungsexperimente galten als vorbildhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schriften==&lt;br /&gt;
*Die Entwicklung der Atomistik, 1912&lt;br /&gt;
*mit [[Theodor Liebisch]]: Über die optischen Eigenschaften einiger Kristalle im langwelligen ultraroten Spektrum, 3 Teile, 1919 bis 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Hans Kangro]], &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte des Planckschen Strahlungsgesetzes&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden: Steiner, 1970.&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.), Deutsche Biographische Enzyklopädie, K. G. Saur, De Gruyter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116669187}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|154|155|Rubens, Heinrich|Horst Kant|116669187}}&lt;br /&gt;
* [http://bibliothek.bbaw.de/kataloge/literaturnachweise/rubens/literatur.pdf Literaturübersicht] (PDF-Datei; 54 kB)&lt;br /&gt;
* [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/phbl.19520080705/pdf Wilhelm Westphal in Physikalische Blätter]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116669187|titel=Rubens, Heinrich Leopold|datum=2025-07-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116669187|VIAF=69688341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rubens, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Hochschullehrer (Berlin)]]Mil.tech.Akad.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rubens, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rubens, Heinrich Leopold (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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