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	<title>Heinrich Reisner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:23:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Reisner&amp;diff=1840569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-08-18T13:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Reisner, Haus der Technik Essen.JPG|mini|hochkant=1.5|Heinrich Reisner, Bronzeskulptur von [[Jürgen Ebert (Bildhauer)|Jürgen Ebert]] (2011), westlich des [[Haus der Technik (Essen)|Hauses der Technik]] in Essen&amp;lt;ref&amp;gt;Im August 2018 wurde die Skulptur abgebaut.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Heinrich Reisner.jpg|mini|Das Grab von Heinrich Reisner und seiner Ehefrau Margarethe auf dem [[Friedhof Bredeney]] in Essen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Julius Reisner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1881]] in [[Śrem|Schrimm]] an der [[Warthe]]; † [[12. August]] [[1969]] in [[Essen]]) war ein deutscher [[Bauingenieurwesen|Bauingenieur]] sowie Gründer und Direktor des [[Haus der Technik (Essen)|Hauses der Technik]] (HDT) in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur auf einem [[Humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasium]] im Jahr 1900 studierte der Sohn eines Landwirtes und Sägewerks- und Ziegeleibesitzers an den Universitäten in Berlin, Eberswalde und Rostock&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200026475 Immatrikulation von Heinrich Reisner.] In: [[Rostocker Matrikelportal]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bau- und [[Ingenieurwissenschaft]]en sowie [[Naturwissenschaft]]en und [[Geologie]]. 1906 bestand er die Prüfungen zum [[Diplom-Ingenieur]] und war anschließend in verschiedenen Positionen in der freien Wirtschaft unter anderem als [[Wasserwirtschaft]]ler und [[Hydrologie|Hydrologe]] angestellt. Seine hydrologischen Forschungen zur [[Ruhr]] und seine Studie &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserwirtschaft im Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039; waren grundlegend für das Memorandum von [[Karl Imhoff]] über &amp;#039;&amp;#039;Die Reinhaltung der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (1910 verfasst, 1912 als Buch veröffentlicht), das seinerseits den Weg für das 1913 verabschiedete preußische [[Ruhrreinhaltungsgesetz]] und die Gründung des [[Ruhrverband]]es bereitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Imhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Reinhaltung der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. C. W. Haarfeld, Essen-Ruhr 1912, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf dieser Jahre erkannte Reisner aufgrund der sich rasant entwickelnden Fortschritte besonders in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen die dringende Notwendigkeit stetiger Fortbildungen für Ingenieure. Zu diesem Zweck gründete er im Jahr 1909 die „Rheinisch-Westfälische Gesellschaft für die Exakten Wissenschaften zu Essen“, die die Weiterbildung der Ingenieure organisieren sollte. Drei Jahre später plädierte er dazu sowohl auf der Hauptversammlung dieser Gesellschaft als auch mit Hilfe einer Publikation in der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Bestrebung im Rheinisch-Westfälischen Industriebezirk&amp;#039;&amp;#039; für die Einrichtung eines entsprechenden offiziellen und anerkannten Fortbildungsinstituts mit Sitz in Essen – eine positive Entscheidung wurde jedoch vorerst noch vertagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich wurde Reisner im Jahr 1915 als [[Redakteur|Schriftleiter]] und hauptberuflicher [[technischer Redakteur]] im Essener „Girardet-Verlag“ der Unternehmerfamilie [[Wilhelm Girardet]] übernommen, dem er bis 1933, und davon in den letzten drei Jahren als freiberuflicher Mitarbeiter angehörte. Dabei verlor er seine Vision eines Fortbildungsinstituts nicht aus den Augen und gründete hierzu im Jahr 1919 zusammen mit dem Essener Oberbürgermeister [[Hans Luther]], sowie dem Chemiker [[Franz Fischer (Chemiker)|Franz Fischer]] und dem Bankier [[Wilhelm von Waldthausen]] die noch heute bestehende „Gesellschaft für Wissenschaft und Leben im rheinisch-westfälischen Industriegebiet“ als neue „Dachgesellschaft für die wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Bestrebungen“, in die seine bisherige „Gesellschaft für die exakten Wissenschaften“ übernommen wurde. Trotz der Hilfe dieser einflussreichen Personen musste sich Reisner noch einige Jahre gedulden. Zwischenzeitlich, im Jahre 1924, wurde er an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] mit einer Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;Hydrologisch-wasserwirtschaftliche Untersuchungen bei Wasserkraftwerken&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde das angestrebte Fortbildungsinstitut als „[[Haus der Technik (Essen)|Haus der Technik]]“ im Gebäudetrakt der [[Essener Börse]] eingerichtet und am 21.&amp;amp;nbsp;November 1927 durch ihn persönlich in seiner Funktion als erster Geschäftsführer des HDT eröffnet. Drei Jahre später wurde er zum Direktor dieses Instituts ernannt, weswegen er seine Verlagstätigkeit im Girardet-Verlag nur noch freiberuflich weiterführte. Mit der [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Jahr 1933 wurde Reisner aus politischen Gründen aus allen seinen Ämtern und Aufgaben entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Gebäudekomplexes im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beteiligte sich Reisner unmittelbar nach Kriegsende als erneut eingesetzter Direktor am Wiederaufbau des Institutes. Auch die [[RWTH Aachen]] zeigte Interesse an dieser Einrichtung und gründete hier im Jahr 1946 eine neue Außenstelle. Auf Grund dieser Kooperation wurde Heinrich Reisner von der RWTH Aachen im gleichen Jahr zusätzlich als Honorarprofessor mit dem Lehrgebiet &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und kulturelle Bedeutung der Technik&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Reisner war unter anderem Mitglied im Geschichtsausschuss des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute, dem heutigen [[Stahlinstitut VDEh]], sowie seit 1953 in der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaften und Technik e.&amp;amp;nbsp;V. (DGGMNT). Von 1948 bis 1951 war er Vorstandsmitglied des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marie-Luise Heuser]], [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]] |Hrsg=Karl-Heinz Ludwig |Titel=Tabellarische Zusammenstellungen zur Geschichte des VDI |Sammelwerk=Technik, Ingenieure und Gesellschaft – Geschichte des Vereins Deutscher Ingenieure 1856–1981 |Verlag=VDI-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1981 |ISBN=3-18-400510-0 |Seiten=590–591}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Friedhof Bredeney]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben 1951 wurde Reisner für die erfolgreiche Zusammenarbeit des HdT mit der RWTH Aachen am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1951 zunächst die Ehrenbürgerschaft der RWTH Aachen zuerkannt. Zehn Jahre später erfolgte seine Ernennung zum [[Ehrensenator]]. Im Rahmen einer Feierstunde zu seinem 85.&amp;amp;nbsp;Geburtstag wurde Reisner, der als „Anwalt der Ingenieure“ und als außerordentlich engagierter Mensch mit hoher Kontakt- und Integrationsfähigkeit galt, das goldene Siegel der Stadt Essen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heinrich-Reisner-Platz vor dem Haus der Technik in Essen wurde 2010 nach ihm benannt. Eine 2011 von [[Jürgen Ebert (Bildhauer)|Jürgen Ebert]] geschaffene Bronzeskulptur zeigt Heinrich Reisner mit einem Buch auf einer Bank sitzend. Diese wurde im gleichen Jahr auf dem Heinrich-Reisner-Platz aufgestellt, jedoch 2018 wegen wiederholtem Vandalismus wieder abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Janet Lindgens: [https://www.waz.de/staedte/essen/figur-kehrt-nicht-zurueck-kunst-kapituliert-vor-vandalismus-id216485191.html &amp;#039;&amp;#039;Figur kehrt nicht zurück: Kunst kapituliert vor Vandalismus&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Essen, 21. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hochwasser im Juli 1907 in der [[Grafschaft Glatz]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Gewässerkunde&amp;#039;&amp;#039;, 1909/1910, Jg. 9, Heft 1, S. 1–64.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Wölfelsgrunder Talsperre|Wölfel]]. Eine gewässerkundliche Studie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Gewässerkunde&amp;#039;&amp;#039;, 1909/1910, Jg. 9, Heft 2, S. 159–182.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hochschulen der Technik in Europa&amp;#039;&amp;#039;. Girardet, Essen 1916 (= Sonderdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Anzeiger für Berg-, Hütten- und Maschinenwesen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1916).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sammlung und Förderung wissenschaftlicher Bestrebungen im rheinisch-westfälischen Industriebezirk&amp;#039;&amp;#039;. Rheinisch-Westfälische Gesellschaft für die Exakten Wissenschaften zu Essen, Essen 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Wasserbau- und Binnenschifffahrt-Ausstellung, Essen 1922, 31. März bis 30. April&amp;#039;&amp;#039;. Boeckling &amp;amp; Müller, Essen 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Wärme-Ausstellung, Essen 1922, 17. Juni bis 16. Juli&amp;#039;&amp;#039;. Allgemeine Anzeigen GmbH (Ala) / Vereinigte Anzeigengesellschaften Haasenstein &amp;amp; Vogler, Daube &amp;amp; Co., Essen 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hydrologisch-wasserwirtschaftliche Untersuchungen bei Wasserkraftwerken&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, TU Dresden 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fortbildungsfragen in der Technik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ruhr und Rhein. Wirtschaftszeitung herausgegeben von den Industrie- und Handelskammern zu Bochum, Dortmund, Duisburg-Wesel, Essen, Krefeld&amp;#039;&amp;#039;, 1928, Jg. 9, S. 818–823.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruhrländisches Bauwesen 1904–1929&amp;#039;&amp;#039;. Girardet, Essen 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121575454}}&lt;br /&gt;
* Fritz Dieter Erbsloh: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Reisner (1881–1969).&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfhard Weber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ingenieure im Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1999, ISBN 3-402-06753-6, S. 257–274 (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien&amp;#039;&amp;#039;, Band 17).&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma=Reisner, Heinrich |Auflage=2 |Band=8 |SeiteVon= |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erwin Dickhoff&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Stadt Essen–Historischer Verein für Stadt und Stift Essen&lt;br /&gt;
   |Titel=Essener Köpfe&lt;br /&gt;
   |Auflage=&lt;br /&gt;
   |Verlag=Klartext-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=2015&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8375-1231-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.essen.de/historischesportal_namen/friedhof/friedhofsfuehrer/friedhofsfuehrer_detailseite_876938.de.html Historisches Portal Essen: Heinrich Reisner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121575454|VIAF=47621996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reisner, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reisner, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reisner, Heinrich Julius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur, technischer Redakteur sowie Gründer und Direktor des „Haus der Technik“ in Essen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Śrem|Schrimm]] an der Warthe&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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