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	<title>Heinrich Refardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dodowp am 15. Januar 2026 um 23:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KösA N5 F2 020 Refardt.jpg|mini|hochkant|Refardt als Hessen-Preuße in Freiburg, 1913]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Refardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1892]] in [[Bachstedt]]; † [[6. März]] [[1968]] in [[Timmerloh]] bei [[Soltau]]) war ein deutscher Kommunaljurist, [[Polizeipräsident]] in [[Duisburg-Hamborn (Stadt)|Duisburg-Hamborn]] und [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] im preußischen [[Regierungsbezirk Aurich]] (bis 1936) sowie im [[Regierungsbezirk Frankfurt]] (1937–1945).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhold Zilch]], [[Bärbel Holtz]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;12/II. In: [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; [[Olms-Weidmann]], Hildesheim 2003, S.&amp;amp;nbsp;669 ([http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%2012-2.pdf Online]; [[PDF]] 2,2 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Refardt besuchte das humanistische Gymnasium in [[Weimar]]. Anschließend studierte er Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg, München und Göttingen. In Freiburg wurde er Mitglied des [[Corps Hasso-Borussia Freiburg|Corps Hasso-Borussia]]. Nach dem Ablegen seines Referendarexamens im Jahre 1914 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Er diente während des Krieges im [[Jäger-Regiment zu Pferde Nr.&amp;amp;nbsp;6]] in [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg erhielt Refardt als Regierungsreferendar ab 1919 seine Ausbildung in der Regierung Hannover. 1921 wurde er nach der am 13. August bestandenen großen Staatsprüfung als Assessor in der [[Regierungsbezirk Gumbinnen|Regierung Gumbinnen]] (1921–1926) beschäftigt und 1925 zum Regierungsrat befördert. Zum 1. Oktober 1932 trat er in die [[NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 1.348.563),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33981256&amp;lt;/ref&amp;gt; zuvor hatte er ab 1925 der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] und ab 1931 der [[DNVP]] angehört. Ab Anfang 1927 arbeitete Refardt in der Regierung in Düsseldorf und wurde dort [[Dezernent]]. Im Dezember 1932 übernahm er kommissarisch die Amtsgeschäfte des Polizeipräsidenten in [[Hagen]]. Da er nach der [[Machtergreifung]] den Nationalsozialisten als zuverlässig galt, wurde er zum 1.&amp;amp;nbsp;März 1933 zum Polizeipräsidenten in Duisburg-Hamborn ernannt. Am 11.&amp;amp;nbsp;September 1933 wurde er zum stellvertretenden Regierungspräsidenten in Aurich ernannt, weil der bisherige Stelleninhaber [[Gustav Bansi]] nicht alle rechtswidrigen Wünsche der nationalsozialistischen Führer in Ostfriesland erfüllte. Bansi hatte sich zum Beispiel geweigert, auf Wunsch des nationalsozialistisch beherrschten Emder Rates den langjährigen Oberbürgermeister von Emden, [[Wilhelm Mützelburg]] abzusetzen, um einem Nationalsozialisten Platz zu schaffen. Refardt kam dieser Bitte der Nationalsozialisten umgehend nach. Zum 1. Januar 1934 übernahm er die Stelle des Regierungspräsidenten und blieb hier bis 1936. Im Dezember 1936 wurde er zum Regierungspräsidenten des Regierungsbezirkes [[Regierungsbezirk Frankfurt|Frankfurt (Oder)]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Sturmabteilung]] stieg er im November 1943 bis zum SA-Standartenführer auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 246f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch SS-Mitglied. Er war zudem Mitglied im [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund]] (NSRB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er mit den Attentätern vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli in Verbindung gebracht wurde, war er 1944 für sechs Wochen im [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Untersuchungsgefängnis Moabit]] inhaftiert. Da ihm der Untersuchungsrichter eine Verbindung nicht nachweisen konnte, wurde Refardt wieder als Regierungspräsident eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Niederlage im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] floh Refardt mit seinen Mitarbeitern Anfang 1945 vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] nach [[Schleswig-Holstein]]. Refardt war schon von den Sowjets als NS-Belasteter seines Amtes enthoben worden. Dann wurde er von den Engländern für zwei Jahre im [[Internierungslager Neuengamme]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde Refardt offiziell als Regierungspräsident pensioniert. Ab Januar 1952 war er für den Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen e.&amp;amp;nbsp;V. in Hannover tätig, für den von 1957 bis 1962 auch dem Vorstand angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Refardt heiratete 1921 Friederike Zambona (* 31. März 1900). Das Ehepaar hatte drei Kinder, die Töchter Marieliese (*&amp;amp;nbsp;1923), Inge (*&amp;amp;nbsp;1926) und Sohn Heinrich (*&amp;amp;nbsp;1934).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 246f. (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 22, A, 16 = &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Biographisches Lexikon für Ostfriesland]]: [http://www.ostfriesischelandschaft.de/776.html?&amp;amp;type=0&amp;amp;uid=2670&amp;amp;cHash=c5de1724f577b4d60db194ae6a533185 Biographie von Heinrich Refardt (1892–1968)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Ostfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035118467|VIAF=302531988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Refardt, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Refardt, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunaljurist und preußischer Regierungspräsident in Aurich (bis 1936) und in Frankfurt (Oder) (1937–1945)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bachstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Timmerloh]] bei [[Soltau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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