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	<title>Heinrich Rau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Rau&amp;diff=148752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: ausdr.</title>
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		<updated>2025-09-30T14:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ausdr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006033 014 Porträt Heinrich Rau Crop.jpg|mini|Heinrich Rau 1951]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gottlob Rau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1899]] in [[Feuerbach (Stuttgart)|Feuerbach bei Stuttgart]]; † [[23. März]] [[1961]] in [[Ost-Berlin]]) war Mitglied des [[Politbüro der SED#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros des Zentralkomitees]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], Vorsitzender der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] sowie Minister für Maschinenbau und für Außenhandel und Innerdeutschen Handel. Im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] war er zeitweise Brigadekommandeur der [[XI. Internationale Brigade|XI. Internationalen Brigade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[File:Heinrich Rau 1928.jpg|thumb|right|Raus offizielles [[Preußischer Landtag|Landtags]]porträt, 1928]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-57000-0139, V. Parteitag der SED.jpg|miniatur|V. [[Parteitag der SED]] 1958: [[Otto Grotewohl]], [[Walter Ulbricht]], [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow]] und Heinrich Rau]]&lt;br /&gt;
[[File:Wandlitz Waldsiedlung - Haus 5 - DSC 0123.jpg|mini|[[Waldsiedlung Wandlitz]], das einst von Rau bewohnte „Haus 5“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Rau.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Heinrich Rau absolvierte eine Ausbildung als Stanzer und Metallpresser und arbeitete, unterbrochen vom Kriegsdienst 1917/18, von 1913 bis 1920 bei den [[Robert Bosch (Unternehmen)|Boschwerken]] in Feuerbach. Seit 1913 war er in der [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportbewegung]] aktiv, ab November 1913 wurde er Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]] und einer sozialdemokratischen Jugendgruppe. 1916 trat er der [[Spartakusbund|Spartakusgruppe]], 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und 1919 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. 1918 nahm er an der [[Novemberrevolution]] in Stuttgart teil und war Leiter der Militärpolizei in der Stadt [[Zuffenhausen]] bei [[Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1920 war er Vorsitzender der KPD-Ortsgruppe Zuffenhausen, danach bis 1923 Mitarbeiter des Zentralkomitees der KPD. 1921–1930 unterrichtete er an den Landes- und Zentralschulen der KPD. Ab 1923 war er Leiter der Abteilung Land beim ZK der KPD und Mitglied des Internationalen Komitees der Land- und Forstarbeiter, ab 1924 Mitglied des Vorstandes des [[Reichsbauernbund]]es, ab 1928 Abgeordneter des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]], ab 1930 Mitglied des Internationalen Bauernrates in [[Moskau]] und ab 1931 Büromitglied des Europäischen Bauernkomitees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Rau verhaftet und Ende 1934 neben [[Bernhard Bästlein]] vom [[Volksgerichtshof]] wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu zwei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Nach seiner Haftentlassung emigrierte er 1935 in die [[Sowjetunion|UdSSR]], wo er stellvertretender Leiter des Internationalen Agrarinstituts in Moskau war. 1937 ging er nach [[Spanien]], wo er nach Besuch der Kommandeursschule als Instrukteur, Stabschef und zuletzt als Brigadekommandeur der XI. [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigade]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] bis zu seiner Verwundung 1938 teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spanienkämpfer in der Deutschen Demokratischen Republik. Namensverzeichnis ehemaliger Teilnehmer am Freiheitskampf gegen den Faschismus 1936–1939 in Spanien&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR – Zentralleitung. Druckerei Tastomat, Eggersdorf 1988, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1939 war er Leiter des Hilfskomitees der deutschen und österreichischen [[Spanienkämpfer]] und Mitglied der KPD-Landesleitung in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Rau wiederum verhaftet und kam in das französische Lager [[Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet]] und später ins Geheimgefängnis [[Castres (Tarn)|Castres]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jonny Granzow: &amp;#039;&amp;#039;Der Ausbruch der Spanienkämpfer aus dem Geheimgefängnis: Eine historische Reportage&amp;#039;&amp;#039;, edition bodoni, 2012, ISBN 978-3-940781-27-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort wurde er 1942 an die [[Gestapo]] ausgeliefert, saß bis 1943 im Gestapo-Gefängnis in der [[Niederkirchnerstraße|Prinz-Albrecht-Straße]] und bis 1945 im [[KZ Mauthausen]], wo er Teilnehmer des Lageraufstandes war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er Mitglied der Provisorischen Kommission zur Durchführung der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] und Vorsitzender der Landessequesterkommission in [[Brandenburg]]. 1946 trat er der SED bei. 1946–1948 war er Landtagsabgeordneter und Minister für Wirtschaftsplanung von Brandenburg, 1948–1949 Vorsitzender der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]]. Seit 1949 war er Abgeordneter der [[Volkskammer]], Mitglied des Zentralkomitees und Kandidat des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros des Parteivorstandes der SED]], seit 1950 Mitglied des Politbüros sowie stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949–1950 war Rau Minister für Planung der DDR und 1950–1952 Vorsitzender der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]]. 1952–1953 leitete er die Koordinierungsstelle für Industrie und Verkehr beim Ministerrat, war 1953–1955 Minister für Maschinenbau und 1955–1961 [[Ministerium für Innerdeutschen Handel, Außenhandel und Materialversorgung|Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Bestattungsurne|Urne]] wurde in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte der Sozialisten]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in Berlin-[[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen/Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1954: [[Vaterländischer Verdienstorden]] (Gold)&lt;br /&gt;
* 1958: [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* 1961: Groß-Kordon zum [[Nil-Orden]] der Arabischen Republik Ägypten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rau war 1952–90 der [[Schwermaschinenbau Wildau|VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“ Wildau]] benannt. Rau wurde in der DDR dreimal mit einer Briefmarke bedacht, wovon zwei sich auf seine Tätigkeit im Spanischen Bürgerkrieg bezogen. Das [[Jagdfliegergeschwader 9|Jagdfliegergeschwader 9 „Heinrich Rau“]] und das Schülerinternat „Heinrich Rau“ des [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR|Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA)]] in Cöthen (nahe Bad Freienwalde) trugen seinen Namen. In Rheinsberg war bis 2018 eine [[Oberschule]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bildungscampus-rheinsberg.de/page-1 Marc Lungfiel: Über uns, Grund- und Oberschule „Bildungscampus-Rheinsberg“; abgerufen am 19. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurde nach ihm das Institut der Zollverwaltung der Deutschen Demokratischen Republik in [[Plessow]] (Brandenburg) benannt. Hier wurden die Zollmitarbeiter der DDR ausgebildet. Häufig wurden Straßen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Post der DDR]] gab 1979 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für die Arbeiter- und Bauernmacht. Ausgewählte Reden und Aufsätze 1922–1961&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Woitinas: &amp;#039;&amp;#039;Rau, Heinrich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 373–376&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|192|192|Rau, Heinrich|[[Heike Amos]]|118598554}}&lt;br /&gt;
* Erich Woitinas: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Rau. Kommunist, Internationalist und sozialistischer Staatsmann&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Junge Welt, Berlin 1977 (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe zur Geschichte der FDJ&amp;#039;&amp;#039; 36)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 589–590.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinrich-rau|lemma=Heinrich Rau|autor=Elke Reuter, [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=2766}}&lt;br /&gt;
* Informationsamt der Provinzialverwaltung Mark Brandenburg 1946 Ein Jahr der Bewährung 2. erweiterte Auflage Heft 2 S. 23ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heinrich Rau}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118598554}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/014175}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/39c91e83-d071-49d2-99df-2f70c02096a8/ Nachlass Bundesarchiv NY 4062]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der Staatlichen Plankommission der DDR&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Minister für Außenwirtschaft der DDR&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118598554|LCCN=n84035516|VIAF=12675885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rau, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Außenwirtschaft (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nil-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat des Politbüros des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rau, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rau, Heinrich Gottlob (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), MdV, Minister für Maschinenbau und für Außenhandel und Innerdeutschen Handel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Feuerbach (Stuttgart)|Feuerbach bei Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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