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	<title>Heinrich Rathke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:21:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Rathke&amp;diff=425636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Guineabayer: clean up, replaced mit AWB</title>
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		<updated>2024-12-26T21:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;clean up, replaced mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Rathke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1928]] in [[Mölln (Mecklenburg)]]; † [[17. Januar]] [[2024]] in [[Schwerin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirche-mv.de/nachrichten/2024/januar/mecklenburger-altbischof-heinrich-rathke-gestorben |titel=Mecklenburger Altbischof Heinrich Rathke gestorben |hrsg=Evangelische Kirche in Mecklenburg-Vorpommern |sprache=de |abruf=2024-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] evangelischer Geistlicher. Er war von 1971 bis 1984 Landesbischof der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs]] und von 1977 bis 1981 Leitender Bischof der [[Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands#VELK DDR|Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in der DDR (VELK DDR)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Rathke stammte aus einer mecklenburgischen [[Pfarrhaus|Pastorenfamilie]]. Er wurde als Sohn des Theologen und Pastors Paul Rathke (1899–1974) und dessen Frau Hedwig Caroline Wilhelmine Johanna Rathke, geb. Steding (* 1895) geboren und verlebte Kindheit und Jugend an Dienstorten des Vaters in Mölln und in [[Malchow]]. 1944 mit 16 Jahren in den [[Wehrmacht|Kriegsdienst]] eingezogen, geriet er in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. 1948 machte er sein Abitur in [[Lübeck]]. Er studierte in [[Kiel]], [[Erlangen]] und [[Tübingen]] [[Theologie]] mit der Absicht, in den Dienst der bayerischen Landeskirche zu treten. In Erlangen wurde er Mitglied der [[Burschenschaft der Bubenreuther]]. 1953 entschloss er sich nach dem ersten theologischen Examen, das er in [[Ansbach]] ablegte, angesichts des Theologenmangels in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] dorthin zu übersiedeln. 1954 wurde Rathke ordiniert. 1955 erhielt er eine Pfarrstelle in [[Warnkenhagen]] in Mecklenburg und heiratete Marianne Rusam, mit der er sieben Kinder hatte. 1962 wechselte Rathke an die St.-Andreas-Gemeinde in Rostock; später wurde er Pastor in der Rostocker Südstadt. Aufsehen im atheistischen SED-Staat erregten seine volksnahen Predigten aus einem alten [[Zirkuswagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde Heinrich Rathke an der [[Universität Rostock]] mit einer Arbeit über [[Ignatius von Antiochien]] bei [[Gustav Stählin]] und [[Konrad Weiß (Theologe)|Konrad Weiß]] zum Dr. theol. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde er zum Landespastor für Gemeindedienst ([[Volksmission]]) in [[Güstrow]] berufen und von 1971 an für zwölf Jahre als Nachfolger von [[Niklot Beste]] zum Landesbischof der mecklenburgischen Landeskirche gewählt. 1972 war er zudem Beauftragter des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR für die Verbindung zur [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Russisch-Orthodoxen Kirche]]. Von 1977 bis 1981 fungierte Rathke zusätzlich als leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche (VELK) in der DDR, von 1978 bis 1980 als Vorsitzender des DDR-Nationalkomitees des [[Lutherischer Weltbund|Lutherischen Weltbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang der 1980er Jahre engagierte sich Rathke verstärkt in der [[Friedensbewegung#In der DDR|Friedensarbeit]], für [[Menschenrechte]] und Umwelt. Er kritisierte die Einführung des [[Wehrunterricht|Wehrkundeunterrichts]] und die verschärfte Strafverfolgung [[Pazifismus|pazifistischer]] Jugendlicher. Von der [[SED]] wurde er als „feindlich negativ“ eingestuft. Dieses Engagement hatte auch Folgen für seine Familie: Keines seiner Kinder wurde zum Studium zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rathke, der sich immer entschieden für Amtszeitbeschränkung einsetzte, kehrte nach Ablauf seiner Amtszeit ins Gemeindepfarramt zurück. Sein Nachfolger als Landesbischof wurde [[Christoph Stier]]. Rathke übernahm das Pfarramt von [[Crivitz]] bei [[Schwerin]], das er jedoch 1991 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] kümmerte er sich um [[russlanddeutsche]] Gemeinden in [[ELKRAS|Mittelasien]] und war von 1991 bis 1994 Bischöflicher [[Visitator]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Kasachstan|Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Kasachstan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde in einen Vertrauensrat zur Aufarbeitung kirchlicher [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]-Verstrickungen berufen und gehörte für mehrere Jahre dem Beirat der Stasi-Unterlagen-Behörde für das Land Mecklenburg-Vorpommern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rathke wurde 1999 von der [[Universität Rostock]] der [[Ehrendoktor]]titel verliehen. Er war Ehrenbürger der Stadt [[Crivitz]] und lebte zuletzt in Schwerin, wo er im Januar 2024 im Alter von 95 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Rathke: &amp;#039;&amp;#039;Ignatius von Antiochien und die Paulusbriefe&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* Björn Mensing, Heinrich Rathke: &amp;#039;&amp;#039;Mitmenschlichkeit, Zivilcourage, Gottvertrauen. Evangelische Opfer von Nationalsozialismus und Stalinismus&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2003, ISBN 3-374-02057-7.&lt;br /&gt;
* Heinrich Rathke: &amp;#039;&amp;#039;„Wohin sollen wir gehen?“ Der Weg der Evangelischen Kirche in Mecklenburg im 20. Jahrhundert. Erinnerungen eines Pastors und Bischofs und die Kämpfe mit dem Staat.&amp;#039;&amp;#039; Lutherische Verlagsgesellschaft, Kiel 2014. ISBN 978-3-87503-173-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rahel Frank]]: &amp;#039;&amp;#039;„Realer, exakter&amp;amp;nbsp;− präziser“? Die DDR-Kirchenpolitik gegenüber der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs von 1971 bis 1989.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 2004, ISBN 3-933255-18-X.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinrich-rathke|lemma=Rathke, Heinrich|autor=Roger Sitter, [[Ehrhart Neubert]]|band=2|idNum=2763}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Altenburg, Karl Matthias Siegert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Kirche für andere – Kirche mit anderen“. Festschrift für Dr. Heinrich Rathke zum 85. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Redarius, Wismar 2014, ISBN 978-3-941917-07-1 (= Mecklenburgia sacra. Jahrbuch für Mecklenburgische Kirchengeschichte; Sonderband 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122478541}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|235411264}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bubenreuther.de/gag/rathke.htm Heinrich Rathke: &amp;#039;&amp;#039;Persönliche Erinnerungen an das Jahr 1953&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://widerstand-in-mv.de/registerliste/?search=Heinrich+Rathke Geschichten zu Heinrich Rathke auf „Widerstand in MV“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Leitende Bischöfe der VELKD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122478541|LCCN=n84223716|VIAF=72276460}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rathke, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersiedler in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rathke, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pfarrer, Theologe und Landesbischof in Mecklenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mölln (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Guineabayer</name></author>
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