<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Quiring</id>
	<title>Heinrich Quiring - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Quiring"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Quiring&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T02:28:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Quiring&amp;diff=111023&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Quiring&amp;diff=111023&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T05:57:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ludwig Quiring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1885]] in Hüllen bei [[Gelsenkirchen]]; † [[19. Juni]] [[1964]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Geologe]], der sich insbesondere mit Lagerstättenkunde befasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Quiring war der Sohn von Heinrich Quiring (1854–1927), Direktor der Halburger Hütten in Saarbrücken und Erbauer unter anderem der Märkischen Eisengießerei in Eberswalde. Er machte sein Abitur in [[Eberswalde]] und studierte in [[München]] (bei [[Paul von Groth]]) und – unterbrochen vom Wehrdienst als Einjährig-Freiwilliger 1907 – an der [[Berlin]]er Bergbauakademie. 1910 wurde er Bergreferendar. 1912 wurde er bei [[Gustav Steinmann]] in Bonn in Geologie promoviert (über die Stratigraphie der Sötenicher Mulde in der Eifel) und 1914 nochmals als Bergbauingenieur bei [[Fritz Frech]] in Breslau promoviert (&amp;#039;&amp;#039;Das Goldvorkommen bei Goldberg in Schlesien und seine bergmännische Gewinnung im 13. und 14. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;). Nach Wehrdienst im Ersten Weltkrieg (wo er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] erhielt) wurde er 1918 Bergassessor. Ab 1914 war er bei der [[Preußische Geologische Landesanstalt|Preußischen Geologischen Landesanstalt]] (PGLA). 1923 wurde er Preußischer Bergrat und 1929 erhielt er den Professorentitel. Bei der PGLA und deren Nachfolger, dem [[Reichsamt für Bodenforschung]], kartierte er viel im Siegerland, Westerwald, am Mittelrhein und an der Mosel. Ab 1935 leitete er die geologische Forschungsstelle des Saarlandes. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Militärgeologe unter anderem an Vorbereitungen für eine geplante Untertunnelung des Rheins. Ab 1945 war er Chefgeologe in der [[Deutsche Zentralverwaltung für Brennstoffindustrie|Deutschen Zentralverwaltung für Brennstoffindustrie]] in der sowjetischen Besatzungszone mit der Erkundung neuer Lagerstätten für Kohle, Erdgas und Erdöl betraut, wurde aber schon ein Jahr später zum Rücktritt gezwungen und trat auch als Oberlandesgeologe der Deutschen Geologischen Landesanstalt in Ostberlin zurück. Von 1946 bis 1955 war er außerplanmäßiger Professor und Leiter des Institutes für Geologie und Paläontologie an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/817 |titel=Quiring, Heinrich Ludwig, in: Catalogus Professorum TU Berlin |hrsg=TU Berlin |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtung fanden seine frühen Arbeiten zur Tektonik (Horizontalverschiebungen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Theorie der Horizontalverschiebungen&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift für praktische Geologie, Band 21, 1913&amp;lt;/ref&amp;gt;, Entstehung Schollengebirge). Später vertrat er Außenseiter-Theorien wie Theorien zum [[Äther (Physik)|Äther]]&amp;lt;ref&amp;gt;zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Der Traum des Descartes, Eine Verschlüsselung seiner Ätherwirbeltheorie&amp;#039;&amp;#039;, Universitas, Band 8, 1953, &amp;#039;&amp;#039;Physik des Äthers&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Kiepert 1953&amp;lt;/ref&amp;gt; und Ideen zur Kosmogonie&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weltkörperentstehung, Eine Kosmogonie auf geologischer Grundlage&amp;#039;&amp;#039;, Petermanns geographische Mitteilungen, Ergänzungsheft 250, 1953&amp;lt;/ref&amp;gt; wie einer Theorie der Entstehung des Mondes aus dem Pazifik, der [[Wünschelrute]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wünschelrute und Geophysik&amp;#039;&amp;#039;, Murnau, München: Lux 1951 (Orionbücher Band 41)&amp;lt;/ref&amp;gt; und kritisierte die [[Kontinentalverschiebung]]stheorie. Er befasste sich auch historisch mit Goldbergbau.&amp;lt;ref&amp;gt;zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Der römische Goldbergbau in Hispanien und die „Arrugien“ des Plinius&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift für das Berg-, Hütten- u. Salinenwesen im Preußischen Staate, Band 81, 1933, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Goldes, Die goldenen Zeitalter in ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Enke Verlag 1948. Er promovierte schon 1914 in Breslau mit einer teilweise historischen Arbeit zum Goldbergbau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb auch ein Buch über [[Heraklit]] mit griechischem Text und Übersetzungen aus dem Griechischen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heraklit: Worte tönen durch Jahrtausende&amp;#039;&amp;#039;, de Gruyter, 1959, [http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?fromPage=online&amp;amp;aid=3780228 Rezension] von G. B. Kerfeld im &amp;#039;&amp;#039;The Classical Review&amp;#039;&amp;#039; von 1960, dort als Buch eines &amp;#039;&amp;#039;Physikers&amp;#039;&amp;#039; beschrieben&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem publizierte er auch zu [[Tutenchamun]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Abkunft des Tutanchamon (1358 - 1351)&amp;#039;&amp;#039;, Klio. Beiträge zur Alten Geschichte. Band 38, 1960, Berlin, Akademie-Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Herkunft des [[Bernstein]]s in dessen Grab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Herkunft des Bernsteins im Grabe des Tutanchamon (1358-1351)&amp;#039;&amp;#039;, Forschungen und Fortschritte, Band 28, 1954&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Spekulationen über Entdeckungsfahrten von Ägyptern und Phöniziern auf der Suche nach Gold und anderen Rohstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel in seinem Gold-Buch und &amp;#039;&amp;#039;Die Lage des Gold- und Amonitenlandes Punt und die erste Umfahrung Afrikas&amp;#039;&amp;#039;, Forschungen und Fortschritte 1947&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kurzeinführung in die Geologie&amp;#039;&amp;#039;, Institut für Geologie und Paläontologie (TU Berlin), Berlin (Meusel), 1949&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kurzeinführung in die Gesteinskunde&amp;#039;&amp;#039;, Institut für Mineralogie und Petrografie (TU Berlin), Berlin-Charlottenburg (Kiepert) 1949&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Vorträge und Schriften 1911-1955&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1955&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Platinmetalle: Platin, Palladium, Iridium, Osmium, Rhodium, Ruthenium&amp;#039;&amp;#039;, Enke Verlag, Stuttgart 1962 (Die metallischen Rohstoffe, Band 16)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Arsen&amp;#039;&amp;#039;, Enke Verlag 1948 (Die metallischen Rohstoffe, Band 8)&amp;lt;ref&amp;gt;Er lieferte auch Beiträge zu weiteren Bänden der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Die metallischen Rohstoffe&amp;#039;&amp;#039;, so zum Band &amp;#039;&amp;#039;Gold&amp;#039;&amp;#039; von Ferdinand Friedensburg 1953 und zum Band Kupfer von Emil Kraume&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antimon&amp;#039;&amp;#039;, Enke Verlag 1945 (Die metallischen Rohstoffe Band 7)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die ostasturischen Steinkohlenbecken&amp;#039;&amp;#039;, Preußische Geologische Landesanstalt, Archiv für Lagerstättenforschung, Band 69, 1939&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Edelsteine im Amtsschild des jüdischen Hohepriesters und die Herkunft ihrer Namen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv&amp;#039;&amp;#039; 38, 1954, S. 193–213.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die jungtertiären Eisenmanganerzvorkommen in Devon, Karbon und Pliocän von Südportugal&amp;#039;&amp;#039;, Archiv für Lagerstättenforschung, Band 63, 1963&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Wärmebilanz der Erde als Grundlage einer absoluten Zeitrechnung&amp;#039;&amp;#039;, Gerlands Beiträge zur Geophysik, Band 61, 1950&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Schalenbau der Erde und Erzentstehung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Kiepert 1951 (17 Seiten)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Erdmagnetismus und geothermische Tiefenstufe&amp;#039;&amp;#039;, Neues Jahrbuch für Geologie und Paläontologie, Band 9, 1955&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kontinentdrift und Erdmagnetismus&amp;#039;&amp;#039;, Forschungen und Fortschritte. Nachrichtenblatt der deutschen Wissenschaft und Technik, Band 31, 1957&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Küstenverschiebungen, Klimawechsel und Völkerwanderungen der Steinzeit&amp;#039;&amp;#039;, Prähistorische Zeitschrift, Band 32/33, 1941/42&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Herkunft des ältesten Eisens und Stahls &amp;#039;&amp;#039;, Forschungen und Fortschritte, 9, 1933&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Gold im Altertum&amp;#039;&amp;#039;, Forschungen und Fortschritte, 18, 1944&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Probierstein&amp;#039;&amp;#039;, Forschungen und Fortschritte, 25, 1949&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichtliche Studien in Bergwerken Südspaniens&amp;#039;&amp;#039;, Ernst und Sohn 1935&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Strunz &amp;#039;&amp;#039;Von der Bergakademie zur TU Berlin 1770-1970&amp;#039;&amp;#039;, TU Berlin, Verlag Glückauf in Kommission 1970&lt;br /&gt;
* U. Lehmann in Naturwissenschaftliche Rundschau, Band 8, 1955, S. 43 (Zum 70. Geburtstag)&lt;br /&gt;
* Geologica Bavarica, Band 71, 1974, S. 121&lt;br /&gt;
*{{NDB|21|50|51|Quiring, Heinrich Ludwig|Andreas Küppers|116318562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116318562}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luise-berlin.de/Personen/q/Quiring_Heinrich.htm Eintrag bei luise-berlin.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.pgla.de/direkt.htm Geologenliste der PGLA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116318562|LCCN=nr/2003/35078|VIAF=12669094}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quiring, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Geologischen Landesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quiring, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Quiring, Heinrich Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Hüllen bei [[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juni 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
	</entry>
</feed>