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	<title>Heinrich Plett - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:09:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Plett&amp;diff=691035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atomiccocktail: /* Einzelnachweise */ tiefer</title>
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		<updated>2025-07-25T06:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; tiefer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Plett - Neue Heimat - Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer.jpg|mini|Heinrich Plett]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Plett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1908]] in [[Kassel]]; † [[14. Januar]] [[1963]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] und Vorstandsvorsitzender des [[Wohnungsunternehmen]]s [[Neue Heimat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nachdem er die [[Mittlerer Schulabschluss|Mittlere Reife]] erworben hatte, arbeitete Plett seit 1924 als Bankangestellter in Kassel. Er war bei der Staatlichen Hypothekenbank in Berlin und später in der Hypothekenabteilung eines Versicherungsunternehmens beschäftigt. 1929 erwarb er in Abendkursen das Abitur. Er studierte dann Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Gewerkschaft]]s- und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Mitglied wurde er am 28. November 1933 durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] für einen Tag wegen Verdunkelungsgefahr verhaftet. Die Festnahme stand im Zusammenhang mit der Aufrollung der Widerstandsgruppe [[Roter Stoßtrupp]] in Berlin. Die Familie Plett war mit der ebenfalls aus Kassel stammenden Familie Zinn befreundet. Karl Zinn war einer der Anführer des Roten Stoßtrupps. Plett wurde 1933 Bürovorsteher der Berliner Maklerfirma D. E. Moeller, einer Firma, die Sozialdemokraten Arbeit verschaffte, und 1936 Leiter der Abteilung für Hypothekenvermittlung und Baufinanzierung in der Dresdner-Bank-Zentrale in Berlin. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] übernahm er die Geschäftsführung einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft in [[Gdynia|Gotenhafen]]. Sein Fachvorgesetzter war Heinz Roosch, den er nach dem Zweiten Weltkrieg als Finanzexperten beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/die-bauland-fresser-a-36186463-0002-0001-0000-000042624691 |titel=Die Bauland-Fresser |werk=[[Der Spiegel]] |datum=3. März 1959 |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Plett diente im Krieg als Marine-Kriegsverwaltungsinspektor. 1940 wurde er auch Hilfspolizist und 1944 zum Dienst in der [[Wehrmacht]] einberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde er wieder in der Gewerkschaft und der SPD aktiv. In Kassel arbeitete er zunächst als Experte für Wohnraumfragen beim [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot;&amp;gt;Dirk Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Wohnungen, Wohnungen und nochmals Wohnungen...Die Neue Heimat – Ein Wohnungsbaukonzern zwischen Reformambitionen und wohnungswirtschaftlichen Zwängen&amp;#039;&amp;#039;. In: Ullrich Schwarz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Heimat – das Gesicht der Bundesrepublik. Bauten und Projekte 1947 – 1985&amp;#039;&amp;#039;. Dölling und Galitz, München &amp;amp; Hamburg 2019, S. 54–437, hier S. 88–90, ISBN 978-3-86218-112-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend arbeitete er ab 1946 bei der Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft Neue Heimat Kassel. Am 1. Januar 1950 wurde er [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] und Vorstandsvorsitzender der Neuen Heimat Hamburg (NHH) und er bekleidete diese Position bis zu seinem Tode 13 Jahre lang. Plett selbst galt als Finanzexperte, was wesentlich zum Wachstum der Neuen Heimat in den 1950er Jahren beigetragen hat. Überdies führte er das wachsende Unternehmen straff und richtete es auf Wachstum aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot; /&amp;gt; In seiner Vorstandszeit kaufte die NHH Anteile zahlreicher Baugesellschaften in Hamburg, Bremen ([[Gewoba|GEWOBA]], 1953), München und anderen Städten. Plett engagierte für den sozialen Wohnungsbau namhafte Städtebauer und Architekten wie [[Ernst May]], [[Alvar Aalto]], [[Franz Ruf (Architekt)|Franz Ruf]], [[Friedrich Spengelin]], [[Otto Gühlk]], [[Hans Bernhard Reichow]], Karlaugust Orf, [[Max Säume]] und [[Günther Hafemann]]. 1954 segnete der [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutsche Gewerkschaftsbund]] (DGB) die bereits durch Plett geschaffenen Tatsachen ab und hieß gut, so gut wie alle eigenen Wohnungsunternehmen wirtschaftlich der NHH zu unterstellen. Das zum Großkonzern gewachsene Unternehmen Neue Heimat verfügte um 1963 über rund 200.000 Wohnungen. In seiner Zeit entstand an der [[Hamburg-Hohenfelde|Sechslingspforte]] das stadtbildprägende Hochhaus der Neuen Heimat, ironisch auch „Plett-Brett“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot; /&amp;gt; Pletts Nachfolger wurde sein Stellvertreter [[Albert Vietor]], der auch aus der NH-Kassel kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plett gründete unter anderem einen Genossenschaftsring und verschiedene Selbsthilfeorganisationen. Bei Dahme an der Ostsee ließ er nach Plänen von [[Hans Konwiarz]] ein modernes [[Ferienhaus]] gestalten, das durch asymmetrisch geformte Außenwände auffiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg im Planquadrat Z 15 südlich vom &amp;#039;&amp;#039;Nordteich&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ |titel=Wo Hamburgs Bekannte Namen ruhen: Personen der Zeitgeschichte und Prominente |werk=friedhof-hamburg.de |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neue Heimat schuf 1963 den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Plett-Preis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Verdienste um den Wohnungs- und Städtebau. Er war mit 20.000 DM dotiert und wurde jährlich vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Kramper]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Heimat. Unternehmenspolitik und Unternehmensentwicklung im gewerkschaftlichen Wohnungs- und Städtebau 1950–1982.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Beihefte, Band 200. Franz Steiner, Stuttgart 2008,  S. 239–243 und S. 317, ISBN 978-3-515-09245-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ehrungen&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Plettstraße&amp;#039;&amp;#039; in der Münchner Großwohnsiedlung [[Neuperlach]], an der sich ehemals die Zentrale der Neuen Heimat Bayern befand, wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Plett-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
* Auch in Kassel, im Stadtteil [[Oberzwehren]] gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Plett-Straße&amp;#039;&amp;#039;, dort befindet sich der Standort AVZ der [[Universität Kassel]] sowie eine Hochhaussiedlung der Neuen Heimat.&lt;br /&gt;
* Im Bremer Stadtteil [[Huchting (Bremen)|Huchting]] ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich-Plett-Allee]]&amp;#039;&amp;#039; eine der Hauptverkehrsstraßen. Dieser Stadtteil ist durch Mehrfamilienhäuser der Neuen Heimat geprägt.&lt;br /&gt;
* Auch in Frankfurt-[[Frankfurter Berg]] gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Plett-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Bremerhaven hat im Stadtteil [[Leherheide]] eine &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Plett-Straße.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dennis Egginger-Gonzalez: Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus. Lukas Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-86732-274-4&lt;br /&gt;
* Dennis Egginger: &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Stoßtrupp.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Coppi junior|Hans Coppi]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Widerstand der Arbeiter. Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Trotzkisten, Anarchisten und Zwangsarbeiter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kommunismus und Linkssozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 16). Dietz, Berlin, 2012, ISBN 978-3-320-02264-8, S. 91–106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.architekturarchiv-web.de/portraets/neue-heimat/portraets/index.html Hamburgisches Architekturarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1175244988|VIAF=7650154741661953110000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plett, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Roten Stoßtrupps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Neuen Heimat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plett, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager, Vorsitzender der Neuen Heimat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atomiccocktail</name></author>
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