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	<title>Heinrich Papen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Papen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1644]] oder [[1645]] in [[Giershagen]]; † [[12. Dezember]] [[1719]]) (teilw. auch &amp;#039;&amp;#039;Pape&amp;#039;&amp;#039;) war ein Bildschnitzer und Bildhauer des [[Barock]]. Als Leiter der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstatt Papen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; folgte ihm sein Sohn [[Christoph Papen|Christoph(el) Papen]] (1678–1735).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Familie stammte aus einer Bergmannsfamilie. Einige ihrer Mitglieder waren ursprünglich Staiger und Gewerken.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Reininghaus: Eine vergessene Montanregion. {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.meinerzen.de/archiv/archiv2007/dievergessenemontanregion.php |text=Onlineversion |archivebot=2018-04-14 09:32:05 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verheiratet war er mit einer Gertrud Kramer, die 1714 verstarb. Der Sohn Christoffel/Christoph wurde 1678 geboren. Aus der Ehe stammten noch zwei weitere Söhne und drei Töchter. Das Haus, das lange noch als „untesten Bildhauers“ (sic!) genannt wurde, hat das Ehepaar nach einer Inschrift 1678 erbauen. Es handelte sich um ein großes Fachwerkhaus, das mit geschnitzten Weintrauben und Ranken verziert war. Dort gab es im Obergeschoss einen großen Arbeitsraum und man hat Reste der Bildhauerwerkstatt gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kunst in Giershagen im 17. und 18. Jahrhundert. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Bd.58/1900 S.200&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein eigentlicher beruflicher und künstlerischer Werdegang ist trotz intensiver Forschungen nur wenig bekannt. Besser bekannt ist das Werk. [[Christian Daniel Rauch]], der auf dem Weg nach Arolsen durch Giershagen kam, bezeichnete gegenüber den Behörden in Berlin ein Heiligenbild in einem Bildstock bei Giershagen als Kunstwerk ersten Ranges. Daraufhin wurde das Bild von den Behörden durch ein Gitter geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kunst in Giershagen im 17. und 18. Jahrhundert. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Bd.58/1900 S.200&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Forschungen ergaben, dass Papen nicht wie früher angenommen von Dietrich Gröninger, sondern eher von den bei der Barockisierung des [[Paderborner Dom]]s wirkenden Antwerpener Brüdern Willemssen beeinflusst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren einige neu archivalisch aufgefundene Belege für bislang unklare Arbeiten. Viele Werke lassen sich aber noch immer nur durch Stilvergleich der Werkstatt Papen zuordnen. Insgesamt lassen sich so 150 Objekte in 50 Orten nachweisen. Die Werkstatt war vor allem tätig im Ost[[sauerland]], im [[Hochstift Paderborn]], im Herrschaftsgebiet des Klosters [[Corvey]], im Fürstentum [[Waldeck]] und im [[Nordhessen|nordhessischen Raum]] bis nach [[Fritzlar]]. Der Sohn Christoph hat zusammen mit seinem Vater die Werkstatt geleitet und diese nach dem Tod von Heinrich Papen fortgeführt. Er hat sich künstlerisch über das väterliche Vorbild fortentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie seine Vorfahren war er auch selbst im Bergbau aktiv. Er war zusammen dem [[Canstein (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Canstein]] gleichberechtigter [[Gewerke (Bergbau)|Gewerke]] einer Schachtanlage bei [[Giershagen]]. Diese Nähe zum Bergbau spiegelt sich in einem von ihm um 1700 geschaffenen [[Bildstock]] in Giershagen mit einer bergbaulichen Inschrift. „&amp;#039;&amp;#039;Dieses haben sämpliche Gewerken der Grube, auch [[Reidemeister]] wie auch sämplige Bergleuthe undt einige Arbeiter erbauen lassen in die Ehre Gottes.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Reininghaus, Wilfried: Der Montanbesitz des Hauses Canstein. Ein Beispiel adeligen Unternehmertums in der frühen Neuzeit. In: Stefan Brüggerhoff u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): Montan- und Industriegeschichte. Dokumentation und Forschung. Industriearchäologie und Museum. Festschrift für Rainer Slotta zum 60. Geburtstag. München, 2006 S.213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1670 Hochaltar für die Kirche in [[Padberg]], im [[St. Maria Magdalena (Padberg)|Neubau]] übernommen&lt;br /&gt;
* 1674 marmornes Grabmal für [[Josias (Waldeck-Wildungen)|Josias II.]] in der Kirche in [[Bad Wildungen|Wildungen]] (Honorar: 1900 Taler)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kunst in Giershagen im 17. und 18. Jahrhundert. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Bd.58/1900 S.203&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1680 Doppelmadonna, heute in der [[Wewelsburg]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Kirchen im Paderborner Land |url=http://www.paderborner-land.de/wDefault/pdf_prospekte/d_kirchenbroschuere.pdf |wayback=20090124154158 |archiv-bot=2018-04-14 09:32:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1681 Bildstock in [[Messinghausen]] mit einer Pieta&lt;br /&gt;
* 1681 Hochaltar aus Stein für die [[St. Margaretha (Madfeld)|Pfarrkirche in Madfeld]]&lt;br /&gt;
* 1682 Hochaltar der Kirche des [[Kloster Gehrden|Klosters Gehrden]] auf Bestellung von Fürstbischof [[Ferdinand von Fürstenberg (1626–1683)|Ferdinand von Fürstenberg]] und wahrscheinlich nach dem Entwurf von [[Johann Georg Rudolphi]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://brakel-gehrden.de/media/Ordner%20Bernd/Kirchenfuehrer%20PDF/Kirchenfuehrer%20400%20dpi.PDF |text=Kirchenführer Kloster Gehrden |archivebot=2018-04-14 09:32:05 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1689 Monumentaler Altar im [[Kloster Dalheim (Lichtenau)|Kloster Dalheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lwl.org/kloster-dalheim-download/datei-download/Dokumente__Pressetexte2__26Mai2007_WestfaelischerAnzeiger_Erneuter_Barock_Glanz.pdf Pressemitteilung LwL Mai 2007] (PDF-Datei; 691&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1690 Altar aus Kalkstein, lokalem Alabaster und Marmor für die [[Kluskapelle (Giershagen)|Kluskapelle]] in Giershagen&lt;br /&gt;
* 1694 Dreifaltigkeitsaltar für eine Kapelle in [[Rimberg (Schmallenberg)|Rimberg]]&lt;br /&gt;
* 1695 steinernes Grabmal für [[Georg Friedrich (Waldeck-Eisenberg)|Georg Friedrich Fürst zu Waldeck]] nach Entwurf eines örtlichen Silberschmieds in der protestantischen Kirche St. Nikolai in [[Korbach]] (Honorar: 2000 Taler)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kunst in Giershagen im 17. und 18. Jahrhundert. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Bd.58/1900&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1707–1717 Gesamtausstattung der Stiftskirche [[Kloster Obermarsberg|St. Peter und Paul]] in Obermarsberg mit Orgelprospekt,  Kanzel, Chorgestühl, drei Altären, Kirchenbänke, Beichtstühle und Figuren&lt;br /&gt;
* Reliquienschrein für die [[Fritzlarer Dom|Benediktinerabtei in Fritzlar]]&lt;br /&gt;
* Statuen an der Decke der Kanzel der [[Franziskanerkloster Fritzlar|Minoritenkirche Fritzlar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wissenschaftliches-bildarchiv.de/Archiv/157/002/Details-157-002.htm Eintrag in wissenschaftliches Bildarchiv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Padberg - St. Maria Magdalena - Hochaltar - 1.jpg|Hochaltar der Kirche in Padberg&lt;br /&gt;
Giershagen-Grabstein1-Bubo.JPG|Von Heinrich Papen gefertigter Bildstock auf dem Friedhof der [[Kluskapelle (Giershagen)]]&lt;br /&gt;
Obermarsberg-Stiftskirche-Kanzel.JPG|Kanzel der Stiftskirche in Obermarsberg&lt;br /&gt;
Gehrden - St. Peter und Paul - Hochaltar.jpg|Hochaltar der Kirche in Gehrden&lt;br /&gt;
Giershagen - Kluskapelle - Altar.jpg|Altar der Kluskapelle in Giershagen&lt;br /&gt;
Giershagen - Bildstock mit Bergmannsmotiv - 1.jpg|Bildstock mit Bergmannsmotiv in Giershagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
In Giershagen existiert ein Denkmal zur Erinnerung an die Bildhauerfamilie. Auch die Hauptstraße ist dort nach ihr benannt. In Marsberg existiert eine Papengesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Buchenthal/Heinz Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Papen um 1645-1719, Christophel Papen 1668-1735. Eine westfälische Bildhauerwerkstatt im Zeitalter des Barock.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn, 1995, ISBN 3-87088-856-3&lt;br /&gt;
* Johannes Bödger: &amp;#039;&amp;#039;Rezension: Eine westfälische Bildhauerwerkstatt im Zeitalter des Barock.&amp;#039;&amp;#039; In: Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes 4/1994 S.28f.&lt;br /&gt;
* Marina Cremer: &amp;#039;&amp;#039;Kunst im Herzogtum Westfalen. Eine kurkölnisch geprägte Kunstlandschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Harm Klueting (Hrsg.): Das Herzogtum Westfalen. Bd.1: Das kölnische Herzogtum Westfalen von den Anfängen der Kölner Herrschaft im südlichen Westfalen bis zur Säkularisation 1803. Münster, 2009, ISBN 978-3402-12827-5, S.&amp;amp;nbsp;571&lt;br /&gt;
* Die Kunst in Giershagen im 17. und 18. Jahrhundert. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Bd.58/1900 S.199-&lt;br /&gt;
* Karl Josef Schmitz (Hg.): Die Bildhauerfamilie Papen in Giershagen. Zum 250. Todestage des Heinrich Papen + am 12. Dezember 1719, Paderborn, 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118839004|LCCN=no/95/3100|VIAF=13104706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Papen, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Marsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1719]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Papen, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pape, Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildschnitzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1644 oder 1645&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Giershagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1719&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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