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	<title>Heinrich Oster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PDD: erg.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Oster.jpg|thumb|Heinrich Oster während der [[Nürnberger Prozesse]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Alois Vincenz Heinrich Oster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1878]] in [[Straßburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Standesamt Straßburg/Elsaß, Nr. 1439/1878&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[29. Oktober]] [[1954]] in [[Essen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Essen-Bredeney, Nr. 102/1954&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Chemiker]], Vorstand bei der [[BASF]] und [[I.G. Farben]], und wegen „Plünderung und Raub“ zu zwei Jahren Haft verurteilter [[Kriegsverbrecher]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Oster besuchte in [[Speyer]] das Gymnasium und leistete 1898 als sogenannter [[Einjährig-Freiwilliger]] seinen Militärdienst ab. Danach nahm er in [[Berlin]] ein Chemiestudium auf und schloss dieses 1903 mit [[Diplom]] ab. Nach dem Studienabschluss 1903 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Oster 1905 mit einer [[Dissertation]] über [[Indophenie]] und war anschließend bei [[Agfa]] beschäftigt. Oster nahm als Soldat ab 1914 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Aufgrund einer Kriegsverletzung verlor Oster bald nach Kriegsbeginn sein linkes Auge. Er wurde dann zum Stab des Befehlshabers der deutschen Truppen in das [[Elsass]] abkommandiert und war ab 1917 als Kriegsamtskommissar des [[Waffen- und Munitionsbeschaffungsamt|Waffen- und Munitionsbeschaffungsamtes]] bei der [[BASF]] tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1918 wurde er Direktor bei der BASF und dort bereits 1921 Vorstandsmitglied. Bei der I.G. Farben wurde er 1926 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied berufen. Von 1931 bis zum Kriegsende 1945 war Oster ordentliches Vorstandsmitglied der [[I.G. Farben]]. Er gehörte dort dem „Arbeitsausschuss“ und 1937 dem Kaufmännischen Ausschuss sowie der Unterkommission „Düngemittel und Sprengstoffe“ an und führte die Geschäfte der Stickstoff-Syndikat GmbH. Oster war [[förderndes Mitglied der SS]] von 1935 bis 1939 und erhielt 1939 das [[Kriegsverdienstkreuz]] (KVK) erster Klasse verliehen. Am 8. Januar 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Februar desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.463.866).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31351746&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1940 traf er mit der [[Wehrmacht]] im besetzten [[Norwegen]] ein um die [[Stickstoff]]produkte der [[Norsk Hydro]] für die deutsche Kriegsproduktion zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Bohn: Reichskommissariat Norwegen: &amp;quot;Nationsozialistische Neuordnung&amp;quot; und Kriegswirtschaft, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2000, ISBN 9783486564884, S. 273.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Oster 1946 von der [[United States Army|US-Army]] festgenommen und während der [[Nürnberger Prozesse]] im [[I.G.-Farben-Prozess]] mit 22 weiteren Beschuldigten angeklagt. Am 30. Juli 1948 erfolgte seine Verurteilung zu zwei Jahren Haft wegen „Plünderung und Raub“. In der Urteilsbegründung wurde folgendes zur Verurteilung Osters angeführt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Es hat sich ergeben, daß Oster nach der Einleitung des Nordisk-Lettmetall-Projekts Mitglied des Aufsichtsrats der Norsk-Hydro war, und daß er auf Grund der Vorstandssitzungen und der ihm zugesandten Berichte über den allgemeinen Charakter und Zweck des Programms unterrichtet gewesen ist, das die Verwendung der Norsk-Hydro-Fabriken für den Ausbau der Leichtmetall-Erzeugung in Norwegen zur Förderung der Luftwaffenproduktion vorsah [...] Die Beweisaufnahme hat […] Osters Kenntnis von der Tatsache ergeben, daß das Projekt gegen den Willen der Norsk-Hydro durchgeführt wurde […] In Kenntnis dieser Umstände hat er der Beteiligung der I.G. an dem Projekt zugestimmt.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Urteilsverkündung im I.G.-Farben-Prozess&amp;#039;&amp;#039; Zitiert bei: [http://www.wollheim-memorial.de/de/heinrich_oster_18781954 Wollheim Memorial] aus &amp;#039;&amp;#039;Das Urteil im I.G.-Farben-Prozess. Der vollständige Wortlaut.&amp;#039;&amp;#039;, Offenbach am Main, Bollwerk 1948, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Haftentlassung aus dem [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] war Oster bereits 1949 wieder Mitglied des Aufsichtsrats der [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG|Gelsenberg AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oster war seit 1940&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 1733/1940&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der früheren Schauspielerin [[Ilse von Collani]] verheiratet. Er starb Ende Oktober 1954 in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Ulrich Heine: &amp;#039;&amp;#039;Verstand &amp;amp; Schicksal: Die Männer der I.G. Farbenindustrie A.G. (1925-1945) in 161 Kurzbiographien.&amp;#039;&amp;#039; Weinheim, Verlag Chemie, 1990. ISBN 3527281444&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wollheim-memorial.de/de/heinrich_oster_18781954 Wollheim Memorial – Biografie Heinrich Oster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1236675401|VIAF=5678162608694649820005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oster, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BASF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oster, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oster, Adolf Alois Vincenz Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Angeklagter im IG-Farben-Prozess&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PDD</name></author>
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