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	<title>Heinrich Ohlendorff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T14:02:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Ohlendorff&amp;diff=2194626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-01-10T07:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Frh v. Ohlendorff 1905.jpg|mini|Heinrich von Ohlendorff, 1905 mit einem Exemplar seiner [[Norddeutsche Allgemeine Zeitung|Norddeutschen Allgemeinen Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich  Jacob Bernhard Freiherr von Ohlendorff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1836]] in [[Hamburg]]; † [[3. Juli]] [[1928]] ebenda) war ein 1873 [[Nobilitierung|nobilitierter]] und 1889 zum [[Freiherr]]n erhobener Hamburger Kaufmann, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gemeinsam mit seinem Bruder [[Albertus Ohlendorff|Albertus]] zum größten [[Guano]]-Importeur im Deutschen Reich aufstieg. Er betätigte sich auch als [[Investor]] und [[Zeitungsverleger]] und übernahm zahlreiche Ehrenämter in seiner Vaterstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ohlendorff-Villa in Hamburg-Hamm um 1900.jpg|mini|[[Villa Ohlendorff]] in [[Hamburg-Hamm]], erbaut von [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]], zerstört 1943&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Villa Ohlendorff, Schwarzestraße 1&amp;#039;&amp;#039;, in: Wilhelm Hornbostel, David Klemm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Haller. Leben und Werk 1835–1925.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 1999, S. 187–188.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Dovenhof 1900.jpg|mini|Kontorhaus [[Dovenhof]] um 1900&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dovenhof&amp;#039;&amp;#039;, in: Wilhelm Hornbostel, David Klemm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Haller. Leben und Werk 1835–1925.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 1999, S. 151–154.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mausoleum von Ohlendorff (Friedhof Hamburg-Ohlsdorf).2.ajb.jpg|mini|Familiengrab auf dem [[Ohlsdorfer Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
Heinrich Ohlendorff war der Sohn des Landschaftsgärtners [[Johann Heinrich Ohlendorff]] und wuchs in dessen Haus im [[Planten un Blomen|Botanischen Garten]] vor dem [[Dammtor]] und später im Vorort [[Hamburg-Hamm|Hamm]] auf. Nach dem Besuch des [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneums]] und einer privaten Lehranstalt absolvierte er eine kaufmännische Lehre und trat mit 20 Jahren als [[Prokurist]] in die Firma seines älteren Bruders Albertus ein. Als diese infolge der [[Wirtschaftskrise von 1857]] in Konkurs ging, gründete Heinrich Ohlendorff seine eigene Firma &amp;#039;&amp;#039;Ohlendorff &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; und übernahm nunmehr seinen Bruder als Prokurist und später als Teilhaber („Associé“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Handel mit dem als Düngemittel genutzten [[Guano]] aus Südamerika bescherte beiden Brüdern ein großes Vermögen, das sie beide in umfangreichem Grundbesitz anlegten. Heinrich pachtete 1867 zunächst rund 12.000 Morgen Land in [[Hamburg-Volksdorf|Volksdorf]], [[Hamburg-Bergstedt|Bergstedt]] und [[Hamburg-Sasel|Sasel]] und kaufte zwei Jahre später ein 62.000 Quadratmeter großes Grundstück in Hamm, auf dem er von dem Architekten [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]] ein schlossartiges Palais im Stil der [[Neorenaissance]] errichten ließ. 1879 bis 1885 errichtete Haller für Ohlendorff in Volksdorf ein Sommer- und Gutshaus, den Vorgängerbau der von seinem Sohn Hans 1929 errichteten [[Ohlendorff’sche Villa|Ohlendorff’schen Villa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Guano-Geschäft einbrach, weil der [[Chilesalpeter]] als preisgünstige Alternative aufkam, zog sich Ohlendorff 1884 gegen den Willen seines Bruders aus der gemeinsamen Firma zurück und investierte sein Vermögen verstärkt in Immobilien, zum Beispiel in den Bau des 1886 eröffneten [[Dovenhof]]s, der mit elektrischem Licht, [[Paternosteraufzug|Paternoster]] und anderen Komforteinrichtungen als Prototyp des modernen [[Kontorhaus]]es in Deutschland galt. Im Jahr 1873 hatten beide Brüder gemeinsam mit der [[Norddeutsche Bank|Norddeutschen Bank]] die [[Norddeutsche Allgemeine Zeitung]] erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handels-Register des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Börsen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. 23. April 1873, Abend-Ausgabe, (?). Beilage der Berliner Börsen-Zeitung Nr. 188, S. [11], ([https://www.europeana.eu/de/item/9200355/BibliographicResource_3000096312452?page=11#annotations Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesen publizistischen Mitteln traten sie für [[Otto von Bismarck|Bismarcks]] Einigungspolitik sowie Hamburgs Zollanschluss an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] ein, wofür sie beide mit der Erhebung in den Freiherrnstand geehrt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Jahresende 1917 ging die Zeitung in andere Hände.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dem Hause v. Ohlendorff zum Abschied&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. 31. Dezember 1917, Abend-Ausgabe, S. [2], ([https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/FJHAQIYWRRTZZKGMLKAA4BV6OUO2NOVS?issuepage=2 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich war seit 1858 mit [[Elisabeth Ohlendorff]] geb. Martens verheiratet; aus der Ehe gingen zehn Kinder (sechs Töchter und vier Söhne) hervor. Der jüngste Sohn [[Hans von Ohlendorff]] (1880–1967) verkaufte 1930 das Hammer Anwesen an die Stadt und ließ stattdessen die noch heute bestehende [[Ohlendorff’sche Villa]] in [[Hamburg-Volksdorf|Volksdorf]] für sich errichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich von Ohlendorff war Mitglied des Vorstandes des Hamburger Renn-Clubs.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtisches und Unterhaltendes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Abendausgabe 3. April 1891, S. 2, ([https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000117669065?page=2#annotations Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zeitweilig Mitglied des Verwaltungsrates des [[Zoologischer Garten Hamburg|Zoologischen Gartens in Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Donnenberg: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Gartens&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Heinrich Bolau]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch den Zoologischen Garten zu Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, 29. Auflage, Verl. der Zoologischen Ges.: Hamburg. 1879, S.VIII&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihm ist die &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-von-Ohlendorff-Straße&amp;#039;&amp;#039; in den Hamburger Stadtteilen [[Hamburg-Volksdorf|Volksdorf]] und [[Hamburg-Bergstedt|Bergstedt]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 18. März 1872 [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Königlicher Kronen-Orden]] III. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königlich Preussische Ordens-Liste 1877&amp;#039;&amp;#039;, Erster Theil, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J., S. 636.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1877 [[Franz-Joseph-Orden|Franz-Joseph Orden]], Komtur.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie für das Jahr 1882&amp;#039;&amp;#039;, Wien o. J., S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1881 [[Roter Adlerorden|Rote Adler-Orden]], III. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;Anläßlich der Anwesenheit von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] in Hamburg, (&amp;#039;&amp;#039;Ordensverleihungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 16. September 1881, S. 3)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890 [[Christusorden (Portugal)|Christus-Orden]], Kommandeur.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Hamburg, 111–1 Senat, &amp;#039;&amp;#039;Findbuch 3&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilungen über Ordens- und Medaillenverleihungen, № 3854/5, S. 342.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio |Autor=Karin von Behr |Lemma=Heinrich Ohlendorff |Band=2 |Seite=305 |SeiteBis=307}}&lt;br /&gt;
* Karin von Behr: &amp;#039;&amp;#039;Die Ohlendorffs. Aufstieg und Untergang einer Hamburger Familie&amp;#039;&amp;#039;. Ed. Temmen, Bremen 2010, ISBN 978-3-8378-2004-1, S. 126&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hans Joachim Schröder]] |Titel=Heinrich Freiherr von Ohlendorff. Ein Hamburger Kaufmann im Spiegel der Tagebücher seiner Ehefrau Elisabeth |Reihe=Mäzene für Wissenschaft |BandReihe=15 |HrsgReihe=Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung |Verlag= Hamburg University Press |Ort=Hamburg |Datum=2014 |ISBN= 978-3-943423-09-9 |Seiten=154 |Online= https://hup.sub.uni-hamburg.de/oa-pub/catalog/view/165/ebook/906 |Format= PDF}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Jacob Bernhard Freiherr von Ohlendorff.&amp;#039;&amp;#039; Ein Lebensbild aus Hamburgs Glanzzeit, zusammengestellt von seiner Enkelin Camilla Schmidt von Knobelsdorf, Hartung, Hamburg 1926, (Privatdruck für Familienmitglieder und Freunde, 400 Stück).&lt;br /&gt;
* Heinz Waldschläger: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Tagebüchern der Frau von Ohlendorff&amp;#039;&amp;#039;. (Teil I) In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Alstervereins e. V.&amp;#039;&amp;#039; 70. Band, 1994, S. 90–113, ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN637045238_0070/page/95 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Heinz Waldschläger: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Tagebüchern der Frau von Ohlendorff&amp;#039;&amp;#039;. (Teil II) In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Alstervereins e. V.&amp;#039;&amp;#039; 71. Band, 1995, S. 9–35, ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN637045238_0071/page/12 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ohlendorff(Heinrich)-Mausoleum|Ohlendorff Mausoleum, Friedhof Ohlsdorf, Hamburg}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117593680}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013006}}&lt;br /&gt;
* Jens Meyer-Odewald: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Fall der Hamburger Buddenbrooks&amp;#039;&amp;#039;, Geschichte Hamburgs in &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. April 2010 ([https://www.abendblatt.de/hamburg/article107674124/Aufstieg-und-Fall-der-Hamburger-Buddenbrooks.html Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117593680|VIAF=13088594}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ohlendorff, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Christusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ohlendorff, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ohlendorff, Heinrich Jacob Bernhard Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Hamburger Kaufmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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