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	<title>Heinrich Nicklisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:10:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Nicklisch&amp;diff=944633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Karl Nicklisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1876]] in [[Tettau (Brandenburg)|Tettau]]; † [[28. April]] [[1946]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Professor]] in der Aufbauzeit der deutschen [[Betriebswirtschaftslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nicklisch, geboren auf einem Bauernhof im heute [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] Tettau, besuchte, da er als jüngstes Kind den Hof des Vaters nicht übernehmen konnte, das Lehrerseminar. Er gehörte mit [[Eugen Schmalenbach]] und [[Fritz Schmidt (Betriebswirt)|Fritz Schmidt]] zu den ersten Studenten der 1898 neugegründeten [[Handelshochschule Leipzig]], an der er das Examen für Diplom-Handelslehrer ablegte. 1903 wurde er in [[Universität Tübingen|Tübingen]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und kehrte dann wieder in die Praxis zurück. 1910 erfolgte die Berufung zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Einzelwirtschaftslehre an der [[Handelshochschule Mannheim]], der heutigen [[Universität Mannheim]]. Im Jahr 1921 folgte er dem Ruf auf einen Lehrstuhl an der [[Handelshochschule Berlin]], deren Rektor er ein Jahr später wurde. Schon sehr früh stellte sich Nicklisch dem nationalsozialistischen Regime zur Verfügung. Er glaubte, im nationalsozialistischen Programm seine Ideen von der Betriebsgemeinschaft, der unternehmerischen Tätigkeit als Dienst an der Gemeinschaft, der Wertbezogenheit der Wissenschaft bestätigt zu sehen. Am 13. März 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.011.861).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/30511159&amp;lt;/ref&amp;gt; „Nach Kriegsende verlor Nicklisch seine Position wegen seiner Parteizugehörigkeit.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lausitzer Rundschau vom 18. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Angehöriger der [[Rudolstädter Senioren-Convent|RSC-Corps]] Hermunduria Leipzig und Hansea Mannheim.&amp;lt;ref&amp;gt;CORPS - das Magazin (Deutsche Corpszeitung), 110 Jahrgang, Heft 1/2008, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Willmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Rudolstädter Corpsstudenten. (AH. Liste des RSC.)&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1928, Nr. 3368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1920 schuf Nicklisch sein bedeutendstes Werk, die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Der Weg aufwärts! Organisation&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1951, mit dem Erscheinen von [[Erich Gutenberg]]s &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre – Die Produktion&amp;#039;&amp;#039;, ging Nicklischs Einfluss auf die Betriebswirtschaftslehre schlagartig zurück. Heute sieht man Nicklischs Verdienst in dem Versuch, einen Systementwurf der Betriebswirtschaftslehre auf den Gesetzmäßigkeiten der Zusammenarbeit von Menschen im Betrieb zu entwickeln. Er wollte weg von der BWL als Profitlehre zu einer ethisch-normativen BWL.&amp;lt;ref&amp;gt;Domschke &amp;amp; Scholl: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 3. Auflage, ISBN 3-540-85077-5, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handelsbilanz und Wirtschaftsbilanz. Nationalökonomische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Ochs, Magdeburg 1903 (Reprint Auvermann, Glashütten i. Ts. 1972).&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Kartellbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; Poeschel, Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Handelswissenschaften an den Handelshochschulen. Rede, gehalten zur Eröffnung des Wintersemesters 1911/12.&amp;#039;&amp;#039; Poeschel, Leipzig 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg aufwärts! Organisation. Versuch einer Grundlegung&amp;#039;&amp;#039;. Proeschel, Stuttgart 1920. (2., neubearb. Aufl. 1922).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Betriebswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 7. Aufl., Stuttgart 1932 (Reprint Auvermann, Glashütten i. Ts. 1972).&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Neue deutsche Wirtschaftsführung.&amp;#039;&amp;#039; Proeschel, Stuttgart 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lenkung der Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Proeschel, Stuttgart 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die betriebswirtschaftliche Problematik der Kriegsfinanzierung: Preise und Kriegsfinanzbedarf [Probleme der Kriegsfinanzierung. Vorträge … 1940].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weltwirtschaftliches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 51 (1940),3 S. 553–569&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 2009 wurde an seinem Geburtshaus in Tettau eine Bronzegedenktafel für Nicklisch im Beisein seiner Enkel eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.lr-online.de/regionen/Senftenberg-Tettau-Erinnerung-Heinrich-Nicklisch;art1054,2608661,0 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tettauer erinnern an Heinrich Nicklisch&amp;#039;&amp;#039; Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 18. Juli 2009 |archivebot=2018-04-14 09:29:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Hummel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Nicklisch und sein Werk. Eine Aufsatzfolge als Festgabe zum 60. Geburtstage (19. Juli 1936)&amp;#039;&amp;#039;. Poeschel, Stuttgart 1936 (Reprint: Keip, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-8051-0063-9).&lt;br /&gt;
* Hayashima Akira: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Nicklisch und seine Leipziger Kommilitonen 1898–1914.&amp;#039;&amp;#039; Kwansei Gakuin Univ., Nishinomiya, Japan 2002.&lt;br /&gt;
* Curt Sandig: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Nicklisch. 100 Jahre. Sein Werk und dessen heutige Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Betriebswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Gabler Springer-Fachmedien, Wiesbaden 1976, Bd. 46, Heft 7, S. 471–480.&lt;br /&gt;
* Bernd Schauenberg: &amp;#039;&amp;#039;Marktromantik und Gemeinschaftsidealismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Schanz: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre und Nationalökonomie.&amp;#039;&amp;#039; Gabler, Wiesbaden 1984.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|199|200|Nicklisch, Heinrich Karl|Dieter Schneider|118734741}}&lt;br /&gt;
* Udo Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Business Ethics in Older German Business Administration: Heinrich Nicklisch, Wilhelm Kalveram, August Marx.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Koslowski. Methodology of the Social Sciences, Etics and Economics in the Newer Historical School.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1997.&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Titel=„Ein berühmter Tettauer“ in „Heimatkalender-Für den Altkreis Bad Liebenwerda, das Mückenberger Ländchen, Ortrand am Schraden und Uebigau-Falkenberg.“ Nr. 58|Herausgeber= Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e. V. Bad Liebenwerda|Verlag= Gräser Verlag Großenhain OHG|Jahr= 2010|Autor= Marie-Luise Just| Seiten= 289–3296| ISBN= 3-932913-08-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/012881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118734741|VIAF=18017488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nicklisch, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Handelshochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nicklisch, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nicklisch, Heinrich Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hochschullehrer in der Aufbauzeit der deutschen Betriebswirtschaftslehre&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tettau (Brandenburg)|Tettau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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