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	<title>Heinrich Never - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:38:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Never&amp;diff=1173452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2026-02-14T23:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Never&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* in [[Wismar]]; † [[1553]] ebenda) war [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] im [[Franziskanerkloster Wismar|Grauen Kloster]] in Wismar und betrieb frühzeitig von Wismar aus die [[Reformation]] in [[Nordostdeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Never entstammte wohl einer um 1486 bereits erwähnten Familie von Baumeistern und -handwerkern. Er selbst war Kustos der Lübecker [[Kustodie (Franziskanerorden)|Kustodie]] in der [[Sächsische Franziskanerprovinz|Sächsischen Franziskanerprovinz vom hl. Johannes dem Täufer]] und ab 1525, vom Rat von Wismar bestellt, [[Guardian (Titel)|Guardian]] des Franziskanerkonvents in Wismar. 1527 verließ er den Orden und wurde evangelischer Prediger.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Ulpts: &amp;#039;&amp;#039;Die Bettelorden in Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; Werl 1995, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1528 wurde er Inspektor aller Klöster seines Ordens, womit die Kustodie Lübeck gemeint gewesen sein dürfte. Wie auch andere Franziskaner ([[Valentin Curtius]], [[Stephan Kempe]]) trat er ab 1523 frühzeitig für die Reformation ein, deren Gedankengut auch in Wismar von der Bevölkerung positiv aufgenommen wurde. Die Vorgänge hielt er in seinem &amp;#039;&amp;#039;Kercken-Böck thom Grauenkloster&amp;#039;&amp;#039; fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine reformatorische Lehre ist von dem Hofprediger [[Heinrich Möllen]] beeinflusst, der mit Herzogin [[Anna von Brandenburg (1507–1567)|Anna]], der Ehefrau von Herzog [[Albrecht VII. (Mecklenburg)|Albrecht VII.]], aus Berlin nach [[Mecklenburg]] kam. Auch setzte sich bei ihm selbst bald die Lehre [[Zwingli]]s stärker durch als die [[Martin Luther|Luthers]]. Dies führte schon vor 1530 zu Interventionen [[Johannes Bugenhagen]]s beim Rat in Wismar, und der Rostocker Buchdrucker und Verleger [[Ludwig Dietz (Buchdrucker)|Ludwig Dietz]] erhielt ebenfalls 1530 von den Herzögen [[Heinrich V. (Mecklenburg)|Heinrich V.]] und Albrecht das ausdrückliche Verbot, weitere Werke von Never zu drucken. Dietz hatte bereits 1526 die &amp;#039;&amp;#039;Ublegen und gründ der Schlußreden&amp;#039;&amp;#039; Zwinglis, die Never in das [[Mittelniederdeutsch|Niederdeutsche]] übertragen hatte, herausgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Never blieb trotz des um ihn zunehmenden Drucks seiner Überzeugung treu und predigte weiter seinen Standpunkt. Dieser wurde in Wismar auch von &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Timmermann&amp;#039;&amp;#039;, Vikar an der [[Nikolaikirche (Wismar)|Nikolaikirche]] vertreten. Für das [[Patriziat]] der nordostdeutschen Hansestädte war dergleichen pauschal und undifferenziert „Zwinglianismus und [[Täufer|Wiedertäuferei]]“. Heinrich Never wurde so ob seiner vertretenen Lehre zum Thema eines [[Hansetag]]es 1535 in Hamburg, der das [[Hamburger Mandat]] gegen die &amp;#039;&amp;#039;Sacramentiererei&amp;#039;&amp;#039; erließ. Der [[Lübecker Bürgermeister]] [[Jürgen Wullenwever]] hatte zuvor bei seinem [[Peinliches Verhör|Peinlichen Verhör]] unter Folter Heinrich Never als Täufer benannt (und auch widerrufen). 1536 empfahlen Luther aber auch der brandenburgische Kurfürst [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachim II.]] den beiden mecklenburgischen Herzögen, gegen Never ob seines Glaubensbekenntnisses ein Predigtverbot zu erlassen. Dieses erfolgte jedoch erst 1542 aufgrund der ersten Kirchenvisitation des Jahres 1541 durch den [[Superintendent]]en [[Johann Riebling]] aus [[Parchim]] durch beide Herzöge gegen Nevers und auch gegen Timmermann.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; II. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, ISBN 3910179061, S. 17: wegen „calvinistischer und anabaptisticher Anwandlungen“&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Graue Kloster wurde etwa gleichzeitig zur Schule und drei Jahre später zur [[Lateinschule]], der [[Große Stadtschule Wismar|Großen Stadtschule]] umgewandelt. Mit dem Schweigen der beiden Wismarer Reformatoren war der Weg des Luthertums in den Hansestädten Mecklenburgs endgültig frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorklaringe und entlik beschet der wordt des Heren Diskes, nach grüninge und verforschinge der schrift.&amp;#039;&amp;#039; 1528 (Manuskript)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Van beyden naturen in Christo und wo se jegen enander to holden syndt.&amp;#039;&amp;#039; 1528 (Manuskript)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; II. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 17 sowie S. 168ff. (&amp;#039;&amp;#039;Die Kirche der Grauen Mönche.&amp;#039;&amp;#039; mit einem Lageplan des ehem. Grauen Klosters) ISBN 3910179061.&lt;br /&gt;
* {{ADB|23|564|565|Never, Heinrich|[[Karl Ernst Hermann Krause]]|ADB:Never, Heinrich}}&lt;br /&gt;
* Eike Wolgast: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Eyn synryke man&amp;quot; – der Wismarer Reformator Heinrich Never.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leder ist Brot. Beiträge zur norddeutschen Landes- und Archivgeschichte (Festschrift [[Andreas Röpcke]]).&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 2011, S. 61–78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|375386386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138231737|VIAF=88279261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Never, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wismar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1553]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sächsische Franziskanerprovinz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Never, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mönch des Franziskanerordens im Grauen Kloster in Wismar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Jahrhundert oder 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wismar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1553&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wismar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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