<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Mohnen</id>
	<title>Heinrich Mohnen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Mohnen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Mohnen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T13:10:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Mohnen&amp;diff=2487528&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Mohnen&amp;diff=2487528&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-16T00:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Heinrich Hubert Mohnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1855]] in [[Aldenhoven]]; † [[8. Dezember]] [[1943]] in [[Elbląg|Elbing]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt [[Elbląg|Elbing]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Sterberegister]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 1522/1943.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein westpreußischer [[Baubeamter]]. Er gilt als der Initiator und [[Architekt]] der Neugestaltung des Seebades [[Krynica Morska|Kahlberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Im Alter von 29 Jahren ging Heinrich Mohnen zur Vervollständigung seiner Ausbildung im Sommersemester 1885 zum Studium der [[Geodäsie]] an die [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin]]. Im gleichen Semester schloss er sich dem &amp;#039;&amp;#039;Geodätisch-kulturtechnischen Verein Kette&amp;#039;&amp;#039;, dem späteren [[Rudolstädter Senioren-Convent|RSC-Corps]] Saxonia-Berlin an. Im Frühjahr 1887 bestand er die Landmesserprüfung in Preußen bei der &amp;#039;&amp;#039;Prüfungs-Commission in Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mittheilungen |Jahr=1887 |Heft=43 |Seiten=407 |zlb=416}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
Nach ersten Anstellungen 1887 bei der [[Eisenbahndirektion Altona]] und 1888 beim [[Deichamt]] des [[Großes Marienburger Werder|Großen Marienburger Werders]], wo er nach der großen [[Weichsel]]- und [[Nogat]]überschwemmung Projekte zur Bildung von Genossenschaften zur Be- und Entwässerung erstellte, wurde er am 1. April [[Baumeister|Kreisbaumeister]] des Kreises Elbing. Dieses Amt, in dem er zum [[Baurat]] befördert wurde, hatte er bis zu seiner Pensionierung am 1. April 1924 inne.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war Mohen Schiedsrichter und Gutachter im [[Melioration]]swesen. Mohnen war neun Jahre Mitglied des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]] der Stadt Elbing, wobei er fünf Jahre als [[Stadtrat]] die Verwaltung des [[Dezernat]]s des Wohnungsamtes verantwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz ===&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit wurde das [[Kunststraße]]nnetz der Stadt- und Landgemeinde Elbing deutlich ausgebaut. Trotz der gebirgsähnlichen und teilweise stark zerklüfteten [[Wysoczyzna Elbląska|Elbinger Höhen]] projektierte und baute er ein Straßennetz, das in der damaligen Zeit des aufkommenden motorisierten Straßenverkehrs in [[Westpreußen]] als vorbildlich galt.  In Fachzeitschriften veröffentlichte er vielfach über modernen Straßenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seebad Kahlberg ===&lt;br /&gt;
Ehrenamtlich erstellte Mohnen die Baupläne der 1899 eröffneten [[Bahnstrecke Elbląg–Braniewo|Haffuferbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Eintritt in den Aufsichtsrat der &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft Seebad-Kahlberg&amp;#039;&amp;#039; 1898 begann die Neugestaltung des Ostseebades [[Krynica Morska|Kahlberg]], das seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in dem durch George Wilhelm Härtel gestalteten infrastrukturellen und baulichen Zustand verblieben war. 1899 wurde Mohnen zum 2. Vorsitzenden und 1903 zum 1. Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Zuerst wurde unter seiner Führung der alte, ein Meter breite und 400 Meter lange hölzerne [[Steg (Brücke)|Haffsteg]] durch eine ebenso lange, aber 12 Meter breite [[Mole|Hafenmole]] ersetzt. Nach seinem Bebauungsplan entstand ein befestigtes Straßennetz, verbunden mit erheblichen Erdmassenbewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Hotel Kaiserhof&amp;#039;&amp;#039; wurde auf dem Höhengelände erbaut. Auf dem Höhenweg veranlasste er den Bau repräsentativer Privatvillen und Pensionen, wobei er durch den Bau einer eigenen Villa beispielgebend voranging. An der Ostsee ließ er eine Strandpromenade bauen. Zu den weiteren Baumaßnahmen gehörten ein Warmwasserbad und die Trinkwasserversorgung aller Häuser durch ein Hauswasserleitungssystem mit elektrischer Turbinenanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorstandsmitglied und späteres Ehrenmitglied des Verbandes der deutschen Ostseebäder sowie ab dem 23. Oktober 1906 als Gründer, 1.&amp;amp;nbsp;Vorsitzender und später Ehrenmitglied des Ost- und Westpreußischen Ostseebäder-Verbandes warb er insbesondere für den Fremdenverkehr in Kahlberg, unter anderem durch reichlich mit Karten und Bildern versehene Reiseführer. Beim Eisenbahnministerium erreichte er die Einrichtung von Feriensonderzügen nach Ostpreußen mit unmittelbarem Anschluss nach Kahlberg. Weiterhin erreichte er mit der Gründung der Elbing-Kahlberger Dampfschifffahrtsgesellschaft die Einrichtung einer zweiten Schiffsverbindung nach Kahlberg. Im Einvernehmen mit der [[Ostdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft in Königsberg|Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft]] wurde die Linie Elbing-[[Tolkmicko|Tolkemit]]-Kahlberg eingerichtet. 1911 gehörte er dem National-Komitee des in Kolberg tagenden Internationalen Kongresses für [[Thalassotherapie]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== E-Werk Elbing ===&lt;br /&gt;
1921 nahm er als Vertreter der Kommunalverbände an Verhandlungen mit dem [[Ostpreußenwerk]] zur Errichtung eines [[Kraftwerk]]es in Elbing teil. An deren Ende kam es zur Gründung einer Elektrizitätsgesellschaft, zu deren Oberleiter und [[Hauptgeschäftsführer]] Heinrich Mohnen ernannt wurde. Bereits Oktober 1923 konnte das &amp;#039;&amp;#039;Elektrizitäts-Überlandwerk&amp;#039;&amp;#039; des Kreises Elbing nach intensiver Förderung der Baumaßnahmen durch Mohnen mit der Stromabgabe beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er war seit 1894 mit Martha Clara Johanne Elisabeth Marie Wilczek, der Tochter des Majors und Marienburger [[Bezirkskommandeur]]s Paul Friedrich Wilhelm Karl Natalis Wilczek verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/gen/family&amp;amp;d=GomezRinge&amp;amp;f=Duntze&amp;amp;l=en&amp;amp;t=family&amp;amp;a=1&amp;amp;m=1&amp;amp;p=i903#Start Family tree: Duntze]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr einziges Kind, Hans Mohnen, fiel 1918 im Alter von 19 Jahren und 2 Monaten als [[Fahnenjunker]] zwischen [[Montdidier (Somme)|Montdidier]] und [[Royon]]. 1920 verkaufte Heinrich Mohnen seine Villa in Kahlberg an die Oberin des Sankt-Josefsheims in Elbing zur Gründung einer Seelsorgestation in Kahlberg, da er nach dem Tod seines Sohnes die Freude an diesem Besitz verloren hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Priester kam vom Festland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Ostpreußenblatt&amp;#039;&amp;#039;, 6. April 1968, 19. Jahrgang, Folge 14, S. 12;  [https://archiv.preussische-allgemeine.de/1968/1968_04_06_14.pdf preussische-allgemeine.de] (PDF; 16&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frau von Heinrich Mohnen wurde im Februar 1945 zweiundsiebzigjährig auf der Flucht von Elbing in den Westen von Angehörigen der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Aschbuden vergewaltigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hans-pfau-elbing.de/118301.html Elbinger Heimatseite, Elbinger Einzelschicksale.] hans-pfau-elbing.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Für die Schaffung des Elbinger Kunststraßennetzes wurden Heinrich Mohnen vom [[Oberpräsident]]en von Westpreußen und den zuständigen Behörden mündlich und schriftlich höchste Anerkennungen ausgesprochen.&lt;br /&gt;
* In Kahlberg wurden zwei Straßen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Er war Ehrenmitglied des Verbandes deutscher Ostseebäder.&lt;br /&gt;
* Er war Ehrenmitglied des Ost- und Westpreußischen Ostseebäder-Verbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* Kunststraße Reimannsfelde (Nadbrzeże) – Lenzen (Łęcze)&lt;br /&gt;
* Kunststraße Reimannsfelde (Nadbrzeże) – Succase (Suchacz) – Panklau (Pęklewo)&lt;br /&gt;
* Kunststraße Dornbusch – Wogenap (Jagodna) – Dörbeck – Rakau&lt;br /&gt;
* Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Elektrizitäts-Überlandwerkes&amp;#039;&amp;#039; des Kreises Elbing&lt;br /&gt;
* Bauplanung der Haffuferbahn&lt;br /&gt;
* Hafenmole in Kahlberg&lt;br /&gt;
* Befestigtes Straßennetz von Kahlberg&lt;br /&gt;
* Strandpromenade von Kahlberg&lt;br /&gt;
* Neubau des Warmwasserbades von Kahlberg&lt;br /&gt;
* Wasserversorgung von Kahlberg über eine elektrische Turbinenanlage&lt;br /&gt;
* Bau einer Villa in Kahlberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche und Ehrenämter ==&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsvorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft Seebad-Kahlberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1. Vorsitzender des Verbandes deutscher Ostseebäder&lt;br /&gt;
* 1. Vorsitzender des Ost- und Westpreußischen Ostseebäder-Verbandes&lt;br /&gt;
* Mitglied des Elbinger Magistrats&lt;br /&gt;
* Elbinger Stadtrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bericht über Heinrich Mohnen. In: &amp;#039;&amp;#039;Elbinger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1. August 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AH Mohnen als Jubiliar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saxenblatt&amp;#039;&amp;#039;, August/Oktober 1925, 10. Jahrgang, Nr. 56.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum 80. Geburtstage unseres lieben AH Mohnen am 7. August 1935.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenblatt&amp;#039;&amp;#039;, 1. August 1935, 19. Jahrgang, Heft 4.&lt;br /&gt;
* Carl Weigandt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Saxonia-Berlin zu Aachen 1867–1967.&amp;#039;&amp;#039; Aachen 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mohnen, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mohnen, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mohnen, Johannes Heinrich Hubert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aldenhoven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Elbląg|Elbing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>