<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Meng</id>
	<title>Heinrich Meng - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Meng"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Meng&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T03:41:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Meng&amp;diff=2407236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Meng&amp;diff=2407236&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-24T11:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Eishockeyspieler siehe [[Heini Meng]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Otto Meng&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[9. Juli]]  [[1887]] in [[Hohnhurst]]; gestorben [[10. August]] [[1972]] in [[Basel]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[schweiz]]erischer [[Psychoanalytiker]] und Begründer der europäischen Bewegung der [[Psychohygiene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[File:Heinrich Meng Leben als Begegnung 1971 Titel.jpg|thumb|hochkant|Autobiografie (1971)]]&lt;br /&gt;
Heinrich Meng war der Sohn des Lehrers Wilhelm Meng und der Brigitte Hengstler. Meng hatte schon in seiner Jugend ein weit gefächertes Interesse, er engagierte sich in der [[Jugendbewegung]], in der [[Abstinenzbewegung]], bei den [[Pazifist]]en und den [[Sozialist]]en.  Meng machte die  [[Mittlere Reife]] und begann bei seinem Onkel eine Lehre als [[Geigenbauer]], die er abbrach, danach besuchte er wieder die Schule bis zum Abitur im Jahr 1906. Nach einem  Medizinstudium in Freiburg, Leipzig und Würzburg  wurde er 1912 in Heidelberg promoviert. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er von 1915 bis 1918 als Militärarzt eingezogen, wo ihn [[Karl Landauer]] auf die Psychoanalyse aufmerksam machte. Von 1918 bis zu dessen Tod stand Meng in der Folge im Briefkontakt zu [[Sigmund Freud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meng machte eine [[Lehranalyse]] bei [[Paul Federn]] 1921 in Wien und bei [[Hanns Sachs]] 1922 in Berlin und arbeitete seit 1923 am  [[Berliner Psychoanalytisches Institut|Berliner Psychoanalytischen Institut]]. Im selben Jahr wurde er von der Sowjetführung nach [[Moskau]] gebeten, bei der Krankheit [[Lenin]]s zu konsultieren, und er hielt sich auch bei dem [[Verhaltensforschung|Verhaltensforscher]] [[Iwan Petrowitsch Pawlow]] auf. 1922 gründete er mit [[Erich Fromm]] und [[Frieda Fromm-Reichmann]] die „Südwestdeutsche psychoanalytische Arbeitsgemeinschaft“. Ab 1925 war er am [[Homöopathie|homöopathisch]] ausgerichteten [[Robert-Bosch-Krankenhaus]] in [[Stuttgart]] tätig und wurde dort ab 1926 Chefarzt der „Inneren Frauenabteilung“. In Stuttgart war er Gründer des [[Hippokrates-Verlag]]s, wobei das Grundkapital von [[Robert Bosch (Ingenieur)|Robert Bosch]] gestiftet wurde, und mit [[Ernst Schneider (Pädagoge)|Ernst Schneider]] Herausgeber der „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“. Gemeinsam mit Paul Federn und anderen  gab er das &amp;#039;&amp;#039;Psychoanalytische Volksbuch&amp;#039;&amp;#039; heraus. 1926 wurde er zum Mitglied der Berliner Psychoanalytischen Vereinigung gewählt. 1929 heiratete er in zweiter Ehe Mathilde Koehler&amp;lt;ref&amp;gt;Mathilde Fahrenkamp, geb. Köhler, Kunsthistorikerin: Mathilde Meng-Koehler: &amp;#039;&amp;#039;Die Bilder des Konrad Witz und ihre Quellen: Legenda aurea, Speculum humanae salvationis, Bibel&amp;#039;&amp;#039;, Basel : Holbein-Verl., 1947 [https://d-nb.info/gnd/106613359 DNB]&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte mit ihr die Tochter [[Brigitte Meng]]&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftstellerin [https://d-nb.info/gnd/116881461 Brigitte Meng (* 1932)] bei DNB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus erster Ehe mit Paula Schuhmacher hatte er zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1929 wurde er in Frankfurt mit Karl Landauer Leiter des [[Frankfurter Psychoanalytisches Institut|Frankfurter Psychoanalytischen Instituts]]. Dort arbeitete er zusammen mit [[Louis Ruyter Radcliffe Grote|Louis Grote]] an der [[Magersucht]], die seinerzeit noch der [[Panhypopituitarismus|Simmondsschen Krankheit]] subsumiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Grote, L.R. u. Meng, H.: Über interne und psychotherapeutische Behandlung der endogenen Magersucht. Schweizerische Medizinische Wochenschrift. 1934, 67 (7), S. 137–141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] wurde das Institut in Frankfurt aus politischen Gründen geschlossen, und die Familie Meng emigrierte 1933 in die [[Schweiz]]. Meng eröffnete eine private psychoanalytische Praxis und war von 1933 bis 1939 Dozent an der Volkshochschule. 1937 wurde er [[Lektor (Universität)|Lektor]] für [[Psychohygiene]] an der [[Universität Basel]], 1938 Dozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quellen&amp;quot; &amp;gt;Siegmund Drexler, Siegmund Kalinski, Hans Mausbach, S. 39–40, &amp;amp; Werner Röder, Herbert A. Strauss, 803&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg wurde Meng in Basel 1945 zum a.o. Professor und auf dem eigens für ihn errichteten ersten europäischen Lehrstuhl für Psychohygiene berufen. Mit dieser Ernennung war auch das Recht verbunden, wieder ärztlich tätig zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz61596.html Deutsche Biographie: Heinrich Meng]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 wurde Meng emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meng war von 1935 bis 1950 Herausgeber der Bücherreihe „Psychohygiene. Wissenschaft und Praxis“ im [[Schwabe Verlag|Verlag Benno Schwabe]]. Meng wurde Mitglied verschiedener internationaler Institute und Gesellschaften, wie der [[Internationale Psychoanalytische Vereinigung|Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung]] und des [[Weizmann-Institut für Wissenschaften|Weizmann-Instituts]]. 1951 wurde er in Basel eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meng hat mit [[Georg Groddeck]] und [[Viktor von Weizsäcker]] die Grundlagen der [[Psychosomatik]] erarbeitet. Sein Gebiet war die [[Krankheitsprävention|Prävention]] psychischer Erkrankungen mittels der Psychohygiene sowie die Psychologie organischer Erkrankungen, für die er 1928 den Begriff „Organpsychose“ vorgeschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mengs [[Autobiographie]] wurde noch zu seinen Lebzeiten 1971 veröffentlicht. Das mit seiner Förderung vom [[Rhein-Erft-Kreis|Erftkreis]] in [[Brühl (Rheinland)|Brühl]] errichtete „Institut für Psychohygiene“&amp;lt;ref&amp;gt;Mitbegründer des Instituts für Psychohygiene und erster Leiter (1970–1978) war [[Gerd Biermann]]. Website: [https://spz-rhein-erft-kreis.de Heinrich-Meng-Institut gGmbh Sozialpädiatrisches Zentrum Rhein-Erft-Kreis]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1973 in „Heinrich-Meng-Institut“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[File:Heinrich Meng Volksbuch 1924 Titel.jpg|thumb|hochkant|Band 1 (1924)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das psychoanalytische Volksbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strafen und Erziehen&amp;#039;&amp;#039;, 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seelischer gesundheitsschutz; eine Einführung in Diagnostik, Forschung und Nutzanwendung der Psychohygiene&amp;#039;&amp;#039;, 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praxis der seelischen Hygiene; Erfahrung und Experiment&amp;#039;&amp;#039;, 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psyche und Hormon, Grundfragen der Psychotherapie; die Lehre von S. Freud, die Experimentalforschung von E. Steinach, die Organpsychose, Folgerungen für Therapie und Prophylaxe&amp;#039;&amp;#039;, 1944&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwang und Freiheit in der Erziehung; Erziehen, Strafen, Reifenlassen&amp;#039;&amp;#039;, 1945&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Prophylaxe des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039;, 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Kinder- und Jugendpsychologie: Erziehung, Unterricht, Neurosenprophylaxe&amp;#039;&amp;#039;, 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychologie in der zahnärztlichen Praxis&amp;#039;&amp;#039;, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sigmund Freud und die Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Theodor W. Adorno]], [[Walter Dirks]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sociologica. Aufsätze, Max Horkheimer zum sechzigsten Geburtstag gewidmet&amp;#039;&amp;#039;. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1955, S. 67–76.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychohygienische Vorlesungen; eine Einführung in Theorie und Praxis des seelischen Gesundheitsschutzes&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben als Begegnung&amp;#039;&amp;#039;, 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychoanalyse. Psychoanalytische Paedagogik des Schulkindes&amp;#039;&amp;#039;, 1973&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychoanalytische Pädagogik des Kleinkindes&amp;#039;&amp;#039;, 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|65|66|Meng, Heinrich|[[Gerd Biermann]]|118732900}}&lt;br /&gt;
* [[Tomas Plänkers]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Meng und sein Begriff der Organpsychose.&amp;#039;&amp;#039; In: Adolf-Ernst Meyer, Ulrich Lamparter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der Psychosomatik. Beiträge zur Entwicklungsgeschichte ganzheitlicher Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Asanger, Heidelberg 1994, S. 131–148&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933 / International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Bd. II/2. Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 803.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meng, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Ausgabe. Bd. 6 (2006), S. 890.&lt;br /&gt;
* Siegmund Drexler, [[Siegmund Kalinski]], Hans Mausbach: &amp;#039;&amp;#039;Ärztliches Schicksal unter der Verfolgung 1933 – 1945. Eine Denkschrift&amp;#039;&amp;#039;.VAS 2 Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-88864-025-3.&lt;br /&gt;
* {{HLS|14540|Meng, Heinrich|Autor= Elisabeth Zimmermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118732900}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118732900}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118732900}}&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|028582233}}&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=3i1FEVL6qI8C&amp;amp;pg=PA818 Kurzbio Meng] bei Daria A. Rothe und Inge Weber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; „…als käm ich heim zu Vater und Schwester“. Lou Andreas-Salomé, Anna Freud: Briefwechsel 1919–1937.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-213-4, S. 818.&lt;br /&gt;
* Gerd Biermann: [http://www.schmidthansreinhard.de/hmeng.htm &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Meng zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;], Jahrbuch der Psychohygiene, 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118732900|LCCN=n/88/649234|VIAF=12325375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meng, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychosomatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homöopath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meng, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meng, Heinrich Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer Psychoanalytiker &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1887 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohnhurst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>