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	<title>Heinrich Limpricht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:19:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Limpricht&amp;diff=157461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-17T18:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Limpricht.jpg|miniatur|Heinrich Limpricht]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Franz Peter Limpricht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1827]] in [[Eutin]]; † [[13. Mai]] [[1909]] in [[Greifswald]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemie|Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Limpricht war der Sohn des Hofbaumeisters Johann Friedrich Limpricht. Er ging in Eutin aufs Gymnasium und befasste sich dort schon mit dem Lehrbuch der Chemie von [[Eilhard Mitscherlich]]. 1844 ging er vor dem Abitur ab und begann ein Maschinenbaustudium am [[Technische Universität Braunschweig|Collegium Carolinum]] in [[Braunschweig]]. Er hörte dabei auch Chemie bei [[Friedrich Julius Otto]]. Davon angeregt beschloss er, im Anschluss Chemie zu studieren, und holte nach dem Abschluss am Collegium Carolinum in [[Ratzeburg]] 1848 sein Abitur nach. Danach nahm er auf Schleswig-Holsteiner Seite im Aufstand gegen Dänemark teil. Ab Juni 1848 studierte er Chemie in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] bei [[Friedrich Wöhler]], dem Pharmakologen [[August Wiggers]] und dem Mineralogen [[Johann Friedrich Ludwig Hausmann]]. Er war ab 1849 Assistent von Wöhler und wurde bei diesem 1850 promoviert (über die aus Cyanursäure und Aether entstehenden Verbindungen). 1852 habilitierte er sich mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Atomgewichtsbestimmungen des Iridiums und Platins&amp;#039;&amp;#039;.  Ab 1852 war Limpricht Privatdozent und ab 1854 außerordentlicher Professor in Göttingen, bevor er 1860 ordentlicher Professor am Institut für Organische Chemie in [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]] wurde. Einen Ruf nach Gent und das Angebot, Ko-Direktor des Chemischen Instituts in Göttingen bei doppeltem Gehalt zu werden, lehnte er zuvor ab. In Greifswald, wo bis dahin nur ein kleines Labor in der Frauenklinik bestand und wo sich bis dahin die Chemieausbildung im Wesentlichen auf die der Mediziner und Apotheker beschränkte, baute er das Chemische Institut auf. Der Neubau nach Plänen von Limpricht, der unter Wöhler zuvor das neue Chemische Institut in Göttingen entworfen hatte, wurde 1862 eröffnet. Aus Göttingen nahm er seinen Assistenten [[Hugo Schwanert]] mit, der 1875 Ko-Direktor des Chemischen Instituts wurde. In seiner Zeit nahm auch nicht zuletzt dank der Bemühungen Limprichts die Ausbildung der Pharmazeuten in Greifswald einen Aufschwung. 1871/72 war er Rektor der Universität. Er emeritierte 1900 und sein Nachfolger wurde [[Karl von Auwers]] aus Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befasste sich besonders mit der Chemie von [[Aldehyde]]n und [[Ketone]]n. Bekannt ist er für die erste Synthese des [[Furan]]s (1870), von ihm Tetraphenol genannt. 1866 hatte er [[Anthracen]] synthetisiert, 1855 [[Leucin]] und 1859 [[Pinakol]] aus [[Aceton]]. Außerdem analysierte er Naturstoffe, zum Beispiel aus Flechten oder tierischen Gallen. Später befasste er sich mit aromatischen [[Sulfonsäuren]] und deren Derivaten und der Bestimmung von Nitrogruppen. Er veröffentlichte über 300 wissenschaftliche Aufsätze und zwei Lehrbücher und betreute 105 Doktoranden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Charlotte Murray (1832–1907) verheiratet, der Tochter des Arztes und Inspektors des Zoologischen Museums in Göttingen [[August Murray]], und hatte mit ihr fünf Töchter. Seine älteste Tochter Marie (1856–1925) heiratete am 25. Juni 1875 den [[Protestantismus|protestantischen]]  [[Theologe]]n [[Julius Wellhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1860 war er korrespondierendes Mitglied der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/heinrich-limpricht/| titel=Mitglieder: Heinrich Limpricht| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1888 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=heinrich-limpricht|Name=Heinrich Limpricht|Datum=1. August 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1887 wurde er [[Geheimer Regierungsrat]]. 1907 erhielt er den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] zweiter Klasse mit Eichenlaub und 1900 den [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronenorden]] zweiter Klasse. 1865 wurde er [[Ehrendoktor]] der Medizinischen Fakultät in Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern zählen [[Robert Otto (Chemiker)|Robert Otto]], [[Max Delbrück (Chemiker)|Max Delbrück]], [[Anton Geuther]] und der pharmazeutische Chemiker [[Heinrich August Beckurts]] (1855–1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Grundriss der Organischen Chemie, 1855&lt;br /&gt;
* Lehrbuch der Organischen Chemie, 2 Bände, 1860, 1862&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Limpricht, Heinrich (1827–1909) Chemiker, Universitätsprofessor.&amp;#039;&amp;#039;  In: [[Dirk Alvermann (Historiker)|Dirk Alvermann]], [[Nils Jörn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Böhlau Verlag, Köln u. a. 2013 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 48,1), ISBN 978-3-412-20936-0, S. 166–169.&lt;br /&gt;
* [[Karl von Auwers]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Heinrich Limpricht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft]].&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 5001–5036, (1909). [[doi:10.1002/cber.190904204121]].&lt;br /&gt;
* Gerda Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Limpricht und sein Schülerkreis (1827–1909): Ein Beitrag zur Geschichte der Chemie und Pharmazie.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Greifswald, 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|35785}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Julius Münter]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Otto von Franklin]]&lt;br /&gt;
|AMT=Rektor der Universität Greifswald&lt;br /&gt;
|ZEIT=1871}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117007722|VIAF=74618193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Limpricht, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Limpricht, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Limpricht, Heinrich Franz Peter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eutin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1909&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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