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	<title>Heinrich Lauenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Lauenstein&amp;diff=1938343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: /* Schüler (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-07-18T17:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schüler (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Lauenstein, Düsseldorf, vor seinem Gemälde &amp;quot;Sei getreu bis in den Tod&amp;quot;.jpg|mini|hochkant|Heinrich Lauenstein vor seinem Gemälde „Sei getreu bis in den Tod“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Lauenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1835]] in [[Hüddessum]] bei [[Hildesheim]]; † [[16. Mai]] [[1910]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Malerei|Maler]] der [[Düsseldorfer Malerschule|Düsseldorfer Schule]] und Professor für religiöse [[Historienmalerei]] an der [[Kunstakademie Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Lauenstein Portrait Marie Vorster 1885.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Porträt der Marie Vorster&amp;#039;&amp;#039;, 1885]]&lt;br /&gt;
Heinrich Ferdinand Lauenstein, unehelicher Sohn der Johanne Lauenstein&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag: Heinrich Ferdinand Lauenstein ist am 26. September 1835 in der Entbindungsanstalt zu Hildesheim als unehelicher Sohn von Johanne Lauenstein aus Hüddesum geboren worden. Die Taufe erfolgte am 3. Oktober 1835. [https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/hildesheim/borsum-st-martinus/0236/?pg=184 Kirchenbuch 0236 St. Martinus, Borsum. S. 366 (zwischen Zeile Nr. 39 und Nr. 40 nachträglicher Eintrag)]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wuchs im Haus der Hogesmühle, deren Eigentümer der Hüddessumer Müller Lauenstein war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturium.de/index.php?NavID=2364.9&amp;amp;loc=H%FCddessum&amp;amp;object=7%7C2364.683 Spuren von historischen Produktionsstätten: &amp;#039;&amp;#039;Hogesmühle&amp;#039;&amp;#039;], auf kulturium.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss der dörflichen [[Elementarschule]] ging Lauenstein nach Hildesheim in die Lehre als [[Bühnenmaler|Dekorationsmaler]], bevor er – unterstützt durch ein Stipendium König [[Georg V. (Hannover)|Georgs V. von Hannover]] – 1859 an die Kunstakademie Düsseldorf kam. Zunächst studierte er dort bei [[Heinrich Mücke]], [[Andreas Müller (Maler, 1811)|Andreas]] und [[Karl Müller (Maler)|Karl Müller]], [[Karl Ferdinand Sohn]] und [[Rudolf Wiegmann]]. Im Juni 1863 trat er in die Klasse der ausübenden Historien- und Genremalerei ein, wo er Schüler von [[Eduard Bendemann]] und ab Herbst 1867 von [[Ernst Deger]] wurde. Noch während seiner Ausbildung wurde Lauenstein im Herbst 1864 Hilfslehrer in der Elementarklasse, die er ab 1881 leitete. Zu seinen zahlreichen Schülern gehörten später bekannte Maler wie [[Heinrich Nauen]] und [[Max Clarenbach]]. Seit 1897 bis zu seinem Tod war Lauenstein als Professor für religiöse Historienmalerei an der Düsseldorfer Kunstakademie tätig. Im Jahr 1893 verstarb seine zwanzig Jahre jüngere Ehefrau Emilie, geborene Peters, welche Lauenstein 1874 geheiratet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;In Civilstand der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. Gestorbene. Den 12.: Emilie Lauenstein, geb. Peters, 38 J., Ehefr., Duisburgerstr. In &amp;#039;&amp;#039;Bürger-Zeitung für Düsseldorf und Umgebung (No. 40).&amp;#039;&amp;#039; Vom 17. Februar 1893 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/10141811?query=Lauenstein uni-duesseldorf.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Im Nachruf: &amp;#039;&amp;#039;Professor Heinrich Lauenstein †&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein und Düssel.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 22, 29. Mai 1910, S. 176, rechte Spalte. ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/9041278 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar hatte mehrere Kinder. Ehemann der zweiten Tochter Ottilie (* 1877)&amp;lt;ref&amp;gt;Civilstand der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. Geboren den 19. Januar: Franz. Ottilie, T. d. Malers Hrch. Lauenstein, Bolkerstraße. In &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; (No. 24). Vom 26. Januar 1877. ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/9790709?query=Lauenstein uni-duesseldorf.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; war der Versicherungsmanager [[Johannes Nordhoff]], Vater des späteren Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG [[Heinrich Nordhoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1873/74 war Heinrich Lauenstein Mitglied im [[Malkasten (Künstlerverein)|Künstlerverein Malkasten]] und auch im [[Verein zur Verbreitung religiöser Bilder]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verein zur Verbreitung religiöser Bilder. „(…) Die neueren Meister sind hier natürlich auch wieder sehr stark vertreten und es versteht sich, daß der Düsseldorfer Schule die meisten Bilder entstammen. Budde, Hübner, Kehren, Lauenstein, Mintrop, Mücke, Petri, Schick, Schraudolf, Sohn, Strahlendorf sind hier noch zu nennen, (…)“ In &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Volksblatt. (No. 78). Vom 9. April 1874&amp;#039;&amp;#039; ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/9740465?query=Lauenstein uni-duesseldorf.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauenstein1.JPG|mini|hochkant|1873, Düsseldorf-Heerdt, St. Benediktus „Maria und Johannes unter dem Kreuz“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Lambertus, Düsseldorf-Altstadt, Wandgemälde.jpg|mini|Wandgemälde in St. Lambertus nach der Restaurierung.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandgemälde (St. Lambertus).jpg|mini|Wandgemälde heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauenstein war entscheidend von den Düsseldorfer [[Nazarener (Kunst)|Nazarenern]] geprägt. Unter dem Einfluss seines Lehrers Ernst Deger setzte er die religiöse Historienmalerei, die sich allerdings in den 1860er Jahren bereits überlebt hatte, in der nächsten Generation fort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ekkehard Mai]]: &amp;#039;&amp;#039; Deger, Ernst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, München 1997, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er assistierte dem Düsseldorfer Nazarener Andreas Müller bei den Wandmalereien für das 1867 eröffnete Kunstmuseum im [[Schloss Sigmaringen]], dem Stammsitz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Dabei wurden in der oberen Wandzone 26 Porträts von Malern und Bildhauern des Mittelalters angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Doris Hansmann: &amp;#039;&amp;#039;Müller, Andreas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, München 1998, S. 421; Offizielle Website des Hauses Hohenzollern.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem fertigte Lauenstein mehrere Altarbilder vor allem für Kirchen in Düsseldorf und im Rheinland.&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Krey 1998, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine streng komponierten biblischen Motive, teilweise mit neugotisch inspiriertem Goldgrund, stehen in der von Deger übermittelten nazarenischen Tradition der Schadow-Schule. Populär wurde Lauenstein durch idyllische, genrehaft aufgefasste religiöse Szenen, die den Einfluss Bendemanns erkennen lassen. Bilder, die er im Auftrag des deutschamerikanischen Geschäftsmanns [[John Diederich Lankenau|John D. Lankenau]] (1817–1901) aus Philadelphia malte, werden zu seinen bedeutendsten Schöpfungen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den sakralen Werken sind von Lauenstein Porträts und Kinderbildnisse bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Beteiligung an den Wandmalereien im Kunstmuseum von Schloss Sigmaringen, 1860er Jahre&lt;br /&gt;
* „Bildnis der Mathilde von Beckerath“, um 1889, [[Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf|Stadtmuseum Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* „Christus mit Maria und Johannes unter dem Kreuz“, 1879, am Hochaltar [[St. Benediktus (Düsseldorf)|St. Benediktus]], [[Heerdt|Düsseldorf-Heerdt]]&lt;br /&gt;
* „Kreuzigung“, 1908, Düsseldorf, im Seitenschiff [[St. Andreas (Düsseldorf)|St. Andreas]], Düsseldorf-Altstadt&lt;br /&gt;
* Restaurierung des [[Wandgemälde (St. Lambertus)|Wandgemäldes „Maria mit Christuskind“]] in [[St. Lambertus (Düsseldorf)|St. Lambertus]], Düsseldorf-Altstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Illustrationen (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* In: Gustav Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Balladenkranz: aus deutschen Dichtern gesammelt.&amp;#039;&amp;#039; Grote, Berlin 1866, {{URN|nbn:de:hbz:061:2-1665}} – Digitalisierte Ausgabe der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Georg Burmester]] (1864–1936)&lt;br /&gt;
* [[Max Clarenbach]] (1880–1952)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hermanns]] (1862–1942)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad Iten]] (1867–1932)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Nauen]] (1880–1940)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Nüttgens]] (1866–1951)&lt;br /&gt;
* [[Fritz Reiss]] (1857–1915)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[August Schlüter (Maler)|August Schlüter]] (1858–1928)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schreuer]] (1866–1933)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schwinge]] (1852–1913)&lt;br /&gt;
* [[Karl Sondermann]] (1862–1926)&lt;br /&gt;
* [[Walther Tecklenborg]] (1876–1965)&lt;br /&gt;
* [[Josef Wahl (Maler, 1875)|Josef Wahl]] (1875–1951)&lt;br /&gt;
* [[Fritz von Wille]] (1860–1941)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nachruf: &amp;#039;&amp;#039;Professor Heinrich Lauenstein †&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein und Düssel.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 22, 29. Mai 1910, S. 175 und 176 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/9041277 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&lt;br /&gt;
* Guido Krey: &amp;#039;&amp;#039;Lauenstein, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Paffrath]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Haach – Murtfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath. Bruckmann, München 1998, ISBN 3-7654-3010-2, S. 316–317.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Lauenstein, Heinrich |Band=22 |Seite=434}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lauenstein, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Bötticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Dresden 1895, S. 814 ({{archive.org|malerwerkedesne00boetgoog|Blatt=n833}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139045007|VIAF=95639989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lauenstein, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lauenstein, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lauenstein, Heinrich Ferdinand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hüddessum]] bei [[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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