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	<title>Heinrich Krone - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Krone&amp;diff=39638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Partei */</title>
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		<updated>2026-01-19T15:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Partei&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker Heinrich Krone. Zum Arzt siehe [[Heinrich Adolf Krone]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Krone, Heinrich-Bild-642-2.jpg|mini|Heinrich Krone (1961)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F018397-0021, Bonn, Krone empfängt Politiker aus Kolumbien.jpg|miniatur|Krone (links) empfängt den Vorsitzenden der Liberalen Partei Kolumbiens, [[Carlos Lleras Restrepo]] (1964)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Heinrich Krone.jpg|mini|Das Grab von Heinrich Krone und seiner Ehefrau Emilie geborene Janiak auf dem [[Südfriedhof (Bonn)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Joseph Krone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1895]] in [[Hessisch Oldendorf]]; † [[15. August]] [[1989]] in [[Bonn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]], später [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1955 bis 1961 Vorsitzender der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]], von 1961 bis 1964 [[Bundesminister für besondere Aufgaben]] und von 1964 bis 1966 [[Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates|Bundesminister für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Heinrich Krone wurde als Sohn des Fabrikaufsehers Conrad Joseph Krone und dessen Frau Elisabeth Maria, geb. Kothe, in Hessisch Oldendorf geboren und wuchs in [[Algermissen]] bei [[Hildesheim]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Wedig |url=https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/vor-125-jahren-geboren-adenauers-alleskleber-aus-algermissen.html |titel=Vor 125 Jahren geboren: „Adenauers Alleskleber“ aus Algermissen |datum=2020-11-30 |sprache=de |abruf=2023-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Abitur]] 1914 am [[Gymnasium Mariano-Josephinum Hildesheim|Bischöflichen Gymnasium Josephinum]] in Hildesheim begann er ein Studium der [[Katholische Theologie|Katholischen Theologie]], wurde aber noch im selben Jahr vom [[Preußen|Preußischen]] Kriegsministerium [[dienstverpflichtet]]. Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] absolvierte er von 1918 bis 1920 ein [[Lehramtsstudium]] für Neuere Sprachen und [[Latein]] in [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Münster]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]]. Während des Studiums wurde er Mitglied im [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine Unitas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war nach dem [[Referendariat]] bis 1923 als [[Hilfslehrer]] in [[Kiel]] tätig und studierte hier gleichzeitig [[Volkswirtschaftslehre]]. 1923 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr. phil.]] mit einer von [[Ferdinand Tönnies]] betreuten [[Dissertation]] über &amp;#039;&amp;#039;Die Theorie der Stadt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Gotto: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Krone&amp;#039;&amp;#039;. In: Walther L. Bernecker, Volker Dotterweich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeit und Politik in der Bundesrepublik Deutschland. Politische Porträts&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1982, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;37–48, hier S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Weimarer Republik]] engagierte er sich im [[Verein zur Abwehr des Antisemitismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Auguste Zeiss-Horbach: &amp;#039;&amp;#039;Der Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Zum Verhältnis von Protestantismus und Judentum im Kaiserreich und in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2008, ISBN 978-3-374-02604-3, S.&amp;amp;nbsp;163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1933 half er Personen, die von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] bedrängt und verfolgt wurden, mithilfe des „Hilfsausschusses für katholische Nichtarier“. 1933 protestierte er vergeblich beim Innenministerium wegen des Übergriffs der [[Sturmabteilung|SA]] auf Zivilisten während der [[Köpenicker Blutwoche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://bda-koepenick.de/2013/05/28/80-jahre-nach-der-kopenicker-blutwoche-%E2%80%93-alle-kraft-gegen-rechts/ |titel=80 Jahre nach der Köpenicker Blutwoche – alle Kraft gegen Rechts! |hrsg=[[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Bund der Antifaschisten Köpenick]] |datum=2013-05-28 |abruf=2019-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1934 bis 1935 war er Geschäftsführer des [[Deutscher Caritasverband|Caritas]]-Notwerkes. Danach musste er seine Familie mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich von Hehl: &amp;#039;&amp;#039;Der Politiker als Zeitzeuge. Heinrich Krone als Beobachter der Ära Adenauer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Politische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;5 (1998), S.&amp;amp;nbsp;83–104, hier S.&amp;amp;nbsp;84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Attentat vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] auf [[Adolf Hitler]] wurde er im Rahmen der [[Aktion Gitter]] für einige Wochen inhaftiert, jedoch nicht wie geplant ins [[KZ Sachsenhausen]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Heinrich Krone hatte zwei Brüder, Wilhelm (1887–1982) und Konrad (1899–1966), und war mit Emilie Janiak (1895–1989) verheiratet. Mit ihr hatte er vier Kinder:&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Adolf Krone|Heinrich Adolf]] (1925–2021);&lt;br /&gt;
* Anna Elisabeth (* 1927);&lt;br /&gt;
* Konrad Hermann (1930–2021), war verheiratet mit [[Ursula Krone-Appuhn]];&lt;br /&gt;
* Marianne (* 1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 trat Krone  der [[Zentrumspartei]] bei und organisierte Kundgebungen gegen [[Hitlerputsch|Hitlers Marsch]] auf die Münchner [[Feldherrnhalle]]. Von 1923 bis 1929 war er Stellvertretender Generalsekretär der Zentrumspartei sowie von 1923 bis 1929 zunächst Geschäftsführer und dann bis 1933 Bundesführer des [[Windthorstbund]]es, der Jugendorganisation der Zentrumspartei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Irmtraud Götz von Olenhusen]]: &amp;#039;&amp;#039;Jugendreich, Gottesreich, Deutsches Reich. Junge Generation, Religion und Politik, 1928–1933&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1987, ISBN 3-8046-8684-2, S.&amp;amp;nbsp;331.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1926 war Krone Mitglied im Bundesvorstand des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende zählte er 1945 zu den Mitbegründern der CDU in [[Berlin]]. Zu diesem Zweck traf er sich im Frühsommer 1945 häufig mit Politikern wie [[Jakob Kaiser]], [[Ernst Lemmer]], [[Otto Lenz]] sowie [[Andreas Hermes]], die zusammen mit Persönlichkeiten aus weiteren Bereichen, wie dem evangelischen Pfarrer [[Heinrich Grüber]], den Professoren [[Eduard Spranger]] und [[Ferdinand Sauerbruch]], die Gründung der Berliner CDU auf den Weg brachten. Der von den oben genannten Personen mitbeschlossene und -unterzeichnete Aufruf wurde am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1945 via Rundfunk verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Otto Kleinmann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Krone. Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1995, S.&amp;amp;nbsp;15–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin gehörte er von 1947 bis 1951 dem CDU-Landesvorstand an. Er nahm maßgeblichen Einfluss auf die Gründung der Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit, der Vorläuferorganisation der Konrad-Adenauer-Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronny Noak, &amp;quot;Die Begeisterung allein macht es nicht.&amp;quot; Nachwirkungen der Weimarer Schulungsarbeit, in: Sebastian Elsbach / Ders. / Andreas Braune (Hrsg.): Konsens und Konflikt. Demokratische Transformation in der Weimarer und Bonner Republik, Franz-Steiner-Verlag, Stuttgart 2019, S. 47–59, hier S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krone war stellvertretender Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreises für das Studium internationaler Fragen&amp;#039;&amp;#039;, eines Vereins, der für die verdeckte Finanzierung des [[Stauffenberg-Dienst]]es zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Stefanie Waske | url=https://www.zeit.de/2012/49/Spionage-CDU-CSU-Willy-Brandt | titel=Spionage: Die Verschwörung gegen Brandt | werk=[[zeit.de]] | datum=2012-11-29 |abruf=2026-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 rückte er als Nachfolger des verstorbenen [[Peter Spahn (Politiker)|Peter Spahn]] in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Kempf, Hans-Georg Merz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Kanzler und Minister 1949–1998. Biografisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen&amp;#039;&amp;#039;. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-531-13407-8, S.&amp;amp;nbsp;389.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Reichstag gehörte er bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 an. Am 23. März 1933 stimmte Krone mit seiner Fraktion dem [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933|Ermächtigungsgesetz]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1969 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]], zunächst als [[Berlin]]er Abgeordneter, von 1965 an über die [[Niedersachsen|niedersächsische]] Landesliste. Hier war er von August 1951 bis zum 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1955 [[Parlamentarischer Geschäftsführer]], vom 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1955 bis 1961 Vorsitzender der CDU/CSU-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]]. Als Abgeordneter und später als Minister galt Krone als enger Vertrauter von [[Konrad Adenauer]], dem damaligen [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gehörte Krone zu einer Gruppe von 34 Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion, die einen Gesetzentwurf zur Einführung des [[Relatives Mehrheitswahlrecht|relativen Mehrheitswahlrechts]] in den Bundestag einbrachten. Auch zur Zeit der [[Große Koalition|Großen Koalition]] gehörte er weiterhin zu den Verfechtern des Mehrheitswahlrechts. Sie fanden zwar auch Unterstützung bei Teilen der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], konnten sich aber insgesamt in der Koalition nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauter Adenauers ===&lt;br /&gt;
Er galt vor allem seit der Zeit seiner Tätigkeit als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion als einer der engsten politischen Vertrauten Konrad Adenauers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vertrautheit entwickelte sich nicht zuletzt durch das eher kühle und autoritäre Verhalten Adenauers gegenüber Krones Vorgänger [[Heinrich von Brentano]] anfangs schleppend, obwohl sich Krone in der Bundestagsfraktion der CDU/CSU schon in den frühen 1950er-Jahren hohes Ansehen erarbeitete, indem er zum Teil die unter Brentano entstandenen Verstimmungen mit seinem Einsatz wettmachte. Diese waren entstanden, da Brentano vorgeworfen wurde, sich mehr um die Außenpolitik zu kümmern als beispielsweise um das Gesetzgebungsverfahren der Parlamentarier, was streng genommen in das Aufgabenfeld des Fraktionsvorsitzenden gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzten Endes trotzdem gelungene Aufstieg zu Adenauers Vertrautem dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass Krone die Öffentlichkeit scheute und keine Ambitionen auf das Kanzleramt oder irgendeinen anderen Machtzuwachs hegte, sondern vielmehr Adenauers Arbeitsstratege im Hintergrund wurde, der die Bundestagsfraktion auf Linie und Adenauer somit den Rücken frei hielt. Dies brachte ihm weiteren Respekt in den eigenen Reihen ein, aber auch allerhand hämische Aussagen, welche ihn als steifen und spröden Politiker karikierten. Unter anderen bezeichnete ihn der damalige [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Theodor Heuss]] als „hölzernen, langweiligen Funktionärstyp“. Diese Kritik übertönten jedoch die positiven Rückmeldungen aus den eigenen Reihen, die Heinrich Krone mit Aussagen wie „Papa Krone“ oder „Adenauers Alleskleber“ würdigten und somit die Leistungen Krones in puncto Zusammenhalt der Fraktion unterstrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der ihm bescheinigten bescheidenen Ambitionen, vielleicht auch gerade deswegen, stieg er in der Zeitspanne von 1955 bis 1961 zu einem der mächtigsten Männer in Bonn auf und erlangte 1961 das Ministeramt für besondere Aufgaben in Adenauers Kabinett. Zuvor gab es 1959 interne Beratungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Krone als eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl aufzustellen, was Krone allerdings ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich von Hehl: &amp;#039;&amp;#039;Der Politiker als Zeitzeuge. Heinrich Krone als Beobachter der Ära Adenauer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Politische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;5 (1998), S.&amp;amp;nbsp;83–104, hier S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz dieser ihm von der Fraktion bescheinigten Ambitionen konnte er sich politisch nicht klar von Adenauer distanzieren und somit kein eigenständiges politisches Profil entwickeln, um so die sich öffnenden politischen Türen für sich zu nutzen. Dennoch erlangte Krone mit dem Amt des Bundesministers sowie dem des Vizepräsidenten des Bundesverteidigungsrats eine enorme Machtfülle, die er vor allem für seine Partei und zum Knüpfen neuer Kontakte nutzte. Für Adenauer bedeutete dies, dass er nach dem Ausscheiden als Kanzler immer noch einen gewissen Einfluss auf die Tagespolitik unter seinem Nachfolger [[Ludwig Erhard]] (für den auch Krone gehandelt worden war) durch die Besetzung Heinrich Krones auf die oben genannten Posten hatte, da Krone durch diese Ämter aktiv an der Gestaltung der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Am 14.&amp;amp;nbsp;November 1961 wurde er als [[Bundesminister für besondere Aufgaben]] in die von Adenauer geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen. Dieses Amt behielt er auch unter Bundeskanzler [[Ludwig Erhard]], in dessen Kabinett er dann am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 1964 zum [[Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates|Bundesminister für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates]] ernannt wurde. Nach dem Bruch der Koalition mit der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und dem Ausscheiden von Bundeskanzler Ludwig Erhard aus dem Amt endete auch Krones Amtszeit als Bundesminister am 30.&amp;amp;nbsp;November 1966. Als 1969 auch seine Zeit als Bundestagsabgeordneter nach zwanzig Jahren endete, wechselte er in das Amt des politischen Beraters, in dem er vor allem die Ost-West Politik mitgestaltete, wofür ihm der „Kanzler der Einheit“, [[Helmut Kohl]], ausdrücklich dankte. Die Früchte seiner Arbeit erlebte Krone allerdings nicht mehr mit, da er drei Monate vor dem [[Fall der Mauer]] (1989) starb. Er war der letzte lebende Abgeordnete der im [[Reichstagswahl Dezember 1924|Dezember 1924]] und im [[Reichstagswahl 1928|Mai 1928]] gewählten Reichstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Adenauer IV]] – [[Kabinett Adenauer V]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Erhard I]] – [[Kabinett Erhard II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Kleinmann]] (Berab.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Krone. Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;1945–1961&amp;#039;&amp;#039;, 1995, ISBN 3-7700-1876-1.&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;1961–1966&amp;#039;&amp;#039;, 2003, ISBN 3-7700-1892-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karlies Abmeier: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Krone (1895–1989)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wichmann-Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;44/45 (2004/2005), S.&amp;amp;nbsp;186–201.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gotto]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Krone&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Walther L. Bernecker]], Volker Dotterweich (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeit und Politik in der Bundesrepublik Deutschland. Politische Porträts&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1982, Bd.&amp;amp;nbsp;2, ISBN 3-525-03207-2, S.&amp;amp;nbsp;37–48.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gotto]]: Heinrich Krone (1895–1989). In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, Aschendorff Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Münster 1994, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 265–276 ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17582 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Hehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Politiker als Zeitzeuge. Heinrich Krone als Beobachter der Ära Adenauer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Politische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;5 (1998), S.&amp;amp;nbsp;83–104 ([http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_05_98/HPM_05_98_4.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Arno Richter: &amp;#039;&amp;#039;„Keiner vom Parkett“ Heinrich Krone, eine politische Teilbiographie (1895–1951)&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf: Droste 2019 (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte; 71), ISBN 978-3-7700-1925-0.&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S.&amp;amp;nbsp;146&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11929995X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|11929995X}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=David Maaß |url=https://www.kas.de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/heinrich-krone-v1 |titel=Heinrich Krone |werk=Geschichte der CDU |hrsg=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]] |datum=2018-11-12 |abruf=2019-08-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Franz Walter (Politikwissenschaftler)|Franz Walter]] |url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,455014,00.html |titel=Souffleure der Macht: Heinrich Krone – Adenauers Alleskleber |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2006-12-17 |abruf=2019-08-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Lars-Broder Keil]] |url=https://www.welt.de/wams_print/article3711153/Adenauers-Alleskleber.html |titel=Adenauers Alleskleber |werk=[[Welt am Sonntag]] |datum=2009-05-10 |abruf=2019-08-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.konrad-adenauer.de/personen/seite/heinrich-krone/ Kurzbiographie] auf dem [https://www.konrad-adenauer.de/ Adenauer-Portal] der [https://www.kas.de/de/ Konrad-Adenauer-Stiftung] und der [https://www.adenauerhaus.de/ Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=11929995X|LCCN=n/96/8601|VIAF=12545181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krone, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesminister für besondere Aufgaben (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied des Friedensbundes Deutscher Katholiken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krone, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krone, Heinrich Joseph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum, CDU), MdR, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hessisch Oldendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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