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	<title>Heinrich Koppers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:22:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Koppers&amp;diff=1547752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2025-11-22T11:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Koppers.jpg|miniatur|Heinrich Koppers]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Koppers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1872]] in [[Walbeck (Geldern)]]; † [[5. September]] [[1941]] in [[Essen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Konstrukteur]], [[Erfinder]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koppers hat sich durch seine Arbeit um die [[Brennstofftechnik]], insbesondere für [[Kohle]], verdient gemacht. Mit seiner Firma, der 1901 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Koppers (Unternehmen)|Heinrich Koppers AG]]&amp;#039;&amp;#039;, nahm Koppers eine weltweit führende Rolle in der Entwicklung der [[Kokerei]]- und [[Kohlevergasung]]stechnik ein. Die [[Flugstromvergasung]] nach dem &amp;#039;&amp;#039;[[Koppers-Totzek-Reaktor|Koppers-Totzek-Verfahren]]&amp;#039;&amp;#039; und nach dem &amp;#039;&amp;#039;Shell-Koppers-Verfahren&amp;#039;&amp;#039; geht mit auf ihn zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Koppers stammte ursprünglich aus bäuerlichen Verhältnissen vom [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]]. Als Kind zog er nach [[Bochum]], wo sein Vater eine Arbeitsstelle als Pförtner bei einer Eisenbahngesellschaft bekommen hatte. Koppers ging in Bochum zur Schule und absolvierte eine [[Klempner]][[Lehrling|lehre]]. Seine erste Stelle erhielt er als [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]] in einem [[Walzwerk]] in Bochum. Der ehrgeizige Koppers gab sich aber mit dieser einfachen Stellung nicht zufrieden und besuchte die technische Abend- und Sonntagsschule, später dann die [[Universität Duisburg-Essen|Rheinisch-Westfälische Hüttenschule]], wo er 1893 sein Studium abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann er als Betriebsassistent in einem Münchener Kupferwerk, wechselte aber nach kurzer Zeit (im Juni 1894) zur Kokereibaufirma [[Dr. C. Otto &amp;amp; Comp.]] Hier arbeitete er im Betrieb der Kokerei „Germania“ in Dortmund und in der Versuchskokerei der Firma in [[Dahlhausen (Bochum)|Dahlhausen]], wo er ein Verfahren zur Gewinnung von [[Cyanid]] aus [[Koksofengas]] entwickelte und diverse andere Verfahren und Konstruktionen verbesserte. Schließlich kam es zum Zerwürfnis mit [[Gustav Hilgenstock]], dem technischen Direktor bei &amp;#039;&amp;#039;Dr. C. Otto &amp;amp; Comp.&amp;#039;&amp;#039;, über eine radikale Umkonstruktion der [[Koksbatterie]]n vom Längs- zum Querregenerator. Koppers verließ das Unternehmen, arbeitete ab März 1899 für [[Hugo Stinnes]] als Leiter der Kokerei auf [[Zeche Mathias Stinnes]] und machte sich 1901 schließlich [[Selbständigkeit (beruflich)|selbständig]], um die [[Patent]]e, die er in seiner Zeit bei Otto und Stinnes angemeldet hatte, zu verwerten und weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlegenheit von Koppers Bauweise zeigte sich schnell, und sein Unternehmen wuchs ab 1904 rasant. Ab 1906 erhielt Koppers auch zahlreiche Aufträge von [[US Steel]], so dass er ab 1907 für einige Zeit in Amerika arbeitete und 1912 eine Tochterfirma in den USA, die &amp;#039;&amp;#039;Koppers Inc.&amp;#039;&amp;#039; in [[Chicago]] gründete. Später verkaufte er das Unternehmen mit den dazugehörigen Patenten an den Finanzier und späteren US-Finanzminister [[Andrew W. Mellon]], unter dessen Eigentümerschaft sie nach [[Pittsburgh]] umzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Koppers starb 1941, mitten im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Seine Firma wurde unter anderem von seinem Sohn &amp;#039;&amp;#039;Hans Heinrich Koppers&amp;#039;&amp;#039; (1903–1967) weitergeführt. Das Unternehmen geriet später in finanzielle Schwierigkeiten, wurde 1974 von der [[Friedrich Krupp AG]] übernommen (&amp;#039;&amp;#039;Krupp Koppers&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;[[ThyssenKrupp]] EnCoke&amp;#039;&amp;#039;) und ist heute in der [[ThyssenKrupp Uhde GmbH]] aufgegangen. Der US-amerikanische Ableger, die &amp;#039;&amp;#039;Koppers Inc.&amp;#039;&amp;#039;, existiert noch heute, ebenso wie deren diversifizierter chilenischer Ableger, der Mischkonzern [[Sigdo Koppers]]. Der Chemiker [[Heinrich Wamhoff]] war ein Neffe zweiten Grades von Heinrich Koppers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Koppers 1501 B.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Villa Koppers:&amp;#039;&amp;#039; ehemaliges Wohnhaus der Familie Heinrich Koppers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Moltkeviertel 1442 2.jpg|mini|Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Firma Heinrich Koppers]]&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Villa Koppers&amp;#039;&amp;#039;, Moltkeplatz 61, im Essener [[Moltkeviertel]], dem 1911 gebauten Wohnhaus der Familie Heinrich Koppers, hat heute die &amp;#039;&amp;#039;International School Ruhr&amp;#039;&amp;#039; ihren Sitz. Das sich direkt anschließende Verwaltungsgebäude der [[Koppers (Unternehmen)|Firma H. Koppers]] an der Moltkestraße 29 aus dem gleichen Jahr wird als Büro- und Geschäftshaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3870340371}}&lt;br /&gt;
* Manfred Peter Kleinmann: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Koppers (1872–1942).&amp;#039;&amp;#039; In: Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien, Band 7. Aschendorff, Münster 1960, S. 125–149.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Koppers. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Essen [um 1971].&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|577|578|Koppers, Heinrich|[[Evelyn Kroker]]|105772283}}&lt;br /&gt;
* Paul Niersmann: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Koppers. Ein Walbecker Bauernsohn, der zum großen Erfinder in der Kokereitechnik wurde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geldrischer Heimatkalender&amp;#039;&amp;#039;, 2003 (2002), S. 241–244.&lt;br /&gt;
* Georg W. Oesterdiekhoff; [[Hermann Strasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Ruhr. 200 Jahre Industriegeschichte und Strukturwandel im Lichte von Biografien&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0036-3, S. 174–177.&lt;br /&gt;
* L. A. Watson: &amp;#039;&amp;#039;Coke oven design – The past, the present and the future&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Coke Oven Managers’ Year-Book&amp;#039;&amp;#039;, Coke Oven Managers’ Association, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105772283}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vdkf-ev.de/upload/explorer/Historiker/Geschichte-der-Kokereibaufirmen_final-Hein-1.pdf Hermann Toll, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen Kokereibaufirmen&amp;#039;&amp;#039;, Essen] (PDF-Datei; 575 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.kokerei-august-thyssen.de/k_at_batt_3/k_at_batt_3.html Der Koppers-Kreisstrom-Verbundkoksofen am Beispiel der Batterie 3 der Kokerei August Thyssen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105772283|VIAF=69402967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koppers, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energietechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koppers, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Walbeck (Geldern)|Walbeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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