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	<title>Heinrich Koppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:57:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Koppe&amp;diff=2825727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christoph Sager: VDI-Mitgliedschaft ergänzt</title>
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		<updated>2025-06-01T06:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VDI-Mitgliedschaft ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Koppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1891]] in [[Nordhausen]]; † [[9. November]] [[1963]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Luftfahrt]]ingenieur, [[Meteorologie|Flugmeteorologe]] und [[Hochschullehrer]] an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Verlagsbuchhändlers Julius Koppe (1850–1926) und der Bremer Kaufmannstochter Luise, geb. Bullerdieck (1866–1952) schloss 1910 das königliche Realgymnasium in Nordhausen ab. Er studierte von 1910 bis 1912 und von 1919 bis 1920 Mathematik und Naturwissenschaften in [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied der [[Burschenschaft Germania Jena]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934. S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen akademischen Lehrern zählte der Meteorologe [[Albert Wigand (Meteorologe)|Albert Wigand]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] leistete er 1914 bis 1918 Kriegsdienst als Luftschiffer und Meteorologe, u. a. an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]], in der Türkei und in [[Damaskus]]. Er wurde 1920 in Halle bei Wigand zum Dr. phil. promoviert. Von 1920 bis 1930 war Koppe Abteilungsleiter der physikalischen Abteilung der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]] (DVL) in [[Berlin-Adlershof]]. Im Jahre 1925 habilitierte sich Koppe an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Jahrestagungen der [[Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt|Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt]] (WGL) in den Jahren 1928 und 1929 befürwortete er gegen weite Teile der Fachwelt die Notwendigkeit des [[Instrumentenflug]]s, also des Blindflugs nach Instrumenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1930 erhielt Koppe von der Technischen Hochschule Braunschweig einen Lehrauftrag für [[Flugnavigation]] und Flugmessgerätekunde. Er wurde 1931 planmäßiger außerordentlicher und 1934 ordentlicher Professor für Luftfahrtmesstechnik. 1930 rief er mit Hilfe des Hochschulbundes und der Braunschweiger Flughafen-Gesellschaft ein zunächst privates „Institut für Luftfahrtmeßtechnik und Flugmeteorologie“ am [[Flugplatz Broitzem]] ins Leben. Dieses wurde 1934 der TH Braunschweig angegliedert. Seit 1936 wurde die TH Braunschweig als Luftfahrtlehrzentrum ausgebaut, wobei Koppe maßgeblich am Aufbau von vier Luftfahrtinstituten am [[Flughafen Braunschweig-Wolfsburg|Flughafen Braunschweig-Waggum]] mitarbeitete. Zwischen 1938/39 und dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ging aus den Instituten eine hohe Zahl von Luftfahrtingenieuren hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftfahrtabteilung der TH Braunschweig wurde 1945 nach Kriegsende aufgelöst. Koppe erhielt einen Lehrstuhl für Messtechnik und Meteorologie und konnte erst 1952 die luftfahrttechnische Lehrtätigkeit wieder aufnehmen. In Braunschweig fand 1952 die erste flugwissenschaftliche Tagung im Nachkriegsdeutschland statt, wobei Koppe den Hauptvortrag „Luftfahrt – ein Menschheitsproblem“ beisteuerte. Im Rahmen der Tagung wurde die 1936 aufgelöste WGL wiedergegründet. Koppe konnte 1955 wieder in sein altes, während des Krieges wenig beschädigtes Institutsgebäude in [[Waggum]] einziehen. Er wurde 1959 emeritiert, übte aber noch bis 1961 die Vertretung am Nachfolgelehrstuhl am [[Institut für Geophysik und Extraterrestrische Physik|Institut für Geophysik und Meteorologie]] aus. Zwischen 1953 und 1961 leitete Koppe auch das Institut für Luftfahrzeugführung an der heutigen [[Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt|Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt e. V.]] (DLR) in Braunschweig. Er war im wissenschaftlichen Beirat der 1952 gegründeten Bundesanstalt &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Wetterdienst]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. Er gehörte auch dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI)  mit der Mitgliedsnummer 520811 an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitglieder-Verzeichnis 1954 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Verlag=Hoppenstedts Wirtschaftsverlag |Ort=Essen |Datum=1954 |Seiten=401}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und leitete den Arbeitskreis Luftfahrttechnik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitglieder-Verzeichnis 1954 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Verlag=Hoppenstedts Wirtschaftsverlag |Ort=Essen |Datum=1954 |Seiten=41*}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des Braunschweiger Bezirksvereins des VDI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ehrungen&lt;br /&gt;
Im Jahre 1961 wurde Koppe mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz]] ausgezeichnet. Seit 1943 war er ordentliches Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|572|572|Koppe, Heinrich|[[Hermann Blenk]]|116338725}}&lt;br /&gt;
* Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1996, S. 341. ISBN 3-7752-5838-8.&lt;br /&gt;
* Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Koppe, Heinrich (Gustav Julius).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon Ergänzungsband.&amp;#039;&amp;#039; Meyer, Braunschweig 1996, S. 82f. ISBN 3-926701-30-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116338725}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116338725|VIAF=311229472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koppe, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteorologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verein Deutscher Ingenieure)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koppe, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koppe, Heinrich Gustav Julius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftfahrtingenieur, Flugmeteorologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nordhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]	&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christoph Sager</name></author>
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