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	<title>Heinrich Kock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:12:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: /* Leben */ Sprache</title>
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		<updated>2023-08-30T09:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Kock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1913]] in [[Hamburg]]; † nach 12. Juli 1968&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Von 1958 bis 1962 war er Mitglied des [[Schleswig-Holsteinischer Landtag|Landtages von Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kock besuchte eine Privatschule und Oberrealschule. Nach dem Abitur studierte er Geschichte, Erdkunde und Englisch in Hamburg und Wien und wurde 1937 promoviert. Er trat zwischen dem Wegfall der Aufnahmesperre 1937 und dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 114, abgerufen am 29. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen war er 1938/39 Studienreferendar an höheren Schulen in Hamburg, 1939 Studienassessor, 1943 Studienrat und 1946 im Hamburger Schuldienst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Landtag Schleswig-Holstein|334}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Krieg war er Oberleutnant und erhielt neben anderen Auszeichnungen das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz II. und I. Klasse]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=41759278 |Titel=Hohlspiegel |Jahr=1958 |Nr=40 |Datum=1958-10-01 |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „politisch angepasst“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 29. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Kock von 1946 bis 1951 in der Bauwirtschaft beschäftigt. 1951 wurde er wieder in den Schuldienst übernommen und wurde Studienrat am [[Otto-Hahn-Gymnasium (Geesthacht)|Otto-Hahn-Gymnasium]] in [[Geesthacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1953 war Kock Mitglied des Bezirksausschusses im [[Bezirk Bergedorf]], ab 1955 Mitglied der Ratsversammlung Geesthacht und dort Vorsitzender der Fraktion der Geesthachter Wahlgemeinschaft CDU/[[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten]] (BHE) und Mitglied mehrerer Ausschüsse der Ratsversammlung, ferner Vorsitzender des Bezirksverbandes Geesthacht der CDU. Er war auch Vorstandsmitglied des Vereins schleswig-holsteinischer Geschichtslehrer. Von 1958 bis 1962 war er Mitglied des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtages Schleswig-Holstein]] und saß in den Ausschüssen für [[Heimatvertriebene]], Jugendfragen und Justiz. Kock war auch Mitglied im 1951 gegründeten [[Verband deutscher Soldaten]], einem soldatischen Traditionsverband. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 wurde der vormalige Großadmiral und Reichspräsident [[Karl Dönitz]], der 1946 als Kriegsverbrecher verurteilt worden war, auf Initiative von Kock durch den damaligen Schülersprecher [[Uwe Barschel]], den späteren Ministerpräsidenten [[Schleswig-Holstein]]s, an das Gymnasium eingeladen, um vor den Schülern der oberen Klassen über das Thema „[[Machtergreifung|Der 30. Januar 1933]] und seine Folgen“ zu sprechen. Diese Einladung wurde im Nachhinein als Skandal empfunden, überregionale und internationale Medien wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]]&amp;#039;&amp;#039; berichteten, der Schulleiter des Gymnasiums Georg Rühsen (* 1906)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bbf.dipf.de/kataloge/archivdatenbank/hans.pl?t_tunnel=idn&amp;amp;idn=p177220 bbf.dipf.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; beging in der Folge Suizid.&amp;lt;ref&amp;gt;William Boehart: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.geesthacht.de/showobject.phtml?object=tx|25.1609.1&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=25.1793.1 Dönitz-Affäre]&amp;#039;&amp;#039;, Stadtarchiv Geesthacht, 28. Juni 2006 / 12. Januar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ohg-geesthacht.de/images/stories/Aktuelles/2010-11/Doenitz-Affaere/2011_02_28_OHG_13a_Doenitz-Affaere.pdf Die Dönitz-Affäre] (Siegerbeitrag des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten &amp;#039;&amp;#039;Aufsehen, Empörung, Ärgernis: Skandale&amp;#039;&amp;#039; 2010/11; PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk|Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk]] im Spiegel der Wiener Presse.&amp;#039;&amp;#039; Bergedorf 1937 Hamburg, Phil. Diss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|334}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=45142362 |Titel=Drei Kameraden |Jahr=1963 |Nr=8 |Datum=1963-02-20 |Seiten=18–19}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/1963/06/aus-geesthacht-nichts-neues Aus Geesthacht nichts Neues. In einem Kleinstadt-Gymnasium übernahm ein Großadmiral den Geschichtsunterricht].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Februar 1963&lt;br /&gt;
* Gregor Bator: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bergedorfer-zeitung.de/printarchiv/geesthacht/article98218/Erinnerungen_an_die_Doenitz_Affaere.html?print=yes Erinnerungen an die &amp;quot;Dönitz-Affäre&amp;quot;].&amp;#039;&amp;#039; In: Bergedorfer Zeitung vom 12. Februar 2011&lt;br /&gt;
* 22 Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse, Otto-Hahn-Gymnasium Geesthacht: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ohg-geesthacht.de/images/stories/Aktuelles/2010-11/Doenitz-Affaere/2011_02_28_OHG_13a_Doenitz-Affaere.pdf Die Dönitz-Affäre] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; (Siegerbeitrag des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten &amp;quot;Aufsehen, Empörung, Ärgernis: Skandale&amp;quot; 2010/11 [http://www.koerber-stiftung.de/bildung/geschichtswettbewerb/presse/preisverleihungen-2011/erste-preise.html koerber-stiftung.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1137498951|VIAF=286354707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kock, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kock, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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