<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Joseph_Baermann</id>
	<title>Heinrich Joseph Baermann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Joseph_Baermann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Joseph_Baermann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T19:55:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Joseph_Baermann&amp;diff=338042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schöba: 2. Bassetthorntrio von Mendelssohn ergänzt: Siehe https://jiskra.de/konzertstueck-nr-1-f-moll/</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Joseph_Baermann&amp;diff=338042&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T20:44:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2. Bassetthorntrio von Mendelssohn ergänzt: Siehe https://jiskra.de/konzertstueck-nr-1-f-moll/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Baermann Heinrich Joseph.jpg|mini|Heinrich Joseph Baermann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Joseph Baermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1784]] in [[Potsdam]]; † [[11. Juni]] [[1847]] in [[München]]) war ein deutscher [[Klarinettist]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baermann war Sohn eines preußischen Militärmusikers, sein Bruder [[Carl Baermann (Fagottist)|Carl (i)]] schlug auch diese Laufbahn ein. Seinen ersten Klarinettenunterricht erhielt er von 1797 bis 1804 in der Militärmusikschule zu Potsdam bei dem Klarinettisten [[Johann Joseph Beer|Joseph Beer]], der zu dieser Zeit als königlich preußischer Kammermusikus angestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 wurde Prinz [[Louis Ferdinand von Preußen (1772–1806)|Louis Ferdinand]] auf den zwanzigjährigen Baermann aufmerksam und berief ihn schließlich nach [[Berlin]], wo er vom königlichen Hofmusiker [[Franz Tausch]] (1762–1817) unterrichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 unterbrach Napoleons Kriegserklärung an Preußen und Russland seinen Aufenthalt in Berlin; Baermann nahm als Militärmusiker an den Kämpfen teil und geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er sich aber befreien konnte. Er kehrte in das von den Franzosen besetzte Berlin zurück, konnte jedoch keine Anstellung finden. Mit einem Empfehlungsschreiben des bayerischen Kronprinzen versehen ging er nach München, und schon nach seinem ersten Mitwirken bei den Vermählungsfeierlichkeiten der ältesten Tochter des Königshauses bot ihm König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian I.]] die Stelle eines Ersten Klarinettisten in der Hofkapelle an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1834 stand Heinrich Joseph Baermann an der Spitze der Königlich-Bayerischen [[Klarinettist]]en. Bewundert und verehrt konnte er sein Renommee vor allem durch zahlreiche Konzertreisen durch ganz Europa steigern und festigen. Seine technische Brillanz und sein Kunstsinn verhalfen ihm auch zu internationalem Ruhm. Die in den Lehrwerken immer wieder erhobene Forderung, der Klarinettist müsse auf seinem Instrument singen, wurde von Baermann auf optimale Weise erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begegnung und die Freundschaft mit [[Carl Maria von Weber]] und später mit [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Felix Mendelssohn]] wurde für die Künstler zu einer Zeit gemeinsamen Schaffens und gegenseitiger Inspiration. Ohne die Bekanntschaft mit Baermann wäre Weber wohl nicht auf die Idee gekommen, ein so reiches Werk für die Klarinette zu schaffen. Mendelssohn schrieb für Heinrich und den ihn begleitenden Sohn [[Carl Baermann (Klarinettist)|Carl (ii)]] in Berlin seine beiden Konzertstücke für Klarinette, Bassetthorn und Klavier, und zwar [[1. Konzertstück für Klarinette und Bassetthorn|Nr.&amp;amp;nbsp;1 f-moll op.&amp;amp;nbsp;113]] am 30. Dezember 1832 und Nr.&amp;amp;nbsp;2 d-moll op.&amp;amp;nbsp;114 wenige Tage später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lehrer hat er nachhaltig auf die hohe Qualifizierung der kommenden Klarinettistengeneration eingewirkt. Sein Sohn Carl Baermann wurde sein berühmtester Schüler und Partner auf seinen Konzertreisen. Carl Baermanns Mutter war die Opernsängerin [[Helene Harlaß]] (1785–1818).&amp;lt;ref&amp;gt;zu Helene Harlas siehe [[Karl-Josef_Kutsch]], [[Leo_Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes_Sängerlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Vierte, erweiterte und aktualisierte Auflage, München 2003, ISBN 3-598-11598-9, S. 10206f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen seiner Zeit an einen Instrumentalisten erfüllend, veröffentlichte Baermann zahlreiche Klarinettenkompositionen, wovon ein Adagio für Klarinette zunächst fälschlicherweise dem jungen [[Richard Wagner]] zugeschrieben wurde.&lt;br /&gt;
Im Juni 1847 starb Heinrich Joseph Baermann im Alter von 63 Jahren und wurde unter großer Anteilnahme der Münchner Bevölkerung auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Heinrich Baermann befand sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 5 – Reihe 17 – Platz 35). Das Grab wurde am 5. Juni 1912 aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Kappen |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/detektivarbeit-das-verschollene-grab-1.3362800 |titel=Das verschollene Grab, SZ-Online, 3. Februar 2017 |sprache=de |abruf=2024-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Recherchen ergaben, dass in der Grabstätte auch Baermanns Frau Maria, sein Sohn Carl, dessen Frau Barbara, sein Sohn Heinrich sowie die Enkeltöchter Anna und Wilhelmine ihre letzte Ruhe fanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber für Straße ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heinrich Baermann wurde 1947 in München im Stadtteil [[Obermenzing]] (Stadtbezirk 21 – Pasing-Obermenzing) die Bärmannstraße {{Coordinate|NS=48.1559332|EW=11.476866|type=landmark|region=DE-BY|text=ICON0|name=Bärmannstraße}} benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|sprache=de|url=https://stadtgeschichte-muenchen.de/strassen/B%C3%A4rmannstra%C3%9Fe|abruf=2026-01-31|autor=|titel=Bärmannstraße in München – Geschichte &amp;amp; Architektur|werk=stadtgeschichte-muenchen.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Gudula Schütz|Lemma=Baermann, Heinrich Joseph|Band=P1|SpalteVon=1614|SpalteBis=1615|ID=mgg00813|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|2|69|70|Baermann, Heinrich Jos.|Rochus von Liliencron|ADB:Baermann, Heinrich}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|526|527|Baermann, Heinrich Josef|Heinz Becker|120367246}}&lt;br /&gt;
* Frank Kieseheuer: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Joseph Baermann und die Komponisten&amp;#039;&amp;#039;, Examensarbeit Hochschule für Musik Detmold, 2002.&lt;br /&gt;
* Johan van Kalker: &amp;#039;&amp;#039;Fünf deutsche Klarinettisten des frühen 19. Jahrhunderts: Carl Andreas Göpfert, Heinrich Backofen, Heinrich Neumann, Heinrich Baermann und Simon Hermstedt: Biografien – Werkverzeichnisse – Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Musikverlag Bernd Katzbichler, München, Salzburg 2020, (Musikwissenschaftliche Schriften; 54), ISBN 978-3-87397-297-1, S. 197–238.&lt;br /&gt;
* [[Pamela Weston]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich (Joseph) Baermann&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Grove Dictionary of Music and Musicians]]&amp;#039;&amp;#039;, 2001, Band 1, S. 464&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Bärmann, Heinrich Joseph}}&lt;br /&gt;
* {{WeberGA-Person|A000077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120367246|LCCN=n82163646|VIAF=14957466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baermann, Heinrich Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Klarinettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Carl Maria von Weber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1784]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baermann, Heinrich Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klarinettist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1784&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1847&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schöba</name></author>
	</entry>
</feed>