<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Jobst</id>
	<title>Heinrich Jobst - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Jobst"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Jobst&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T22:55:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Jobst&amp;diff=1662890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Jobst&amp;diff=1662890&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-30T11:11:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Jobst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1874]] in Schönlind, Oberpfalz; † [[10. Februar]] [[1943]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Medailleur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medaillenkunst.de/index.php?person_id=369 |titel=Künstler |titelerg=Prof. Heinrich Jobst |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2014-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1907 bis 1914 war er Mitglied der [[Darmstädter Künstlerkolonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprudelhof Bad Nauheim, Hessen, Germany.jpg|mini|Sprudelhof Bad Nauheim (* 1911)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmstadt Luisenplatz Justus-Liebig-Denkmal.jpg|mini|Liebig-Denkmal in Darmstadt (* 1913)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludo-Mayer-Brunnen 02.jpg|mini|Ludo-Mayer-Brunnen, Offenbach (* 1915)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Löwe Leibgardistendenkmal Heinrich Jobst.JPG|mini|Leibgardistendenkmal am Schloßgraben (* 1928)]]&lt;br /&gt;
Jobst war der Sohn des [[Steinmetz]]es Josef Jobst und seiner Ehefrau Thekla geb. Weindler. Mit sechs Jahren kam Jobst nach München. Ab 1888 machte er eine Lehre beim Bildhauer [[Johann Nepomuk Hautmann]] (1820–1903). Vom 10. November 1896 bis 1898 studierte er an der [[Akademie der bildenden Künste München]] bei [[Syrius Eberle]]. Von 1898 bis 1900 war er Gehilfe bei [[Rudolf Maison]] (1854–1904) und [[Jakob Bradl]]. Danach war er Mitarbeiter bei [[Georg Wrba]]. Parallel war er Assistent an der Städtischen Kunstgewerbeschule München. 1901 erhielt er eine Anstellung als Fachlehrer an der Kunstgewerbeschule München. 1906 wurde er durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein als Mitglied der Darmstädter Künstlerkolonie berufen. Jobst wurde Nachfolger von [[Ludwig Habich]], der nach Stuttgart gegangen war. Er nahm an der &amp;#039;&amp;#039;Hessischen Landesausstellung 1908&amp;#039;&amp;#039; in Darmstadt teil und lehrte ab 1909 als Professor für Plastik im Großherzoglichen Lehratelier für angewandte Kunst bis zu dessen Auflösung im Jahre 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach seiner Ankunft erhielt Jobst den Auftrag für den Triton-Brunnen vor der Landeshypothekenbank am Paulusplatz. Jobst pflegte eine enge Freundschaft mit dem Architekten und Architekturprofessor an der [[TH Darmstadt]] [[Paul Meissner (Architekt)|Paul Meissner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Jobst war mit zahlreichen Künstlern freundschaftlich verbunden. Dazu gehörten u. a. [[Karl Killer (Bildhauer)|Karl Killer]], [[Ernst Riegel]], [[Christian Heinrich Kleukens]] und [[Jakob Julius Scharvogel]]. Daneben pflegte er enge Beziehungen zu den Architekten [[Friedrich Pützer]] und [[August Buxbaum]]. Er war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Jobst, Heinrich&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2018-04-14 09:14:34 InternetArchiveBot}} (abgerufen am 2. September 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jobst stammen sowohl der monumentale Löwe des [[Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115|Leibgardistendenkmals]] am Darmstädter Schloßgraben, als auch gegenüber die Löwen vor dem [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessischen Landesmuseum]]. Außerdem hat er zahlreiche Büsten des Großherzogs und von Personen des öffentlichen Lebens in Darmstadt entworfen. Darüber hinaus hat er viele Reliefs, Denkmäler und Gedenktafeln gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jobst war ein sehr vielseitiger Künstler. Er arbeitete nicht nur in Stein, sondern auch in Terracotta, Bisquitporzellan, Gold, Silber, Bronze, Kupfer, Eisen und Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Jobst war seit 1924 mit Felicitas geb. Fehr (1896–1971) verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Söhne (Heinz, Peter und Wolfgang) und eine Tochter hervor. Jobst starb am 10. Februar 1943 im Elisabethenstift an Herzversagen. Er wurde auf dem [[Alter Friedhof (Darmstadt)|Alten Friedhof]] begraben. Seit 2001 erinnert die Heinrich-Jobst-Treppe auf der [[Mathildenhöhe]] in Darmstadt an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1908: Relieftafel über dem Portal des [[Hochzeitsturm]]s in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1908: „Der Gratulant“ (Privatsammlung)&lt;br /&gt;
* 1909: Triton-Brunnen vor der (ehemaligen) Landeshypothekenbank in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1909–1910: [[Friedrich Wilhelm Beneke|Beneke]]-Brunnen in [[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
* 1910: Gartenhaus und Brunnen zum Wohnhaus von [[Friedrich Pützer]] in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1910: Wettbewerbsentwurf für ein Bismarck-Nationaldenkmal auf der Elisenhöhe bei [[Bingerbrück]] (nicht prämiert)&amp;lt;ref&amp;gt;Max Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hundert Entwürfe aus dem Wettbewerb für das Bismarck-National-Denkmal auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück-Bingen.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorfer Verlagsanstalt, Düsseldorf 1911. (n. pag.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1911–1913: [[Sprudelhof]] in Bad Nauheim:&lt;br /&gt;
** Hauptsprudel (Großer Sprudel) mit Figuren&lt;br /&gt;
** Ernst-Ludwig-Brunnen&lt;br /&gt;
** Löwe im Sprudelhof (Schreitender Löwe)&lt;br /&gt;
** Schmuckhof des Badehauses 2 mit Brunnen&lt;br /&gt;
** Schmuckhof des Badehauses 7 mit Brunnen&lt;br /&gt;
* 1913: [[Justus-Liebig-Denkmal (Darmstadt)|Liebig-Denkmal]] auf dem Luisenplatz in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1912: zwei Löwen und Fahnenmasten vor dem [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessischen Landesmuseum]] in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1914: Vier Putten über dem Balkon der [[Ehemalige Großherzogliche Landwirtschaftskammer]] in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1915: Ernst-Ludwig-Brunnen, später Ludo-Mayer-Brunnen, auf dem Schlossplatz an der [[Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main]] (begonnen 1909?)&lt;br /&gt;
* 1928: Leibgardistendenkmal am Schloßgraben in Darmstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Neuere Arbeiten von Heinrich Jobst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst und Dekoration. Illustrierte Monatshefte für moderne Malerei, Plastik, Architektur, Wohnungskunst und künstlerisches Frauen-Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Band 41: &amp;#039;&amp;#039;Oktober 1917 – März 1918.&amp;#039;&amp;#039; S. 288–296 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dkd1917_1918/0303 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Jobst, Heinrich |Band=19 |Seite=26}}&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Hohenschuh: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Jobst (1874–1943). Ein Darmstädter Bildhauer aus Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Darmstadt 2005, ISBN 3-00-016287-9.&lt;br /&gt;
* Joachim Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Paulusplatz-Geschichten. 100 Jahre im Tintenviertel.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119393719}}&lt;br /&gt;
* [https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1896/matrikel-01647 Eintrag] auf der Seite der AdBK München&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.offenbach.de/kultur-und-tourismus/besondere-orte/veranstaltungen-34/ludo-mayer-brunnen.php |titel=Der Ludo-Mayer-Brunnen am Schnittpunkt zwischen Renaissance und Moderne |werk=offenbach.de |zugriff=2019-10-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=119393719|titel=Jobst, Heinrich|datum=2023-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119393719|VIAF=64816119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jobst, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jobst, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Schönlind, Oberpfalz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>