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	<title>Heinrich Immendorff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Egon1951: Ergänzung</title>
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		<updated>2026-04-14T11:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Immendorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Februar]] [[1860]] in [[Lingen (Ems)|Lingen]]; † [[30. Januar]] [[1938]] in [[Jena]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Agrikulturchemie|Agrikulturchemiker]]. Er wirkte seit 1900 an der [[Universität Jena]] und bearbeitete vornehmlich die [[Düngemittel|Umsetzung von mineralischen Düngemitteln im Boden]] und Probleme der [[Bodenversauerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweg ==&lt;br /&gt;
Heinrich Immendorff besuchte das [[Realgymnasium]] in [[Minden]] und studierte seit 1880 [[Naturwissenschaften]] in [[Leipzig]], [[München]] und [[Berlin]] und ab 1885 an der [[Universität Bonn]]. Dort promovierte er 1885 mit einer [[Dissertation]] über das [[Aluminiumchlorid]]. Nach mehrmonatiger Tätigkeit als Privatassistent bei dem in Bonn lehrenden Chemiker [[Friedrich August Kekulé]] entdeckte er sein Interesse für die Agrikulturchemie. 1886 übernahm er eine Assistentenstelle an der [[Universität Bonn|Landwirtschaftlichen Akademie in Bonn-Poppelsdorf]]. Dort erwarb er 1891 die [[Venia legendi]] für das Gesamtgebiet der [[Agrikulturchemie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 ging Immendorff als Laboratoriumsvorsteher an die [[Moor-Versuchsstation in Bremen]], wo er Untersuchungen über die physiologischen Wirkungen der [[Humussäure|Moor-Humussäuren]] durchführte. 1900 wurde er als außerordentlicher Professor für Agrikulturchemie an die [[Universität Jena]] berufen. Gleichzeitig übernahm er die Leitung der agrikulturchemischen Abteilung der Landwirtschaftlichen Versuchsstation Jena. 1920 erfolgte seine Ernennung zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]]. 1932, im Alter von 72 Jahren, wurde er [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immendorff war Mitglied des [[Corps]] Agronomia Jenensis.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Willmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Rudolstädter Corpsstudenten. (AH. Liste des RSC.)&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1928, Nr. 2142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Die lückenlose Dokumentation agrikulturchemischer Versuchs- und Kontrolltätigkeit war für Immendorff stets ein besonderes Anliegen. Deshalb publizierte er über die Ergebnisse seiner Aktivitäten in Bremen und Jena zahlreiche [[Rechenschaftsbericht|Berichte]]. Von überregionalem Interesse beachtenswert sind die von ihm als Alleinautor herausgegebenen fünf Jahresbände (1896–1900) der [[Schriftenreihe]] &amp;#039;&amp;#039;Das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Thätigkeit der landwirtschaftlichen Versuchsstationen Preussens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jena führte Immendorff in Kontakt mit der [[Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft|Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft]] umfangreiche [[Konservierung]]sversuche mit [[Dünger|Stalldünger]] durch. Im Mittelpunkt seiner Forschungstätigkeit standen Versuche über die physiologische Reaktion von mineralischen [[Düngemittel]]n, über die Umsetzung des [[Kalkstickstoff]]s in Ackerböden und aktuelle Probleme der [[Bodenversauerung]]. Als langjährigem Leiter der Flussüberwachungsstelle in [[Gerstungen]] an der Werra oblag ihm die Kontrolle der in Werra und Fulda eingeleiteten Abwässer der Kaliindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immendorff galt bei den Studierenden der Universität Jena als ein außerordentlich beliebter [[Hochschullehrer]]. Trotz fortgeschrittener Spezialisierung vertrat er in seinen Lehrveranstaltungen noch das traditionelle Gesamtgebiet der Agrikulturchemie, das heißt, er hielt Vorlesungen über Pflanzen- &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; Tierernährung. Für seine Verdienste um die Agrikulturchemie wurde ihm der Titel [[Hofrat]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher und Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntniss der Wirkung des Aluminiumchlorids&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. Univ. Bonn 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Thätigkeit der landwirtschaftlichen Versuchstationen in Preussen im Jahre 1896&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Berlin 1898. – Vier weitere Bände ebd. für die Jahre: 1897 (1899); 1896 (1900); 1899 (1902); 1900 (1903). Alle Jahresbände sind erschienen als &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsbände&amp;#039;&amp;#039; der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Jahrbücher&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Calciumcyanamid (Stickstoffkalk oder Kalkstickstoff) als Düngemittel&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit E. Kempski). Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altes und Neues aus dem Gebiete der Düngerlehre&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag gehalten in der Ökonomischen Gesellschaft im Königreich Sachsen zu Dresden am 7. Januar 1910. Verlag Fritzsche &amp;amp; Schmidt Leipzig 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. Dreyspring: &amp;#039;&amp;#039;Hofrat Prof. Dr. Heinrich Immendorff zum goldenen Doktor-Jubiläum&amp;#039;&amp;#039;. In: Das Superphosphat Jg. 11, 1935, S. 25–26 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* K. H. Siemens: &amp;#039;&amp;#039;Herrn Hofrat Prof. Dr. Immendorff zum 75. Geburtstag und zum goldenen Doktorjubiläum&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Phosphorsäure Bd. 5, 1935, S. 125–126 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Boettcher]]: Otto Hetzer in Marwinski: „Lebenswege in Thüringen“, Sechste Sammlung, Nr. 539, Jena 2025, S. 122 – 124, ISBN 978-3-947303-43-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126494568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126494568|VIAF=311303929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Immendorff, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrikulturchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Bonn-Poppelsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Immendorff, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrikulturchemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Februar 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lingen (Ems)|Lingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Egon1951</name></author>
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