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	<title>Heinrich Hertel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Hertel&amp;diff=1520364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Dezember 2025 um 22:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Hertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1901]] in [[Düsseldorf]]; † [[5. Dezember]] [[1982]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Luftfahrttechniker. Er war Doktor der [[Ingenieurwissenschaft]]en und Professor für Luftfahrttechnik und [[Wehrwirtschaftsführer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945?&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-16048-0, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1925 studierte Hertel [[Bauingenieurwesen]] an der [[Technische Universität München|TH München]] und an der [[Technische Universität Berlin|TH Berlin]]. Nach dem Abschluss seines Studiums arbeitete er an der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]] in Berlin-Adlershof. 1930 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der TH Berlin. Ab dem Jahre 1933 arbeitete er in den [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]]n [[Rostock]] in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Er beantragte am 24. August 1937 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.084.115).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15270690&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte außerdem [[Nationalsozialistisches Fliegerkorps|NSFK]] an und war [[förderndes Mitglied der SS]]. Ab 1938 war er [[Honorarprofessor]] an der [[Universität Rostock]] und ab 1941 an der [[Technische Universität Braunschweig|TH Braunschweig]]. 1939 folgte der Wechsel zu den [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]]n als Leiter der Entwicklung und später wurde er Vorstandsmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Junkers arbeitete er mit an den Untersuchungen, die zusammen mit [[Otto Frenzl]] und [[Werner Hempel (Ingenieur)|Werner Hempel]] zur Entdeckung der [[Flächenregel]] führten. Auch an der Entwicklung des [[Pfeilung|Pfeilflügels]] sowie maßgeblich an der Entwicklung der Flugzeugtypen [[Heinkel He 100|He 100]] und [[Junkers Ju 287|Ju 287]] war er beteiligt. Für die [[Junkers Ju 86|Ju 86]] entwickelte er die erste Vollsichthöhenkabine, die erlaubte, bis in eine Höhe von 14 Kilometern zu fliegen, ferner war er an der Entwicklung der [[Junkers Ju 252|Ju 252]] und der Ju 86R, ausgerüstet mit Druckkabine und Zylinderrumpf, beteiligt. In seiner Zeit bei Junkers wurden die [[Junkers Ju 90|Ju 90]] als Fracht- und Transportversionen, die [[Junkers Ju 290|Ju 290]] als viermotorige und [[Junkers Ju 390|Ju 390]] als sechsmotorige Version entwickelt und gingen in Serie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war er in der Entwicklung des ersten Strahlflugzeugs ([[Heinkel He 178|He 178]]), des ersten Flüssigkeitsraketenflugzeugs ([[Heinkel He 176|He 176]]) und am Entwurf eines 100-sitzigen Atlantikflugzeugs sowie an der Entwicklung von Großraumstrahlflugzeugen initiativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das [[Reichsluftfahrtministerium]] übernahm Hertel die technische Verantwortung für den Fachbereich „[[Lafette]]n usw.“, in den auch [[Visier (Waffe)|Visiere]] fielen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brunolf Baade]], Dipl.-Ing. Steuerlein: Bericht Nr. 273 des technischen Sonderbüros Nr. 1 in Dessau an die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland]]: &amp;#039;&amp;#039;Bordwaffenentwicklung bei der Firma Junkers.&amp;#039;&amp;#039; Mai 1946. Zit. n. Helmut Bukowski, Manfred Griehl: &amp;#039;&amp;#039;Junkersflugzeuge 1933–1945; Bewaffnung, Erprobung, Prototypen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, ISBN 3-86070-867-8. (Lizenzdruck: Dörfler Zeitgeschichte, 1999, ISBN 3-89555-867-2, S. 81)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende arbeitete er in Frankreich an der Entwicklung von Strahlflugzeugen und der [[Senkrechtstart und -landung|Senkrechtstarttechnik]]. Die TU Berlin berief Hertel 1955 auf den [[Lehrstuhl]] für Luftfahrzeugbau. An der TU forschte er weiter an Flugzeugkonstruktionen und setzte seine in Frankreich begonnenen Arbeiten zur Senkrechtstarttechnik bis ins Jahr 1970 fort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/961 |titel=Hertel, Heinrich |werk=Catalogus Professorum TU Berlin |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hertel wurde zum Vordenker der [[Bionik]] in der [[Luftfahrt]], denn er untersuchte die Körperform verschiedener Fischarten und entwickelte eine Rumpfform mit geringerem Luftwiderstand als bei herkömmlichen Rumpfformen. Im Gegensatz zu bisher üblichen einheitlichen und daher kostengünstigen Rumpfabschnitten wären jedoch ähnlich wie bei einem [[Haie|Haikörper]] unterschiedlich geformte Segmente notwendig gewesen, weswegen Hertels Vorschläge nicht in den Flugzeugbau einflossen. Hertel erhielt von der [[RWTH Aachen]] den [[Ehrendoktor]]titel, ferner wurde er zum Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt|Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt]] sowie zum Ehrenbürger des Raumfahrtzentrums [[Huntsville (Alabama)|Huntsville]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet und hatte eine Tochter und drei Söhne. Nach 1949 wendete er sich vom Flugzeugbau ab, als in Frankreich der Bau von Kampfflugzeugen in den Vordergrund trat, und arbeitete bis 1955 im Bergbau für Kohle und Erz. 1960 wendete er sich gegen die Rüstungsforschung an Universitäten und setzte sich anlässlich seiner Ehrendoktorverleihung in Aachen am 16. April 1970 öffentlich mit seinem Wirken vor 1945 auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|VK1|111/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr.-Ing. Heinrich Hertel 65 Jahre. Beiträge aus dem Schülerkreis Professor Hertels.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flugwelt international.&amp;#039;&amp;#039; 18, 1966.&lt;br /&gt;
* Klaus Knothe: &amp;#039;&amp;#039;Hochschullehrer der Flugtechnik an den TU Berlin bei der Wiedereröffnung des Studiengangs Flugtechnik im Jahre 1955.&amp;#039;&amp;#039; September 2005.&lt;br /&gt;
* [[Michael Buddrus]], Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. München 2007. S. 187f [https://open.ifz-muenchen.de/entities/reihenband/5619ae23-6931-4c56-a564-3da8688d5919 online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ilr.tu-berlin.de/menue/ueber_uns/geschichte_knothe/heinrich_hertel/ Biografie in der Festschrift &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Technische Universität Berlin&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143093096|LCCN=n84800025|VIAF=261970923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hertel, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Luftfahrt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSFK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hertel, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftfahrttechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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