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	<title>Heinrich Haslinde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:17:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Haslinde&amp;diff=307787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-04-23T11:50:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Politiker Heinrich Haslinde. Eine Beschreibung des gleichnamigen Heimatdichters findet sich unter [[Heinrich Haslinde (Dichter)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Haslinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1881]] in [[Berlin]]; † [[26. November]] [[1958]] in [[Marquartstein]]) war Landrat des [[Kreis Arnsberg|Kreises Arnsberg]], [[Regierungsbezirk Münster|Regierungspräsident in Münster]] und kurze Zeit (1926/27) [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Reichsernährungsminister]]. Er war Mitglied der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Haslinde studierte Rechts- und Staatswissenschaften in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. In dieser Zeit wurde er auch bei der katholischen Studentenverbindung [[KStV Palatia Heidelberg]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]] aktiv. Des Weiteren studierte er noch in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Sorbonne|Paris]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Er wurde in Leipzig zum Dr.&amp;amp;nbsp;iur. promoviert. Er war seit 1914 mit Caja Kleine, einer Tochter des Brauereibesitzers Wilhelm Kleine aus Lippstadt, verheiratet. Aus der Ehe gingen mehrere Kindern hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www-304&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Werden, Wachsen, Wirken. Vom Wandel der Zeit – Kreisverwaltungen im Hochsauerlandkreis von 1817 bis 2007.&amp;#039;&amp;#039; Meschede 2007, S.&amp;amp;nbsp;304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er übernahm 1913 das Amt des Landrates des [[Kreis Arnsberg|Kreises Arnsberg]] zunächst kommissarisch. Nach dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er zum Militär einberufen und wurde 1917 als Batterieführer verwundet. Nach seiner Genesung übernahm er das Amt des Landrates wieder. Er machte sich verdient um die Erhaltung des [[Hönnetal]]es als [[Naturdenkmal]], die Gründung einer landwirtschaftlichen Kreisbeispielwirtschaft, die Entwicklung des Kreiselekrizitätswerks oder die Einrichtung des Kinderkurheimes des Kreises auf [[Norderney]].&amp;lt;ref&amp;gt;Centralvolksblatt, 26. Januar 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1917 bis 1919 sowie von 1921 bis 1925 war er Mitglied des [[Provinziallandtag der Provinz Westfalen|westfälischen Provinziallandtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1922 bis 1926 [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] in [[Regierungsbezirk Münster|Münster]]. In seine Amtszeit fiel unter anderem die [[Ruhrbesetzung]]. Er wurde bei einem Besuch in Recklinghausen verhaftet und auf Intervention von [[Carl Severing]] freigelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www-304&amp;quot; /&amp;gt; 1926 und 1927 war Haslinde Minister für [[Reichsministerium für Ernährung|Reichsernährung]] und Landwirtschaft im zweiten [[Kabinett Luther II|Kabinett]] von [[Hans Luther]] und im Kabinett [[Wilhelm Marx|Marx]]. Ab Herbst 1927 wurde er auf eigenen Wunsch erneut Landrat des [[Kreis Arnsberg|Kreises Arnsberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;G. Schulze (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;11/II. In: [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; [[Olms-Weidmann]], Hildesheim 2003, S.&amp;amp;nbsp;594f. ([http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%2011-2.pdf PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war lange Vorsitzender des [[Kriegerverein|Kreiskriegerverbandes]], des Arnsberger Musikvereins, des landwirtschaftlichen Kreisvereins und war im [[Westfälischer Bauernverein|Westfälischen Bauernverein]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied des [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]], betätigte sich aber nicht parteipolitisch. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten in den Ruhestand geschickt.&amp;lt;ref&amp;gt;Centralvolksblatt, 15. Mai 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Entfernung aus dem Amt war [[Heinrich Teipel (Politiker)|Heinrich Teipel]] maßgeblich beteiligt, der den Posten des Landrates selbst übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www-304&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haslinde siedelte nach Oberbayern um. 1941 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst und wurde 1943 schwer erkrankt entlassen. Nach Kriegsende wurden ihm von der US-amerikanischen Besatzungsmacht mehrere hohe Ämter angeboten, die er allesamt ablehnte. Auch das Angebot von [[Konrad Adenauer]], nach der Gründung der Bundesrepublik Staatssekretär oder Botschafter zu werden, lehnte er aus gesundheitlichen Gründen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www-304&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Befugnisse der Orts- und Landespolizeibehörde in Preußen gegenüber den Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Leipzig, Jurist. Fakultät, 1909 (48&amp;amp;nbsp;Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhart Berger, Detlev Aurand: &amp;#039;&amp;#039;…weiland Bursch zu Heidelberg… Eine Festschrift der Heidelberger Korporationen zur 600-Jahr-Feier der Ruperto Carola&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberger Verlagsanstalt und Druckerei, Heidelberg 1986, ISBN 3-920431-63-4.&lt;br /&gt;
* [[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin, Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–L&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage. Nora Verlag, Berlin 2014, S.&amp;amp;nbsp;278.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/7ac21575-c22c-4e88-8212-a49df3ae2029/ Nachlass Bundesarchiv N 1666]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0000/adr/adrhl/kap1_1/para2_102.html Kurzbiographie in Akten der Reichskanzlei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Kabinett Luther II&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133455335|VIAF=77504217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haslinde, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Arnsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haslinde, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marquartstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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