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	<title>Heinrich Haselmayer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:52:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Haselmayer&amp;diff=2778277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Mitgliedschaft in Burschenschaft.</title>
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		<updated>2025-08-25T17:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft in Burschenschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Johann Haselmayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, fälschlich oft &amp;#039;&amp;#039;Haselmeyer&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1906]] in [[Würzburg]]; † [[21. Januar]] [[1978]] ebenda) war ein deutscher Mediziner, NS-Funktionär und Politiker ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Haselmayer betätigte sich seit seiner Jugend in nationalsozialistischen Organisationen. Er war 1922/23 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und nahm 1923 am [[Hitler-Putsch]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee230&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haselmayer studierte Medizin in [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]]. Seit dem Studium gehörte er der [[Burschenschaft Germania zu Würzburg|Burschenschaft Germania Würzburg]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 9. Mai 1927 schloss er sich der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] an (Mitgliedsnummer 61.234).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13750978&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927/28 war er Mitgründer und Hochschulgruppenführer des [[NSDStB]] in Würzburg. 1929/30 gehörte er der [[Schutzstaffel|SS]] an und war Organisationsleiter des NSDStB in Berlin. Im Sommer 1930 ging Haselmayer nach Kiel, wo er sich als Organisator einer Kampagne gegen den liberalen Theologen [[Otto Baumgarten]] exponierte, der in nationalsozialistischen Flugblättern als „[[Landesverrat|Landesverräter]]“, „[[Philosemitismus|Philosemit]]“ und „[[Pazifismus|Pazifist]]“ beschimpft wurde. Als die Universität Kiel ihm daraufhin die Immatrikulation verweigerte, schrieb Haselmayer sich an der Universität Hamburg ein. Dort agierte er 1930/31 als Organisationsleiter der NSDStB-Hochschulgruppe. Seit Februar 1931 war Haselmayer [[Allgemeiner Studierendenausschuss|AStA]]-Vorsitzender in Hamburg, er musste aber schon im Juni 1931 wegen Amtsmissbrauchs zurücktreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Geoffrey J. Giles, &amp;#039;&amp;#039;Students and National Socialism in Germany&amp;#039;&amp;#039;, Princeton, New Jersey 1985, S. 74 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Frühjahr 1931 betätigte er sich als [[Reichsredner|Gauredner]] der Hamburger NSDAP. Von 1932 bis 1934 war er Leiter der Abteilung Volksbildung im Gau Hamburg der NSDAP.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Führerlexikon 1934/1935&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsanstalt Otto Stollberg, Berlin 1934, S. 173 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Studium schloss er mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. med. an der [[Universität Hamburg]] ab. Der Titel seiner 1932 erschienenen [[Dissertation]] lautete „Ein Beitrag zur Sterilisationsfrage Schwachsinniger“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25655646.html &amp;#039;&amp;#039;Nazi-Verschwörung – Nau-Nau&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Der Spiegel]], Ausgabe 4/1953 vom 21. Januar 1953, S. 5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut dem Führerlexikon galt sein besonderes Interesse der [[Rassentheorie|Rassenkunde]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Führerlexikon 1934/1935&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsanstalt Otto Stollberg, Berlin 1934, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] wurde er im März 1933 Nachfolger des durch die Nationalsozialisten abgelösten Leiters der [[Volkshochschule Hamburg|Hamburger Volkshochschule]] [[Kurt Adams]]. Als Hamburger Vorsitzender des [[Kampfbund für deutsche Kultur|Kampfbundes für deutsche Kultur]] wurde er zweiter stellvertretender Vorsitzender der [[Patriotische Gesellschaft von 1765|Patriotischen Gesellschaft von 1765]], schied jedoch bereits 1934 wieder aus dem Amt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roß51f&amp;quot;&amp;gt;Marlis Roß: &amp;#039;&amp;#039;Der Ausschluss der jüdischen Mitglieder 1935. Die Patriotische Gesellschaft im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.), Patriotische Gesellschaft von 1765, Hamburg 2007, S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Haselmayer im Mai 1936 in den [[Niederlande]]n in betrunkenem Zustand eine Rede gehalten hatte, verlor er die Leitung der Hamburger Volkshochschule und wurde aus der NSDAP ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marlis Roß: &amp;#039;&amp;#039;Der Ausschluss der jüdischen Mitglieder 1935. Die Patriotische Gesellschaft im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.), Patriotische Gesellschaft von 1765, Hamburg 2007, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1938 war Haselmayer als niedergelassener Arzt in Hamburg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Haselmayer bis 1947 in [[alliierte]]r [[Internierung]]shaft und wurde nach seiner Entlassung als Entlasteter [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]. Danach lebte und praktizierte er als [[Allgemeinmedizin]]er und Geburtshelfer in [[Hamburg-Bergedorf]], wo er mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern lebte. In der Nacht vom 14. auf den 15. Januar 1953 wurde Haselmayer in seinem Bergedorfer Einzelhaus durch britische Militärpolizisten auf Veranlassung des Britischen [[Hoher Kommissar (Deutschland)|Hohen Kommissars]] festgenommen, da er als einer der „Rädelsführer“ des [[Naumann-Kreis]]es galt. Mit weiteren Beschuldigten wurde er kurzzeitig im britischen [[Justizvollzugsanstalt Werl|Zuchthaus Werl]] inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;/&amp;gt; Haselmayer engagierte sich für die FDP auf lokaler Ebene im Hamburger [[Bezirk Bergedorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hamburger Abendblatt]] vom 14. November 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Führerlexikon 1934/1935&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsanstalt Otto Stollberg, Berlin 1934, S. 173 f.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Marlis Roß: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.patriotische-gesellschaft.de/webfile/show/866/Der_Ausschluss_der_juedischen_Mitglieder_1935_2.Auf..pdf Der Ausschluss der jüdischen Mitglieder 1935. Die Patriotische Gesellschaft im Nationalsozialismus]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB), Patriotische Gesellschaft von 1765 (Hrsg.), druckwelten GmbH, Hamburg 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|125406614}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/758 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125406614|VIAF=40339429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haselmayer, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeinmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDStB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haselmayer, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haselmayer, Heinrich Johann (vollständiger Name); Haselmeyer, Heinrich (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner, NS-Funktionär und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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