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	<title>Heinrich Haake - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo: HC: Entferne Kategorie:Landeshauptmann (Deutschland); Ergänze Kategorie:Landeshauptmann (Rheinprovinz)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Landeshauptmann_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Landeshauptmann (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Landeshauptmann (Deutschland)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Landeshauptmann_(Rheinprovinz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Landeshauptmann (Rheinprovinz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Landeshauptmann (Rheinprovinz)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HaakeHeinrich.jpg|mini|Heinrich Haake]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich (auch: Heinz) Haake&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1892]] in [[Köln]]; † [[17. September]] [[1945]] in [[Velen]]) war ein Gauleiter der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Stadtarchitekten besuchte Volksschule und Gymnasium, war in der Jugendbewegung aktiv und [[Wandervogel]]führer. Beruflich war er zunächst Bankangestellter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 nahm er als Kriegsfreiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Bei [[Mythos von Langemarck|Langemarck]] in Belgien wurde er schwer verwundet und galt in der Folge als schwerkriegsbeschädigt. 1919 kehrte er nach Köln zurück. 1920 trat er der [[Deutschvölkische Freiheitspartei|Deutsch-Völkischen Einheitspartei]] sowie ungefähr zur gleichen Zeit dem [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Lohalm: &amp;#039;&amp;#039;Völkischer Radikalismus : Die Geschichte des Deutschvölkischen Schutz- und Trutz-Bundes. 1919–1923&amp;#039;&amp;#039;. Leibniz-Verlag, Hamburg 1970, ISBN 3-87473-000-X, S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 wurde er Mitglied der NSDAP, die allerdings 1923 vorübergehend verboten wurde. Er wechselte dann zur [[Nationalsozialistische Freiheitspartei|Nationalsozialistischen Freiheitsbewegung]] (NF), deren einziger Landtagsabgeordneter im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] er am 7. Dezember 1924 wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Neugründung der NSDAP 1925 trat Haake der Partei zum 14. April desselben Jahres erneut bei (Mitgliedsnummer 13.328),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12660982&amp;lt;/ref&amp;gt; er wurde zunächst Ortsgruppenleiter in Köln und am 27. März 1925 Gauleiter im [[Gau Köln-Aachen|Gau Rheinland-Süd]]. Allerdings hatte [[Gregor Strasser]] schon am 22. Februar 1925 Haake zum Gauführer im [[Gau Köln-Aachen]] ernannt. Im gleichen Jahr endete seine Gauleitertätigkeit wieder, da er wegen gesundheitlicher Probleme seinen Rücktritt einreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde Haake zum Landesinspekteur West und zum Leiter des Organisationsamtes der NSDAP in München ernannt. 1933 wurde er zum Ersten Vizepräsidenten des Preußischen Landtages gewählt und in Nachfolge von [[Johannes Horion]] zum Landeshauptmann der [[Rheinprovinz]] ernannt. Als solcher verlieh er von 1935 bis 1943 den [[Rheinischer Literaturpreis|Rheinischen Literaturpreis]]. Von November 1933 bis zum Ende des nationalsozialistischen Regimes 1945 gehörte er dem funktionslosen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] für den Wahlkreis 20 (Köln-Aachen) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem folgten 1934 weitere Ehrenämter wie Vorsitzender des [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz|Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz]], Reichsinspekteur bei der [[Reichsleitung der NSDAP]], Mitglied des Vorstandes des [[Deutscher Städte- und Gemeindebund|Deutschen Gemeindetages]], Ehrensenator der [[Universität Köln]] oder Ehrenbürger der [[RWTH Aachen|TH Aachen]]. Mit einem Beitrag in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039; erwies er sich als Befürworter der [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Nationalsozialistischen Rassenhygiene]]: „Im nationalsozialistischen Staat kann man nicht trägen Herzens zusehen, wie die ideelle und materielle Last der Geisteskrankenfürsorge wächst“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haake war auch in die Raumordnungspolitik des NS-Staates involviert. Er verfasste in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender der [[Landesplanungsgemeinschaft]] Rheinland das Vorwort zu der Studie &amp;#039;&amp;#039;[[Raumordnung]] durch landwirtschaftliche Umsiedlung in der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1943) (s. auch [[Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung]], [[Wilhelm Busch (Agrarwissenschaftler)|Wilhelm Busch]], [[Norbert Ley]], [[Ludwig Neundörfer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1935 wurde Haake vom [[Deutsches Archäologisches Institut|Archäologischen Institut des Deutschen Reiches]] zum ordentlichen Mitglied ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt; Uta Halle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Externsteine sind bis auf weiteres germanisch&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2002, S. 375f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1942 bis 1945 war Haake als &amp;#039;&amp;#039;Reichswanderführer&amp;#039;&amp;#039; Vorsitzender des [[Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine|Reichsverbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Wanderverband (Hrsg.): „125 Jahre Wandern und mehr“, Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2008, ISBN 978-3-86568-221-5, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm als persönlich gewähltem Vorsitzenden stand [[Wilhelm Götz (Verbandsfunktionär)|Wilhelm Götz]] als geschäftsführender Vorsitzender des Verbands zur Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Wanderverband (Hrsg.): „125 Jahre Wandern und mehr“, Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2008, ISBN 978-3-86568-221-5, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde er zum SA-Gruppenführer befördert. 1945 geriet er in britische Gefangenschaft. Interniert in [[Recklinghausen]], wurde er von dort in das Gefangenenlazarett auf [[Schloss Velen]] verlegt, wo er noch in demselben Jahr starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* NS-apologetisch: [[Karl Höffkes]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers politische Generale. Die Gauleiter des 3. Reiches; ein biographisches Nachschlagewerk.&amp;#039;&amp;#039; [[Grabert-Verlag]], Tübingen 1997, ISBN 3-87847-163-7&lt;br /&gt;
* [[Horst Romeyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Haake (1892–1945).&amp;#039;&amp;#039; In: Franz-Josef Heyen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17, 1997, S. 187–222.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* Peter Sandner: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung des Krankenmordes. Der Bezirksverband Nassau im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Psychosozial, Gießen 2003, ISBN 978-3-89806-320-3 [http://www.lwv-hessen.de/files/266/Sandner_Verwaltung_6_Seite_691-788.pdf Resümee] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen John]], [[Horst Möller]], [[Thomas Schaarschmidt (Historiker)|Thomas Schaarschmidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Gaue. Regionale Mittelinstanzen im zentralistischen „Führerstaat“?&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2007, ISBN 3-486-58086-8 (Haake passim. Online bei Google Books u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* Burkhard Dietz, Helmut Gabel, Ulrich Tiedau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Griff nach dem Westen. Die „Westforschung“ der völkisch-nationalen Wissenschaften zum nordwesteuropäischen Raum 1919–1960.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 6. Waxmann, Münster 2003, ISBN 978-3-8309-1144-9 (Haake passim, online bei Google Books u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|11940608X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.memorial-alsace-moselle.com/f/fiches/colloque_metz/MEMORIAL_COLLOQUE_basse_reso.pdf Landeshauptmann der Rheinprovinz] (PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB) Täter der „[[Westforschung]]“ und „Grenzlandarbeit“, Partner des [[Franz Thedieck (Politiker)|Thedieck]] bei der subversiven Unterwanderung [[Ostbelgien]]s vor dem Krieg. In frz. Sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten (Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11940608X|VIAF=40187689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haake, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Rheinprovinz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haake, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haake, Heinz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Gauleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. September 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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