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	<title>Heinrich Gustav Hotho - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Gustav_Hotho&amp;diff=369494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wetterwolke: H:LINT fix</title>
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		<updated>2025-06-11T22:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=H:LINT&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;H:LINT (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;H:LINT&lt;/a&gt; fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Hensel Heinrich Gustav Hotho.jpg|mini|[[Wilhelm Hensel]]: Heinrich Gustav Hotho]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gustav Hotho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1802]] in [[Berlin]]; † [[24. Dezember]] [[1873]] ebenda) war ein deutscher [[Philosoph]] und [[Kunsthistoriker]]. Er wurde bekannt als Herausgeber von [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegels]] &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über die Ästhetik&amp;#039;&amp;#039; (1835).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Malerschule Huberts Van Eyck - nebst deutschen Vorgängern und Zeitgenossen (IA diemalerschulehu01hoth).pdf|mini|hochkant|page=3|&amp;#039;&amp;#039;Die Malerschule Huberts Van Eyck&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschichte der deutschen und niederländischen Malerei - eine öffentliche Vorlesung an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (IA geschichtederdeu12hoth).pdf|mini|hochkant|page=1|&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen und niederländischen Malerei&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Gustav Hotho Hegel Geschichte der Philosophie Manuskript 1823.png|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Hegel Geschichte der Philosophie&amp;#039;&amp;#039; Manuskript (1823)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hotho besuchte das [[Joachimsthaler Gymnasium]]. Im Anschluss studierte er zunächst [[Rechtswissenschaft]], besuchte aber auch bald Vorlesungen Hegels. In [[Universität Breslau|Breslau]] studierte er für einige Zeit Philosophie und bereiste später für kunstgeschichtliche Studien London, Paris, Belgien, Italien und die Niederlande. Im Jahr 1826 promovierte er und ein Jahr später [[Habilitation|habilitierte]] er sich. Daraufhin wurde er 1829 Professor der [[Ästhetik]] und [[Kunstgeschichte]] in [[Berlin]]. 1859 wurde er zum Direktor der Kupferstichsammlung des [[Staatliche Museen zu Berlin|Berliner Museums]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
Hotho wird zu den [[Althegelianer]]n gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hotho als Hegel-Herausgeber ==&lt;br /&gt;
{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
Hothos Name ist noch heute verknüpft mit der &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik&amp;#039;&amp;#039; Hegels. Gleich nach Hegels Tod 1831 hatte sich eine Gruppe von Freunden des Verstorbenen an die Arbeit gemacht, dessen nachgelassene philosophische Arbeiten zu publizieren. Hotho wurde mit der &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik&amp;#039;&amp;#039; betraut. Von Hegels eigener Hand lagen ihm nur Notizen vor. Er arbeitete diese in die Mitschriften ein, die er als Student in den Vorlesungen seines Lehrers Hegel gemacht hatte; dazu verwendete er Mitschriften anderer Hörer von Hegels Vorlesungen. Diese Textaufbereitung Hothos erschien als &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über die Ästhetik&amp;#039;&amp;#039; in drei Bänden 1835, 1837 und 1838. Sie wurde zunächst von der wissenschaftlichen Kritik, etwa von [[Karl Rosenkranz]], überaus günstig aufgenommen (ZIEMER 1994 p. 257). Auch buchhändlerisch wurde das Werk ein Erfolg. Schon 1842 brachte der Verlag Duncker &amp;amp; Humblot eine zweite Auflage heraus, für die ebenfalls Hotho als Herausgeber zeichnete. Es ist zweifellos Hothos Verdienst, dass die Vorlesungen zu einem der lesbarsten und erfolgreichsten Bücher Hegels wurden; »Hotho did his work brilliantly,« urteilt noch 1975 der britische Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik&amp;#039;&amp;#039; (ZIEMER 1994 p. 259). In der ideologiekritisch eingestimmten Bundesrepublik jedoch geriet Hothos Arbeit in ein schiefes Licht. Der Verdacht wurde laut, Hotho habe »fortschrittliche« Elemente in Hegels Vorlesungen wegretuschiert und die Ästhetik »konservativer« gemacht als Hegels Sichtweise eigentlich gewesen sei. (Näheres wie auch bibliographische Angaben zu dieser Kontroverse bei ZIEMER 1994 p. 259 und 348). Noch die Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039; im Suhrkamp-Verlag hält sich an die Hotho’sche Textkonstitution. 1995 erschien im Meiner-Verlag in der Reihe der &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen, Ausgewählten Nachschriften und Manuskripte&amp;#039;&amp;#039; die Mitschrift Hothos aus dem Jahr 1823, in der historisch-kritischen Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Werke&amp;#039;&amp;#039; erschienen 1998 die erhaltenen Vorlesungsmanuskripte Hegels zur Ästhetik (die nicht alles Hotho bei seiner Edition noch zugängliche Material umfassen), 2015 erschien der erste Band weiterer Mitschriften zu den &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über die Philosophie der Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Die Hotho-Mitschrift von 1823 erschien 2004 bei Frommann-Holzboog. Weitere Nachschriften anderer Hörer erschienen 1995 bei Peter Lang und 2004 bei Suhrkamp und Fink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorstudien zu Leben und Kunst&amp;#039;&amp;#039; (1835)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Vorstudien&amp;#039;&amp;#039; stehen deutlich in der Tradition der „Kunstbekenntnisse“, ein [[Genre]], das von [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] und auf dem Gebiet der [[Musik]] in erster Linie von [[Wilhelm Heinrich Wackenroder|Wackenroder]] geschaffen wurde (Barfoed 1967:384). Hotho gibt hier (laut seinem Vorwort) in Fragen der Kunstbetrachtung einer emotional beeinflussten Herangehensweise und Darstellung den Vorzug vor [[Philosophie|philosophischer]] Strenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Typologisches Modell der Erzählsituationen#Ich-Erzählsituation|Ich-Erzähler]] in [[anonymen]] Briefen, als deren [[Herausgeber]] er fungiert, legt er dar, wie er strebte, sich „die genügendste Einsicht verschaffen in die geheime Vollendung des Werkes; wie ich sie im Innersten empfand, wollte ich sie mir und Anderen deutlich entwickeln“.&lt;br /&gt;
In [[Romantik|romantischer]] Manier wird die Beschreibung der eigenen Annäherung an das zu untersuchende Objekt zur [[Methode (Erkenntnistheorie)|Methode]] der wissenschaftlichen Arbeit, wie auch die wissenschaftliche Motivation aus der persönlichen erwächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotho gerät in seiner Kunstbetrachtung sogleich an den Unterschied von Anspruch und Wirklichkeit. Er hält das wissenschaftliche Denken für einen Feind der Kunst, und sein Anspruch ist es, dass sich, „diesen Gegensätzen zum Trotz, Kunst, Leben und Wissenschaft nicht durchaus entzweien, sondern, wenn auch unterschieden und festbegränzt sich in Einklang zu setzen wissen“ und somit eine Versöhnung herstellen lässt von „Poesie und Prosa […] wenigstens von Seiten der Poesie und Wissenschaft“. Formales Ziel ist dabei eine Verbindung von Darstellung und Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Vorstudien für Leben und Kunst“ (1835)&lt;br /&gt;
* „Geschichte der deutschen und niederländischen Malerei“ (2 Bde., 1842&amp;amp;nbsp;f.)&lt;br /&gt;
* „Die Malerschule [[Hubert van Eyck|Huberts von Eyck]]“ (unvollendet, 2 Bde., 1855&amp;amp;nbsp;ff.)&lt;br /&gt;
* „Eyck-Album mit Text“ (1861)&lt;br /&gt;
* „[[Albrecht Dürer|Dürer]]-Album mit Text“ (1863)&lt;br /&gt;
* „Die Meisterwerke der Malerei vom Ende des 3. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts in photo- und lithographischen Nachbildungen“ (unvollendet, 1865&amp;amp;nbsp;ff.)&lt;br /&gt;
* „Geschichte der christlichen Malerei“ (unvollendet, nur 3 Lieferungen, 1867–1872)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Niels Barfoed: &amp;#039;&amp;#039;Hotho und Kierkegaard. Eine literarische Quelle zur Don Juan-Auffassung des Ästhetikers A.&amp;#039;&amp;#039; – In: &amp;#039;&amp;#039;Orbis Litterarum&amp;#039;&amp;#039; 22 (1967), 378–386.&lt;br /&gt;
* Norbert Waszek: &amp;#039;&amp;#039;Descartes und die Subjektivitätsphilosophie in der Sicht Hegels.&amp;#039;&amp;#039; – In: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie und Anthropologie oder Philosophie des Geistes.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zu einer Hegel-Tagung in Marburg 1989. Hrsg. von Franz Hespe und Burkhard Tuschling. Stuttgart-Bad Cannstatt, Frommann-Holzboog, 1991, S. 52–74 &amp;lt;speziell zu Hotho : S. 72–74&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Ziemer]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gustav Hotho 1802–1873. Ein Berliner Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Philosoph.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (Dietrich Reimer Verlag) 1994&lt;br /&gt;
* Annalisa Bertolino: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;arte e la vita&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Storia della filosofia e teoria estetica in Heinrich Gustav Hotho&amp;#039;&amp;#039;. Genova (Pantograf) 1996&lt;br /&gt;
* {{ADB|13|191|192|Hotho, Heinrich Gustav|[[Carl von Prantl]]|ADB:Hotho, Heinrich Gustav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119154951}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119154951}}&lt;br /&gt;
* [https://www.arthistoricum.net/themen/portale/gkg/quellen/hotho Gustav Heinrich Hotho bei arthistoricum.net] – Wissenschaftshistorischer Kontext und digitalisierte Werke im Themenportal „Geschichte der Kunstgeschichte“&lt;br /&gt;
* [https://hegel.net/hotho/ Werke Hothos als eingescannte PDFs bei hegel.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119154951|LCCN=n/86/67517|VIAF=51769122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hotho, Heinrich Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hegelianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hotho, Heinrich Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph und Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1802&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1873&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wetterwolke</name></author>
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