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	<title>Heinrich Gustav Beck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: + Bild</title>
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		<updated>2026-02-27T20:45:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Gustav Beck.jpg|mini|hochkant|Heinrich Gustav Beck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DrHeinrichGustavvonBeck.jpg|mini|hochkant|Heinrich Gustav von Beck; Porträtgemälde von [[Leon Pohle]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Gustav Beck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1918 &amp;#039;&amp;#039;von Beck&amp;#039;&amp;#039;, (* [[11. April]] [[1854]] in [[Gera]]; † [[9. Januar]] [[1933]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Jurist]] und konservativer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://saebi.isgv.de/biografie/Heinrich_von_Beck_(1854-1933) |titel=Biografie von Heinrich von Beck (1854-1933) - Sächsische Biografie {{!}} ISGV e.V. |abruf=2025-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Politiker]], der als [[Bürgermeister]] in [[Freiberg]] und [[Oberbürgermeister]] in [[Chemnitz]] wirkte, später als sächsischer [[Kultusministerium|Kultusminister]] und von 1914 bis 1918 als Vorsitzender des sächsischen [[Gesamtministerium]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und kommunale Karriere ==&lt;br /&gt;
Beck besuchte das Gymnasium in Gera, studierte dann [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], der [[Universität Leipzig]] und der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. 1874 wurde er Mitglied der [[Burschenschaft Frankonia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft&amp;#039;&amp;#039; (vergleiche &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem bestandenen ersten [[Staatsexamen]] absolvierte den (preußischen) juristischen [[Vorbereitungsdienst]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. 1881 heiratete er Luise geb. Rebenstorff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck schlug nach dem zweiten Staatsexamen eine Beamtenlaufbahn in der sächsischen Kommunalverwaltung ein und wurde Rats[[assessor]] in Dresden. Danach war er von 1890 bis 1895 in [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg in Sachsen]] und von 1895 bis 1896 in Freiberg [[Bürgermeister]]. Seine Erfolge und seine politische Haltung ermöglichten ihm eine schnelle Karriere: Am 17. September 1896 wurde er zum [[Liste der Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz|Chemnitzer Oberbürgermeister]] gewählt. Ab 1895 war Beck durch seine kommunalen Ämter von Amts wegen Mitglied der I.&amp;amp;nbsp;Kammer (Oberhaus) des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]]. Er gehörte zur konservativen Richtung und beteiligte sich lebhaft an den Landtagsverhandlungen. Er zeichnete sich in diesem Sinne besonders in den Diskussionen um eine Änderung des Volksschulgesetzes aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit als Oberbürgermeister von 1896 bis 1907 erlebte Chemnitz einen bedeutenden Aufschwung. Die Stadt entwickelte sich weiter (heute [[Oberzentrum]]). Militärbehörden, eine neue [[Kreishauptmannschaft]] und eine neue [[Oberpostdirektion]] erhielten dort ihren Sitz. Vororte wie [[Chemnitz-Gablenz|Gablenz]], [[Chemnitz-Kappel|Kappel]] und [[Chemnitz-Bernsdorf|Bernsdorf]] wurden eingemeindet, so dass Fläche und Bevölkerung der Stadt stark wuchsen. Unter Beck fiel die Entscheidung für die Errichtung von drei das städtische Erscheinungsbild besonders prägenden Gebäuden: das [[Neues Rathaus (Chemnitz)|Neue Rathaus]], das [[Kunstsammlungen Chemnitz|König-Albert-Museum]] und das [[Opernhaus Chemnitz|Neue Stadttheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultusminister und Vorsitzender im Gesamtministerium ==&lt;br /&gt;
Verdienste erwarb sich Beck u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Entwicklung des örtlichen Schul- und Fortbildungswesens. Am 15.&amp;amp;nbsp;Januar 1908 wurde er daher zum Staatsminister und [[Sächsisches Staatsministerium für Kultus|Vorstand des Ministeriums des Kultus und Öffentlichen Unterrichts]] berufen und schied aus dem Landtag aus. Zu seinen Verdiensten gehört u.&amp;amp;nbsp;a. die Verabschiedung des sächsischen Mädchenschulgesetzes von 1910. Die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]] verlieh ihm 1914 die [[Ehrendoktor]]würde&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/ehrendok Ehrenpromovenden der TH/TU Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, zehn Jahre später wurde er außerdem zum [[Ehrensenator]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1914 wurde Beck zusätzlich zum [[Liste der sächsischen Ministerpräsidenten|Vorsitzenden]] des sächsischen Gesamtministeriums berufen und nahm damit faktisch die Stellung eines [[Ministerpräsident]]en ein. Im Herbst 1918 zeichnete sich ab, dass sich das konservative Ministerium nicht halten konnte. Beck trat am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1918 als Kultusminister und am Folgetag auch als Vorsitzender des Gesamtministeriums zurück. Ihm wurde in diesem Zusammenhang als letztem sächsischen Staatsbürger der erbliche Adel verliehen. Beck lebte im [[Ruhestand]] in Dresden und [[Meißen]], wo er für das [[Hochstift Meißen]] wirkte, zu dessen [[Domherr]]n, [[Dekan (Kirche)|Dechant]]en und [[Dompropst]] er noch durch den sächsischen König ernannt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Heinrich Gustav Beck wurde am 27. Dezember 1907 die [[Ehrenbürger]]würde der Stadt Chemnitz verliehen. Ihm zu Ehren wurde die Kastanienstraße, an der er in verschiedenen Häusern gewohnt hatte, in Heinrich-Beck-Straße umbenannt. Die Straße, die sich auf dem [[Chemnitz-Kaßberg|Kaßberg]] befindet, trug ab 1964 den Namen von [[Johannes R. Becher]], erhielt aber am 20. Dezember 1990 ihren vorherigen Namen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beck, Heinrich Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Neubert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Zeitgenossenlexikon. Biographisches Handbuch deutscher Männer und Frauen der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1905, S. 428.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister Dr.&amp;amp;nbsp;Beck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Fortschritt, Nachrichtenblatt des Mittelstandsvereins im Königreich Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jahrgang 1907/1908, S. 220.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beck, Heinrich Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist&amp;#039;s?|Wer ist’s?]]&amp;#039;&amp;#039; 3. Ausgabe, Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* Schleinitz: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister Dr.&amp;amp;nbsp;Beck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Post&amp;#039;&amp;#039;, 3. Jahrgang 1908/1909, Nr. 135, S. 1 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;jur. Heinrich Gustav Beck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kalender für die sächsischen Staatsbeamten.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1909, S. 5. (mit Bild)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Minister a.&amp;amp;nbsp;D. Dr.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Beck 75 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 73. Jahrgang 1929, Nr. 167.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;75.&amp;amp;nbsp;Geburtstag des Kultusministers a.&amp;amp;nbsp;D. D. Dr.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Beck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Dorf- und Elbgaupresse&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1929, Nr. 84, Blatt 2.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]]. Band I: Politiker. Teilband 1 (A–E).&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 68.&lt;br /&gt;
* Jutta Aurich (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Von André bis Zöllner. 125 Biografien zur Chemnitzer Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Stadtarchiv Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;, Band 2.) Reintzsch, Radebeul 1998, ISBN 3-930846-13-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heinrich von Beck|Heinrich Gustav Beck}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.sachsen.de/archive/dresden/4978_3132363438.htm Personennachlass Heinrich Gustav von Beck] im [[Hauptstaatsarchiv Dresden]]&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Uwe Müller|116101237|Heinrich von Beck (1854–1933)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Chemnitz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kultusminister Sachsen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten von Sachsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116101237|VIAF=32739802}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beck, Heinrich Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dompropst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Chemnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beck, Heinrich Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beck, Heinrich Gustav von (seit 1918)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und sächsischer Minister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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