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	<title>Heinrich Gottlieb Schellhaffer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: /* Biografie */ t</title>
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		<updated>2024-07-22T06:05:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; t&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Heinrich Gottlieb Schellhaffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1707]] in [[Leipzig]]; † [[29. September]] [[1757]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Philosoph]], [[Dichter]] und [[Professor]] der praktischen [[Philosophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Heinrich Gottlieb Schellhaffer wurde als Sohn eines Weinschenks geboren. Aufgrund seiner schon im Kindesalter auffälligen Begabung und der daraus resultierenden Förderung Leipziger Gelehrter gelang es, ihm eine Ausbildung am [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] in Hamburg und anschließend am [[Akademisches Gymnasium (Hamburg)|Akademischen Gymnasium]] zu ermöglichen. Die schnell geknüpfte Freundschaft mit Johann Richey (1706–1738), dem Sohn des bekannten Professors [[Michael Richey (Gelehrter)|Michael Richey]], trug sicher zu Schellhaffers Förderung bei. So konnte er in der Zeit der Ausbildung im Hause des Rektors Hübner wohnen. Nach erfolgreichem Schulabschluss folgte das Studium der Rechte in Leipzig, das Schellhaffer 1728 mit dem [[Magister]] und ein Jahr später mit der Promotion abschloss. 1729 trat er in die [[Leipziger Deutsche Gesellschaft]] ein. Schellhaffer lehrte fortan in Leipzig als [[Privatdozent]], ab 1738 als Doktor der Rechte. Im Jahre 1742 ergab sich in Hamburg die Möglichkeit, als Professor für praktische Philosophie die Nachfolge von [[Joachim Dietrich Evers]] am Akademischen Gymnasium anzutreten. Am 18. Oktober 1742 begann er sein Amt mit einer Rede „de sapiente Stoicorum optimi civis exemplo“. Hier wirkte Schellhaffer dann für die letzten 15 Jahre seines Lebens neben philosophischen Größen wie Michael Richey und [[Hermann Samuel Reimarus]]. In dieser Zeit erwarb er sich höchstes Ansehen auch weit über die Hansestadt hinaus. Am 11. Juni 1743 verheiratete sich Schellhaffer mit Theta Catharina Hanneken, der ältesten Tochter des bekannten Hamburger Arztes [[Meno Hanneken]]. Sein plötzlicher Tod wurde unter den zeitgenössischen Gelehrten allgemein bedauert: Am 29. September 1757 starb Schellhaffer in Hamburg an einem Schlaganfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die vielseitige Ausbildung Schellhaffers, die vielseitigen Beziehungen und das prägende Umfeld zweier bedeutender Städte führten zur Entwicklung einer besonders kompetenten Persönlichkeit, die auf die schwierige Situation der Zeit der [[Zeitalter der Aufklärung|Aufklärung]] sensibel reagierte. Die eigentliche Zeit von Schellhaffers Wirken begann erst in Hamburg. Zugute kam ihm natürlich, dass er dort schon als Jugendlicher lebte, die Verhältnisse kannte und mit seinen reichen Erfahrungen aus der Leipziger Zeit sogleich Fuß fassen konnte. Das hauptsächliche Fachgebiet Schellhaffers, die [[Rhetorik]], machte ihn zum wichtigsten Lieferanten von Redetexten für prominente Anlässe des Senats der Hansestadt. Hier wirkte er in enger Verbundenheit mit namhaften Hamburgischen Persönlichkeiten wie den [[Senatssyndicus|Syndici]] [[Petrus Amsingk]] und [[Jacob Schuback]]. Am Akademischen Gymnasium distanzierte sich Schellhaffer deutlich vom religionskritischen Denken Reimarus’ und versuchte in seiner Theologie einen Mittelweg zwischen [[Lutherische Orthodoxie|lutherischer Orthodoxie]] und [[Rationalismus]] einzuschlagen. Als Beleg hierfür kann seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;„Beweis, dass es besser sei, die Ehre Gottes aus der Betrachtung der Heilsordnung, als aus der Betrachtung der Natur zu verherrlichen“&amp;#039;&amp;#039; dienen. Hier kam ihm die Zusammenarbeit mit [[Georg Philipp Telemann]] zugute, der am Johanneum als Musikdirektor wirkte und für den Schellhaffer auch als Textdichter arbeitete. Später dehnte er diese Tätigkeit auch über Hamburg hinaus aus, so schrieb er u.&amp;amp;nbsp;a. auch für [[Adolf Karl Kuntzen|Adolph Carl Kuntzen]] am Mecklenburgischen Hof. Das Erleben der kirchenmusikalischen Tätigkeit von [[Johann Sebastian Bach]] in Leipzig wird in diesem Zusammenhang nicht ohne Bedeutung gewesen sein. Seine Schüler haben die große pädagogische Qualität Schellhaffers stets betont. Zu nennen wäre [[Heinrich Julius Tode]], der wie sein Lehrer später als Textdichter für den Mecklenburgischen Hof tätig wurde. Mit dem Wechsel der allgemeinen Denkweise im Zuge der [[Romantik]] geriet das Wirken Schellhaffers, wie das vieler seiner Zeitgenossen, weitgehend in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Dissertation &amp;#039;&amp;#039; de indole legis permittentis sive principio actionem licitarum&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1729&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Disputation Inaug. Meditationes de origine ac fonte juris circa mulieres diversi&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1738&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Beweis, dass es besser sei, die Ehre Gottes aus der Betrachtung der Heilsordnung, als aus der Betrachtung der Natur zu verherrlichen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Vermischte Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2 (1744), S. 242–259 (&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Berichte&amp;#039;&amp;#039; 1744 S. 365f.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oden und Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, in den „Oden und Cantaten der Deutschen Gesellschaft zu Leipzig“, Bd. 2, S. 502ff. und 529 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilig, Heilig ist Gott&amp;#039;&amp;#039;, Textbuch zum Weiheoratorium der Hamburger [[Hl.-Dreieinigkeits-Kirche (Hamburg-St. Georg)|St. Trinitatis-Kirche zu St. Georg]], vertont von Georg Philipp Telemann (1747) ([[Telemann-Werke-Verzeichnis|TWV]] 2:6)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Freude der Schäfer&amp;#039;&amp;#039;, Kantate zum Geburtstag von Herzog Christian Ludwig zu Mecklenburg, vertont von Adolph Carl Kuntzen (1750)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sätze der Redekunst&amp;#039;&amp;#039;, gedruckt bei Piscator, Hamburg 1760 (posthum herausgegeben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Meusel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 12. Leipzig 1815, S. 129&lt;br /&gt;
* Johann Otto Thiess(en): &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Gelehrtengeschichte von Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1780, S. 158f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|100331882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100331882|LCCN=n/2008/33747|VIAF=56955525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schellhaffer, Heinrich Gottlieb}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor am Akademischen Gymnasium Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1707]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1757]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schellhaffer, Heinrich Gottlieb&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph, Dichter und Professor der Moralphilosophie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1707&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1757&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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