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	<title>Heinrich Gottfried Koch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:41:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Gottfried_Koch&amp;diff=236766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Linkfix (2009 bereits defekt); Meyers entfernt – In den letzten 20 Jahren seit Artikelerstellung ist der Artikel deutlich ausgebaut und weiter bequellt worden.</title>
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		<updated>2025-02-01T17:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix (2009 bereits defekt); Meyers entfernt – In den letzten 20 Jahren seit Artikelerstellung ist der Artikel deutlich ausgebaut und weiter bequellt worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Gottfried Koch.jpg|mini|Heinrich Gottfried Koch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ChristianeHenrietteKoch.jpg|mini|Seine Frau Christiane Henriette Koch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gottfried Koch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Heinrich Koch&amp;#039;&amp;#039;, (* [[1703]] in [[Gera]]; † [[3. Januar]] [[1775]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Schauspieler]] und Theaterunternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Koch studierte einige Jahre [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Leipzig]]. Als er dort 1728 [[Friederike Caroline Neuber]] zusammen mit ihrer Theatertruppe kennenlernte, schloss er sich dieser an. Mit der Zeit brillierte er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Dekorationsmaler und Theaterdichter; als letzterer wurde er auch von [[Gotthold Ephraim Lessing]] hoch geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 verließ Koch die &amp;#039;&amp;#039;Neubersche Truppe&amp;#039;&amp;#039; und ging nach [[Wien]]. Als er im darauffolgenden Jahr wieder in [[Leipzig]] war, gründete er eine eigene Theatertruppe, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Kochsche Truppe&amp;#039;&amp;#039;. Die Veränderungen des Theaters – wie auch die der Vorlieben des Publikums – brachten es mit sich, dass Koch 1752 in Leipzig die erste komische [[Operette]], &amp;#039;&amp;#039;Die verwandelten Weiber oder Der Teufel ist los&amp;#039;&amp;#039; von [[Christian Felix Weiße]] vor einem begeisterten Publikum zur Aufführung bringen konnte. Zu [[Johann Christoph Gottsched|Gottscheds]] Leidwesen, da er dies als Verrat an seinen Idealen auffasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1756, zu Beginn des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]], löste Koch seine Theatertruppe auf und ließ sich in [[Hamburg]] nieder. Durch Vermittlung des Schauspielers [[Conrad Ekhof]] konnte Koch dort bald eine Theatergesellschaft übernehmen und diese fast zehn Jahre leiten. Kochs Truppe war die letzte die das marode [[Oper am Gänsemarkt|Opernhaus am Gänsemarkt]] nach einer notdürftigen Sanierung von 1758 bis 1763 bespielten, bevor es um 1764 abgerissen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Friedrich Schütze: Hamburgische Theater-Geschichte. Treder, Hamburg 1794, S. 302ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1765 übersetzte er, in [[Reimvers]]en, [[Voltaire]]s [[Oedipe (Voltaire)|&amp;#039;&amp;#039;Oedipe&amp;#039;&amp;#039;]] (1717) für Deutsche Bühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 kehrte Koch nach Leipzig zurück und konnte dort das neuerbaute Schauspielhaus mit der [[Tragödie]] &amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Elias Schlegel]] eröffnen. Nach zwei Jahren lud ihn die Herzogin [[Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel|Amalie]] nach [[Weimar]] ein und warb ihn für nahezu zwei Jahre ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1770 kehrte Koch noch einmal für kurze Zeit nach Leipzig zurück, legte aber nach kurzer Zeit alle seine Ämter nieder und zog sich ins Privatleben zurück. Er ließ sich in [[Berlin]] nieder, wo er die Leitung des [[Döbbelinsches Theater|Schuchischen Comödienhauses]] übernahm. Hier inszenierte er im April 1774 mit großem Erfolg die Uraufführung von Goethes &amp;#039;&amp;#039;[[Götz von Berlichingen (Goethe)|Götz von Berlichingen]]&amp;#039;&amp;#039;, bevor er am 3. Januar 1775 im Alter von 72 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koch war zweimal verheiratet. Zuerst ab 1737 bis zu ihrem Tode 1741 mit [[Anna Büchner]], einer Schwester der Frau des Kupferstechers [[Johann Martin Bernigeroth]] und in zweiter Ehe mit [[Christiane Henriette Koch|Christiane Henriette Merleck]]. Beide waren ebenfalls Theaterschauspielerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Mit seiner Arbeit wollte Koch das deutsche Theater zu einer „echten“ Kunstanstalt erheben. Einerseits sah er die kulturelle Konkurrenz des Auslandes, der er entgegentreten wollte; andererseits sollte auch das Niveau der deutschen Stücke gehoben werden. Deshalb ersetzte Koch  bisher beliebten [[Burleske]]n und kleinen [[Schwank|Schwänke]] durch [[Intermezzo (Oper)|Zwischenspiele]], kurze musikalisch-dramatische Darstellungen, mit denen er sehr bald die Gunst des Publikums gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichniß der Tragödien und Comödien von fünf und drey Ackten, welche vom Jahr 1750 an auf dem Kochischen Theater und wann solche zum erstenmale aufgeführet worden.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg: Spieringk o.&amp;amp;nbsp;J. (ca. 1760). ([http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn836206800 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von [[Paul List]], Leipzig 1903, S. 4 ({{archive.org |ludwigeisenberg00eiseuoft |Blatt=4}}).&lt;br /&gt;
* [[Johann Adam Hiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben. Autobiographie, Briefe und Nekrologe&amp;#039;&amp;#039;. Edition Lehmstedt, Leipzig 2004, ISBN 3-937146-13-X.&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|380|383|Koch, Heinrich Gottfried|[[Joseph Kürschner]]|ADB:Koch, Heinrich Gottfried}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|264|265|Koch, Heinrich Gottfried|[[Rolf Badenhausen]]|118777599}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20070928015244 |url=http://www.theater-schauspiel-oper.de/wandertruppen.htm |text=Wandertruppe Heinrich Gottfried Kochs}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Corinna Kirschstein|118777599|Heinrich Gottfried Koch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118777599|VIAF=71560484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koch, Heinrich Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1703]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1775]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koch, Heinrich Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Theaterunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1703&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1775&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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