<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_George</id>
	<title>Heinrich George - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_George"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_George&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T22:02:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_George&amp;diff=59666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: /* Zeit des Nationalsozialismus */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_George&amp;diff=59666&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-28T10:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit des Nationalsozialismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich George by Hugo Erfurth 1930.jpg|mini|hochkant|Porträtfoto Heinrich Georges von [[Hugo Erfurth]] (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich George&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[9. Oktober]] [[1893]] als &amp;#039;&amp;#039;Georg August Friedrich Hermann Schulz&amp;#039;&amp;#039; in [[Stettin]], ab 1932 amtlich Heinrich George; †&amp;amp;nbsp;[[25. September]] [[1946]] im [[Speziallager Sachsenhausen]]) war ein deutscher [[Schauspieler]] und der Vater von [[Götz George]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Ausbildung und erste Jahre ===&lt;br /&gt;
Er war der zweite Sohn des ehemaligen [[Deckoffizier]]s und &amp;#039;&amp;#039;Magistrats Bureau Assistenten&amp;#039;&amp;#039; August Friedrich Schulz und von Anna Auguste Wilhelmine Glander.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Registerauszug-1934&amp;quot;&amp;gt;{{&amp;quot; |Verfügung des Preußischen Justizministers vom 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 1932 III&amp;amp;nbsp;d 1914/32}}. In: {{&amp;quot; |Abschrift […] der […] beglaubigten Abschrift des Randvermerks aus dem Hauptregister […] Stettin, 5.&amp;amp;nbsp;Nov.&amp;lt;!--Zitat! sic!--&amp;gt;1934.}} ([[Faksimile]] [https://www.szczecin.ap.gov.pl/media/arch/65/672/0/01/147/65_672_0_01_147_0266.jpg szczecin.ap.gov.pl] – offizielle Website der Stadt [[Stettin|Szczecin]]; abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;April 2016.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verließ noch vor dem Abitur die [[Oberrealschule]] in Berlin und nahm Schauspielunterricht in Stettin. Im Sommer 1912 gab er sein [[Debüt]] in [[Kołobrzeg|Kolberg]] als Oberkellner in der Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Die keusche Susanne (Operette)|Die keusche Susanne]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean Gilbert]]. Nach weiteren Bühnenstationen in [[Bydgoszcz|Bromberg]] und [[Neustrelitz]] nahm er als Kriegsfreiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde im Winter 1915 schwer verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H09160, Heinrich George.jpg|mini|Heinrich George vor seinem Haus am [[Kleiner Wannsee|Wannsee]], 1930er Jahre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E01426, Ferdinand Porsche, Heinrich George mit VW.jpg|mini|Beim Presseball 1939 freut George (rechts) sich im Beisein von [[Bengt Berg]] (3. v. r.) und [[Ferdinand Porsche]] (5. v. l.) mit der Gewinnerin eines [[KdF-Wagen]]s]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R1213-0502, Gastspiel des Berliner Schiller-Theaters im besetzten Frankreich.jpg|mini|Heinrich George (Mitte) bei einem Gastspiel im besetzten [[Frankreich]] mit [[Robert Ley]] und [[Gisela Uhlen]] (1941)]]&lt;br /&gt;
Nach Rückkehr aus dem Krieg folgten Anstellungen in [[Dresden]] am [[Albert-Theater (Dresden)|Albert-Theater]] (1917/18), [[Frankfurt am Main]] am [[Schauspielhaus (Frankfurt am Main)|Schauspielhaus]] (1918–1921) und 1921 am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]] in Berlin. Während seiner Zeit in Frankfurt war George, der neben der Schauspielerei auch Violine spielte, u.&amp;amp;nbsp;a. an einer Inszenierung von [[Oskar Kokoschka]]s &amp;#039;&amp;#039;Hiob&amp;#039;&amp;#039;  beteiligt, die aufgrund des Kurzauftritts einer nackten Frau mit Protesten und Handgreiflichkeiten des Publikums endete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Zuckmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Als wär’s ein Stück von mir]]&amp;#039;&amp;#039;, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-21049-6, S. 351 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 drehte er bei Regisseur [[Ludwig Berger (Regisseur)|Ludwig Berger]] seinen ersten Film. In den folgenden Jahren wurde er einer der renommiertesten Schauspieler der [[Weimarer Republik]]. Er engagierte sich in der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] und spielte unter [[Erwin Piscator]] und [[Bertolt Brecht]]. Ab Mitte der 1920er Jahre trat er auch in populären Rollen als Filmschauspieler auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 gründete er mit den Schauspielern [[Elisabeth Bergner]] und [[Alexander Granach]] das Schauspielertheater, um als Künstler unabhängiger arbeiten zu können. Von 1925 bis 1929 spielte er vorwiegend an der [[Freie Volksbühne Berlin|Volksbühne]]. 1926 spielte er in [[Fritz Lang]]s Film [[Metropolis (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Metropolis&amp;#039;&amp;#039;]] den Werkmeister der Herzmaschine. Von 1926 bis 1938 trat er regelmäßig bei den [[Heidelberger Schlossfestspiele|Heidelberger Festspielen]] auf. 1929 organisierte George im [[Schauspielhaus Berlin|Staatstheater am Gendarmenmarkt]] eine historische Gedenkfeier für seinen Freund und Kollegen [[Albert Steinrück]], an der so gut wie alle namhaften Berliner Schauspieler der damaligen Zeit, zum Teil in kleinsten Rollen, teilnahmen. Ziel der Veranstaltung war es, den Nachkommen Steinrücks durch den Verkauf von Steinrücks Gemälden, die dazu im Theater ausgestellt waren, ein Auskommen zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Inszenierung des &amp;#039;&amp;#039;[[Götz von Berlichingen (Goethe)|Götz von Berlichingen]]&amp;#039;&amp;#039; als „Urgötz“ – mit ihm selbst in der Hauptrolle – im Oktober 1930 war er auf der Suche nach einer Besetzung für die Rolle der Adelheid von Walldorf. [[Ernst Legal]], mit dem [[Berta Drews]] an der [[Reinhardt-Bühnen|Reinhardt-Schule]] in Berlin die Adelheid bearbeitet hatte, stellte George die Nachwuchsschauspielerin vor, der sie für diese Produktion verpflichtete. Am Tag nach der Premiere lud George die „Kleene“, wie er sie nannte, zu einer Premierenfeier ein und sie lernten sich in der Folge näher kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Berta Drews: &amp;#039;&amp;#039;Mein Mann Heinrich George.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel &amp;#039;&amp;#039;»Die Kleene hat was!« Berliner Entree – Schicksalhafte erste Begegnung mit Heinrich George.&amp;#039;&amp;#039; München 1986/2006, ohne Seitenzahlen ({{Google Buch |BuchID=BSovBwAAQBAJ |Hervorhebung=Berliner Entree}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 bekam das Paar George-Drews seinen ersten Sohn, der in Berlin lebt und als Fotograf arbeitet. Mit Wirkung vom 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 1932 wurde Georg Schulz die schon einige Zeit früher beantragte amtliche Namensänderung auf seinen Künstlernamen Heinrich George bewilligt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Registerauszug-1934&amp;quot; /&amp;gt; mit dem er zuvor schon als Schauspieler Karriere gemacht hatte. 1933 heirateten die beiden, 1938 wurde ihr zweiter Sohn [[Götz George|Götz]] geboren, der ebenfalls Schauspieler wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach [[Adolf Hitler|Hitlers]] [[Machtergreifung]] Anfang 1933 wurde Heinrich George zunächst vom Spielbetrieb ausgeschlossen, arrangierte sich jedoch mit dem [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] und übernahm bis 1945 eine aktive Rolle in der [[Nationalsozialistische Filmpolitik|NS-Film-]] und [[Rundfunkpropaganda im Zweiten Weltkrieg|Radiopropaganda]]. Er spielte in verschiedenen [[UFA]]-Filmen mit, darunter in den NS-[[Propagandafilm]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Hitlerjunge Quex]]&amp;#039;&amp;#039; (1933) und &amp;#039;&amp;#039;[[Kolberg (Film)|Kolberg]]&amp;#039;&amp;#039; (1943/45) sowie dem [[Judenfeindlichkeit|antisemitischen]] Propagandafilm &amp;#039;&amp;#039;[[Jud Süß (1940)|Jud Süß]]&amp;#039;&amp;#039; (1940). Am 1. März 1938 wurde er von [[Joseph Goebbels]] mit der Leitung des [[Schillertheater (Berlin)|Schiller-Theaters]] beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schillertheater auf Europafahrt. In: Der Freiheitskampf vom 2. März 1938, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion nahm er auch Künstler unter Vertrag, die vom NS-Regime „unerwünscht“ waren, darunter den Kunsthistoriker [[Wilhelm Fraenger]] (als Kommunist 1933 in Heidelberg entlassen), den katholischen Schauspieler [[Robert Müller (Schauspieler, 1879)|Robert Müller]] (gemäß den nationalsozialistischen [[Nürnberger Gesetze|Rassegesetzen]] als [[Jude]] entlassen), den Grafiker [[Karl Rössing]] (zur NSDAP übergetretener Kommunist) und dessen Schüler [[Günther Strupp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 50. Geburtstages verlieh ihm Adolf Hitler „als Zeichen seiner hohen Anerkennung für künstlerische Verdienste“ den Titel eines Generalintendanten und ehrte ihn durch Überreichung seines Bildnisses mit persönlicher Widmung von [[Joseph Goebbels]], der ihm diese Ehrung überbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Freiheitskampf]] vom 10. Oktober 1943, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits zuvor hatte ihn Hitler anlässlich des Jahrestages der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten am 30. Januar 1937 zum [[Staatsschauspieler]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auszeichnung namhafter Künstler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheitskampf&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Januar 1937, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Brandbombe]]n das Schiller-Theater im September 1943 schwer beschädigt hatten, überreichte ihm Goebbels das Verdienstkreuz 2.&amp;amp;nbsp;Klasse – {{&amp;quot; |für Löscharbeiten in der Brandnacht}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.swr.de/-/id=11425574/property=download/nid=8986864/9knql5/swr2-tandem-20130724-1920.pdf |wayback=20141010212554 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Pakt mit dem Teufel. Heinrich Georges Liaison mit den Nazis.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-21 22:47:34 InternetArchiveBot }} (PDF) SWR2, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März 1944 trat George auf einem [[Kommers|Festkommers]] zu seinen Ehren der [[Nationalsozialistischer Altherrenbund|Altherrenschaft]] der [[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] III &amp;#039;&amp;#039;Bruno Reinhard&amp;#039;&amp;#039; des Greifswalder [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NSDStB]] bei, nachdem die Kameradschaft, die die Tradition des vormaligen [[Verband der Vereine Deutscher Studenten|Vereins Deutscher Studenten]] Greifswald fortsetzte, ihn bei einem Gastspiel in Greifswald betreut hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Grün]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Revolution und Rekonstitution – Die Kameradschaften des NSD-Studentenbundes und Altherrenschaften im NS-Altherrenbund an den deutschen Hoch- und höheren Fachschulen 1937 bis 1945. Teilband 4/III: Bereich NORD&amp;#039;&amp;#039;, Federsee-Verlag Bad Buchau 2025, ISBN 978-3-948502-24-9, S. 208–209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1944 wurde Heinrich George in die [[Gottbegnadeten-Liste]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftungen und Internierung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Alle nachfolgenden Angaben beziehen sich auf den Spiegel, 1995, wie im Abschnitt Literatur angeführt, der sich auf die Einsichtnahme in die KGB-Akte beruft.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 wurde George laut Berta Drews das erste Mal von sowjetischen Offizieren mit den Worten {{&amp;quot; |Er bleibt nicht lange}} verhaftet und am nächsten Tag wieder freigelassen. Für die Familie wurden ihm Fleisch und Wein mitgegeben. Eine Woche darauf wurde er erneut für einen Tag inhaftiert, ab 26.&amp;amp;nbsp;Mai zum dritten Mal für fünf Tage. Seinen Vernehmern soll er gesagt haben {{&amp;quot; |Bitte erschießt mich}}, seine Frau berichtete in ihren Lebenserinnerungen (1956/1986), dass er geäußert habe:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sie sollen mir alles nehmen, was ich besitze, mich hungern lassen und demütigen. Wenn sie mir aber verbieten, zu spielen, werde ich sterben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai hat George vom Bürgermeister von Charlottenburg eine Bescheinigung erhalten, wonach er nicht zu Aufräumungsarbeiten herangezogen werden dürfe, {{&amp;quot; |da er jederzeit den Behörden&lt;br /&gt;
zwecks Vernehmungen zur Verfügung zu stehen hat}}. Anfang Juni stellte ihm der sowjetische Stadtkommandant [[Nikolai Erastowitsch Bersarin|Nikolai Bersarin]] einen sogenannten „Schutzbrief“ aus, der in der [[KGB]]-Akte als ein bei der letzten Festnahme beschlagnahmter „Passierschein“ aufgetaucht ist. Kurz darauf sollen sich zwei fremde Deutsche in der verwüsteten und geplünderten Villa zu schaffen gemacht haben, einen Tag später kamen zwei weitere, die George, trotz seiner für ihn günstigen Bescheinigungen, mit den Worten  {{&amp;quot; |Bersarin ist tot!}} abführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chronologisch geordnete Akte beginnt mit einer undatierten Anzeige von fünf Denunzianten, drei von ihnen mit lesbarer Unterschrift. Angeführt wird in dem Schreiben: {{&amp;quot; |Noch 14 Tage bevor uns die Rote Armee vom Nazi-Joch befreite, stellte er sich der NSDAP zur Verfügung und versuchte, die Berliner in Form eines Aufrufs in der Berliner Presse noch zu aktivem Widerstand aufzuwiegeln. Als Zeuge gegen George kann das ganze deutsche Volk antreten. Wenn man George auf irgendeine deutsche Bühne stellte, würde er unserer Meinung nach gelyncht werden.}} Eine weitere, anonyme Denunzierung beruft sich auf den Schauspieler [[Bob Iller]], der bezeugen könne, dass sich George seiner Rolle bewusst gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Wochen nach seiner Festnahme und drei Wochen nach dem Verhör ordnete Oberleutnant Bibler am 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1945 nachträglich die Verhaftung an. Darin findet sich die fast wörtliche Übernahme der ersten Denunzierung, seinem Chef Pyrin meldet Bibler, dass der Häftling {{&amp;quot; |einer der angesehensten&lt;br /&gt;
faschistischen Künstler}} sei, der {{&amp;quot; |durch seine profaschistische Agitation in Rundfunk und Zeitung […] zur Fortsetzung des Krieges bei[trug]}}. Schon am Tag davor hatte Biblers sowjetischer Kollege unter Berufung auf den [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]]-Befehl Nr.&amp;amp;nbsp;0016 vom 11.&amp;amp;nbsp;Januar&lt;br /&gt;
1945&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dokst.de/main/sites/default/files/u7/Befehl%20des%20NKWD%20Nr%2000315.pdf &amp;#039;&amp;#039;Befehl des Volkskommissars für innere Angelegenheiten der UdSSR Nr. 00315 vom 18. April 1945 »Über die teilweise Abänderung des Befehls des NKWD der UdSSR 0016 vom 11. Januar 1945«&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) Website der Stiftung Sächsische Gedenkstätten; abgerufen am 10. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Georges Überstellung in das NKWD-Speziallager [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen|Hohenschönhausen]] angeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dokst.de/main/content/auskuenfte/deutsche-buerger/internierte/internierte &amp;#039;&amp;#039;Internierte Deutsche&amp;#039;&amp;#039;] Website der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, abgerufen am 10. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gelang es ihm, ein Häftlingstheater mit dem &amp;#039;&amp;#039;Urfaust&amp;#039;&amp;#039; als Programm einzurichten. Seine Frau durfte ihn einmal pro Woche für fünf Minuten am Tor sprechen und ihm auch Textbücher und Noten mitbringen. Am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember durfte er seinen Sohn Götz umarmen, es war das letzte Mal, dass seine Frau ihn zu sehen bekam. Im Februar 1946 gelangte ein geschmuggelter [[Kassiber]] aus dem Lager hinaus, wonach der kommunistische Schriftsteller [[Friedrich Wolf]] George zur Freilassung verhelfen wollte unter der Voraussetzung, dass er aber {{&amp;quot; |für uns auf die Barrikade}} muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kam es nicht mehr, George wurde in das sowjetische [[Speziallager Nr.&amp;amp;nbsp;7 Sachsenhausen]] überstellt. Versuche der Berliner Theaterleute, ihn bei den Kulturoffizieren der Sowjetarmee frei zu bekommen, blieben erfolglos, die Offiziere schwiegen. Einem Mithäftling zufolge spielte George auch in Sachsenhausen vor 12.000 Häftlingen und den sowjetischen Bewachern weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheit und Tod ===&lt;br /&gt;
Der einst massige Mann nahm rapide ab –&amp;amp;nbsp;in dem Kassiber vom Februar 1946 waren schon 80&amp;amp;nbsp;[[Pfund#Heutige Masseeinheiten|Pfund]] (40&amp;amp;nbsp;Kilogramm) Gewichtsverlust dokumentiert&amp;amp;nbsp;– und war zwischenzeitlich völlig entkräftet. Am 22.&amp;amp;nbsp;September, in der Zeit von Vorproben für eine Dramatisierung der Ballade &amp;#039;&amp;#039;Tod des [[Tiberius]],&amp;#039;&amp;#039; begab sich George einem Mithäftling zufolge in die Ambulanz der Inneren Medizin. Der untersuchende Arzt stellte eine [[Blinddarm]]entzündung fest. Am nächsten Morgen wurde er von den Sanitätern auf einer Trage in das Lazarett gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.swr.de/-/id=11425574/property=download/nid=8986864/9knql5/swr2-tandem-20130724-1920.pdf |wayback=20141010212554 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Pakt mit dem Teufel. Heinrich Georges Liaison mit den Nazis.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-21 22:47:34 InternetArchiveBot }} (PDF) SWR2, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge der Blinddarmoperation starb George am 25.&amp;amp;nbsp;September 1946. Der vom sowjetischen und von deutschen Ärzten unterschriebene Totenschein weist als Diagnose {{&amp;quot; |[[Laparotomie]] ([[Appendizitis]]), [[Lungenentzündung|Bronchopneumonie]], Herz[[atrophie]]}} aus. Als Todesursache wird {{&amp;quot; |Bronchopneumonie und Herzschwäche}} angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HGeorge-UGerdes1937-Mutter Erde fec.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Heinrich George auf dem [[Friedhof Zehlendorf]] mit einer Büste von Hans Gerdes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Fürsprache eines Bewunderers seiner Spielkunst aus dem Lagerpersonal wurde George nicht in einem Massengrab, sondern in einem Einzelgrab beim Lager bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/kultur/spielen-oder-sterben-a-d7f54d97-0002-0001-0000-000009247136 |titel=Spielen oder sterben |hrsg=[[Der Spiegel]] |datum=1995-12-03 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 wurden die Gebeine nach Angaben eines ehemaligen Mithäftlings in einem verwilderten Waldstück bei Sachsenhausen –&amp;amp;nbsp;dem ehemaligen Anstaltsfriedhof des Sonderlagers&amp;amp;nbsp;– gefunden, mittels eines [[DNA-Analyse|DNS-Vergleichs]] mit den beiden George-Söhnen identifiziert und nach Berlin überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
George wurde auf dem [[Friedhof Zehlendorf]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;673.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Grabstein dient ein [[Postament]], das eine bronzene Büste Georges trägt, ein Werk des Stuttgarter Bildhauers Hans Gerdes.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Helmut Prinzler]]: [http://www.hhprinzler.de/1995/11/novembertage-2/ &amp;#039;&amp;#039;Novembertage&amp;#039;&amp;#039;.] hhprinzler.de, 3.&amp;amp;nbsp;November 1995; abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- In einer Reihe von Quellen (auch bei Mende) wird der Künstler auf Basis der Signatur als „U.&amp;amp;nbsp;Gerdes“ identifiziert, ohne Details über besagten Künstler. Prinzlers Zuschreibung erscheint plausibler. --&amp;gt; Eine Inschrift erinnert an Georges Frau Berta Drews, die 1987 [[Seebestattung|auf See bestattet]] wurde. Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist Georges letzte Ruhestätte seit 1995 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gelistet. Die Widmung wurde 2018 um die übliche Frist von 20 Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/friedhoefe_begraebnisstaetten/downloads/eg-liste.pdf#page=25 &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: November 2018)&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 413&amp;amp;nbsp;kB) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, S.&amp;amp;nbsp;25; abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;März 2019. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-1489.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und weitere Erhaltung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 369&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache 18/1489 vom 21.&amp;amp;nbsp;November 2018, S.&amp;amp;nbsp;1 und Anlage&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;4; abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Aus dem sowjetischen Verhörprotokoll des Häftlings Heinrich George}} des Verhörs vom 10.&amp;amp;nbsp;Juli 1945 in deutscher Übersetzung, abgelegt in der KGB-Akte Nr.&amp;amp;nbsp;13&amp;amp;nbsp;328:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bis 1933 nahm ich teil an Aktionen der kommunistischen Partei und hatte engere Verbindung zu Schriftstellern aus dem kommunistischen Lager, darunter Bertolt Brecht, [[Johannes R. Becher|Johannes Becher]], [[Ernst Toller]] und anderen. Ich spielte damals in demokratischen Filmen, ich war schon da einer der bekanntesten Schauspieler.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1933 kam Hitler an die Macht. Ich wurde vernommen und verlor meine Stellung. Ich hatte die Wahl, entweder auf meine Karriere zu verzichten und möglicherweise ins Gefängnis zu kommen oder mich irgendwie mit dem faschistischen Regime zu arrangieren.&lt;br /&gt;
 |Autor=Heinrich George&lt;br /&gt;
 |Quelle=Zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 1995&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=9247136 |Titel=„Irgendwie arrangieren“. Aus dem sowjetischen Verhörprotokoll des Häftlings Heinrich George |Jahr=1995 |Nr=49 |Seiten=237 |Kommentar=Kasten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georges Sohn Götz, 1995 im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; die Recherchen der Redaktion zusammenfassend:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Er hat wirklich bezahlt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste | liste =&lt;br /&gt;
* 1921: [[Kean (1921)|Kean]]&lt;br /&gt;
* 1921: [[Der Roman der Christine von Herre]]&lt;br /&gt;
* 1921: [[Lady Hamilton (Film)|Lady Hamilton]]&lt;br /&gt;
* 1922: Die Perlen der Lady Harrison&lt;br /&gt;
* 1922: [[Lucrezia Borgia (1922)|Lucrezia Borgia]]&lt;br /&gt;
* 1922: Das fränkische Lied&lt;br /&gt;
* 1922: [[Lola Montez, die Tänzerin des Königs]]&lt;br /&gt;
* 1923: [[Erdgeist (Film)|Erdgeist]]&lt;br /&gt;
* 1923: [[Fridericus Rex (1921/22)|Fridericus Rex]], 4. Teil: Schicksalswende&lt;br /&gt;
* 1923: [[Die Sonne von St. Moritz (1923)|Die Sonne von St. Moritz]]&lt;br /&gt;
* 1923: [[Der Mensch am Wege]]&lt;br /&gt;
* 1923: [[Quarantäne (1923)|Quarantäne]]&lt;br /&gt;
* 1924: [[Steuerlos]]&lt;br /&gt;
* 1924: [[Soll und Haben (Film)|Soll und Haben]]&lt;br /&gt;
* 1924: Zwischen Morgen und Morgen&lt;br /&gt;
* 1925: Mirakel der Liebe&lt;br /&gt;
* 1926: [[Metropolis (Film)|Metropolis]]&lt;br /&gt;
* 1926: [[Das Panzergewölbe (1926)|Das Panzergewölbe]]&lt;br /&gt;
* 1926: [[Überflüssige Menschen (1926)|Überflüssige Menschen]]&lt;br /&gt;
* 1926: [[Die versunkene Flotte]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Das Meer (1927)|Das Meer]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Orientexpress (1927)|Orientexpress]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Bigamie (1927)|Bigamie]]&lt;br /&gt;
* 1927: Die Ausgestoßenen&lt;br /&gt;
* 1927: [[Die Leibeigenen]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Die Dame mit der Maske (1928)|Die Dame mit der Maske]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Schmutziges Geld]]&lt;br /&gt;
* 1928: Das letzte Souper&lt;br /&gt;
* 1928: [[Das letzte Fort (1928)|Das letzte Fort]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Rutschbahn (Film)|Rutschbahn]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Der Mann mit dem Laubfrosch]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Kinder der Straße (1929)|Kinder der Straße]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Manolescu (1929)|Manolescu]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Der Sträfling aus Stambul]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Sprengbagger 1010]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Dreyfus (1930)|Dreyfus]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Der Andere (1930)|Der Andere]]&lt;br /&gt;
* 1930: Menschen im Käfig&lt;br /&gt;
* 1930: [[1914, die letzten Tage vor dem Weltbrand]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Der Mann, der den Mord beging]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Berlin – Alexanderplatz]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Menschen hinter Gittern (1931)|Menschen hinter Gittern]] (deutsche Version von &amp;#039;&amp;#039;[[The Big House]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1931: Wir schalten um auf Hollywood&lt;br /&gt;
* 1932: Goethe lebt&amp;amp;nbsp;…!&lt;br /&gt;
* 1932: [[Das Meer ruft]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Schleppzug M 17]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Hitlerjunge Quex]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Reifende Jugend (1933)|Reifende Jugend]]&lt;br /&gt;
* 1934: Hermine und die sieben Aufrechten&lt;br /&gt;
* 1935: [[Das Mädchen Johanna]]&lt;br /&gt;
* 1935: Nacht der Verwandlung&lt;br /&gt;
* 1935: [[Stützen der Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* 1936: Die große und die kleine Welt&lt;br /&gt;
* 1936: Wenn der Hahn kräht&lt;br /&gt;
* 1936: Stjenka Rasin&lt;br /&gt;
* 1937: [[Ball im Metropol]]&lt;br /&gt;
* 1937: Versprich mir nichts!&lt;br /&gt;
* 1937: [[Unternehmen Michael (Film)|Unternehmen Michael]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Ein Volksfeind (1937)|Ein Volksfeind]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Der Biberpelz (1937)|Der Biberpelz]]&lt;br /&gt;
* 1938: Frau Sylvelin&lt;br /&gt;
* 1938: [[Es leuchten die Sterne]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Heimat (1938)|Heimat]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Das unsterbliche Herz]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Sensationsprozeß Casilla]]&lt;br /&gt;
* 1939/41: [[Pedro soll hängen]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Der Postmeister]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Jud Süß (1940)|Jud Süß]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Schicksal (1942)|Schicksal]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Hochzeit auf Bärenhof]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Wien 1910]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Der große Schatten]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Andreas Schlüter (Film)|Andreas Schlüter]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Der Verteidiger hat das Wort]]&lt;br /&gt;
* 1943/45: [[Kolberg (Film)|Kolberg]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Die Degenhardts]]&lt;br /&gt;
* 1945/52: [[Das Mädchen Juanita]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Das Leben geht weiter (Film)|Das Leben geht weiter]] (unvollendet)&lt;br /&gt;
* 1945: [[Dr. phil. Döderlein]] (unvollendet)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
=== Schauspieler ===&lt;br /&gt;
* 1925: [[Friedrich Schiller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Don Karlos|Don Carlos]]&amp;#039;&amp;#039; (Philipp II.) – Regie: [[Fritz Holl]] ([[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz|Theater Volksbühne am Bülowplatz Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1926: [[Maxim Gorki]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Nachtasyl (Gorki)|Nachtasyl]]&amp;#039;&amp;#039; (Satin) – Regie: [[Erwin Piscator]] (Theater Volksbühne am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1927: [[Henrik Ibsen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Peer Gynt]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Fritz Holl (Theater Volksbühne am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Lew Tolstoi]] &amp;#039;&amp;#039;Der lebende Leichnam&amp;#039;&amp;#039; (Fedja) – Regie: [[Karlheinz Martin]] (Theater Volksbühne am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Günther Weisenborn]]: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot S4&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Leo Reuss]] (Theater Volksbühne am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Gerhart Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Rose Bernd]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Karlheinz Martin ([[Lessingtheater (Berlin)|Lessingtheater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1929: [[Richard Duschinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Stempelbrüder&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Gustav Hartung]] ([[Renaissance-Theater (Berlin)|Renaissance-Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1929: [[Ehm Welk]]: &amp;#039;&amp;#039;Kreuzabnahme&amp;#039;&amp;#039; (Nowikow) – Regie: [[Paul Bildt]] (Volksbühne am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Molière]]: &amp;#039;&amp;#039;[[George Dandin]]&amp;#039;&amp;#039; (George Dandin) – Regie: [[Richard Weichert]] ([[Schillertheater (Berlin)|Schiller Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1930: Gerhart Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;Friedensfest&amp;#039;&amp;#039; (Alter Scholz) – Regie: Richard Weichert (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Georges Courteline]]: &amp;#039;&amp;#039;Boubouroche&amp;#039;&amp;#039; (Boubouroche) – Regie:? (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1933: Friedrich Schiller: &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; (Gessler) – Regie: [[Carl Ludwig Achaz]] ([[Deutsches Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1936: Gerhart Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Schluck und Jau]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Gerhart Scherler]] ([[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz|Volksbühne Theater am Horst Wessel Platz Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1937: [[Johann Wolfgang von Goethe]]: &amp;#039;&amp;#039; [[Götz von Berlichingen (Goethe)|Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand]]&amp;#039;&amp;#039; (Götz von Berlichingen) – Regie: [[Hans-Joachim Büttner]] ([[Theater des Volkes (Berlin)|Theater des Volkes Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1939: [[Paul Sarauw]]: &amp;#039;&amp;#039;Der kluge Mann&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ernst Legal]] (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1940: [[Pedro Calderón de la Barca]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Richter von Zalamea]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Ernst Legal (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1940: [[Max Geisenheyner]]: &amp;#039;&amp;#039;Obrist Michael&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Walter Felsenstein]] (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regisseur ===&lt;br /&gt;
* 1943: [[Paul Hensel-Haedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pagode Tien-Ti&amp;#039;&amp;#039; ([[Schillertheater (Berlin)|Schiller Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1930: [[Alfred Döblin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte vom Franz Biberkopf&amp;#039;&amp;#039; – Regie. [[Max Bing]] (Hörspiel – [[Reichs-Rundfunk-Gesellschaft|RRG]] Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme über Heinrich George ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich George – Ein ungebändigtes Leben.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland 1963, Regie: Jan George&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn sie mich nur spielen lassen&amp;#039;&amp;#039; [[Dokumentation]], Deutschland, 1996, Regie: [[Irmgard von zur Mühlen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0118135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dies verlauste nackte Leben&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;To wszawe nagie zycie&amp;#039;&amp;#039;), Fernsehfilm, Deutschland/Polen, 1998, Regie: [[Hans-Christoph Blumenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0405388}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[George (Fernsehfilm)|George]].&amp;#039;&amp;#039; [[Doku-Drama]], Deutschland, 2013, Regie: [[Joachim A. Lang]], mit [[Götz George]] in der Hauptrolle als Darsteller seines eigenen Vaters&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt2485900|George}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder-Verzeichnis der Kameradschaft der Deutschen Künstler e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Kameradschaft der deutschen Künstler e.&amp;amp;nbsp;V., Berlin W 35, Viktoriastr. 3–4, 1937 (Auch: ebenda 1940).&lt;br /&gt;
* [[Berta Drews]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich George. Ein Schauspielerleben.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg 1956.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|234|235|George, Heinrich|Klaus Riemer|118690507}}&lt;br /&gt;
* [[Horst Mesalla]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich George. Rekonstruktion der schauspielerischen Leistung unter besonderer Berücksichtigung der zeitgenössischen Publizistik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1969 (Berlin, Freie Universität, Dissertation, vom 14. Februar 1968).&lt;br /&gt;
* Berta Drews: &amp;#039;&amp;#039;Wohin des Wegs. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Langen Müller, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1986, ISBN 3-7844-2098-2.&lt;br /&gt;
* [[Michael Klonovsky]], [[Jan von Flocken]]: &amp;#039;&amp;#039;Stalins Lager in Deutschland 1945–1950. Dokumentation, Zeugenberichte.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1991, ISBN 3-550-07488-3.&lt;br /&gt;
* Peter Laregh: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich George. Komödiant seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Mit zahlreichen Dokumenten sowie Verzeichnissen seiner Theater- und Filmrollen. Langen Müller, München 1992, ISBN 3-7844-2363-9.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=9247136 |Titel=Zeitgeschichte: „Spielen oder sterben“ |Jahr=1995 |Nr=49 |Seiten=236–245}}&amp;lt;ref&amp;gt;Untertitel: {{&amp;quot; |Einer der größten deutschen Schauspieler kam 1946 im sowjetischen Haftlager ums Leben - Heinrich George, einst ein Linker, dann willfähriges Werkzeug der NS-Propaganda. Die Akte der Sowjetgeheimpolizei NKWD über Georges Festnahme, Verhör und Tod blieb erhalten. Der SPIEGEL hat sie eingesehen – Dokument eines deutschen Schicksals.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Werner Maser]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich George. Mensch, aus Erde gemacht. Die politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Mit Dokumenten. Edition q, Berlin 1998, ISBN 3-86124-351-2.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Fricke (Historiker)|Kurt Fricke]]: &amp;#039;&amp;#039;Spiel am Abgrund. Heinrich George. Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; mdv – Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2000, ISBN 3-89812-021-X (zugleich: Halle, Universität, Dissertation, 1999).&lt;br /&gt;
* Kurt Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich George.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernd Heidenreich, [[Sönke Neitzel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medien im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, ISBN 978-3-506-76710-3, S. 83–107.&lt;br /&gt;
* Berta Drews: &amp;#039;&amp;#039;Mein Mann Heinrich George.&amp;#039;&amp;#039; Langen Mueller Herbig, München 2016, ISBN 978-3-7844-8164-7. (Mit einem Vorwort von Götz George und einem Nachwort von Jan George.) In den Kapiteln „Die Kleene hat was!“ und „Endzeit“ beruhend auf den Lebenserinnerungen &amp;#039;&amp;#039;Wohin des Weges&amp;#039;&amp;#039; von Berta Drews, erstmals erschienen 1986 (siehe oberhalb).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Medicus]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich und Götz George. Zwei Leben.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Berlin, Berlin 2020, ISBN 978-3-7371-0084-7.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;F – H. John Barry Fitzgerald – Ernst Hofbauer.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;227 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118690507}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|a1357d893e824db4bed01b9998f7d754}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0313447}}&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|825}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=heinrich-george |Titel=Heinrich George}}&lt;br /&gt;
* Matthias Otten: {{OstdtBio|george-heinrich}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/3529 Heinrich-George-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118690507|LCCN=n93068888|VIAF=32259340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:George, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsfilmkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=George, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schulz, Georg August Friedrich Hermann (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speziallager Sachsenhausen]], Oranienburg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
	</entry>
</feed>