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	<title>Heinrich Gassner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:46:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Gassner&amp;diff=105462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Symposiarch: /* Ereignisse während seiner Amtszeit */ Israelitisches Krankenhaus Mainz</title>
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		<updated>2026-03-02T17:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ereignisse während seiner Amtszeit: &lt;/span&gt; Israelitisches Krankenhaus Mainz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Gassner.jpg|mini|Oberbürgermeister Heinrich Gassner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz grab heinrich gassner.jpg|mini|Grab von Heinrich Gassner auf dem [[Hauptfriedhof Mainz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gassnerallee beide.jpg|mini|Die Mainzer Gaßneralle ist nach Heinrich Gassner benannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz-Hafen 1890.jpg|mini|Fotografie des alten Speichergebäudes im Mainzer Zollhafen von 1890.]]&lt;br /&gt;
Dr. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gassner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1847]] in [[Mainz]]; † [[9. September]] [[1905]] ebenda) war vom 24. Februar 1894 bis zu seinem Tod Bürgermeister von Mainz, ab dem 15. Juni 1894 auch Oberbürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gassner wurde als Sohn des Notars Heinrich Gassner und der Sängerin Anna Maria Seeland geboren. 1874 heiratete er Therese Reuleaux&amp;lt;ref name=wevri&amp;gt;Western Europe Vital Records Index (siehe dazu https://wiki.genealogy.net/wiki/WEVRI)&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 1852 † 1932)&amp;lt;ref name=grab /&amp;gt;. Therese stammte aus einer bekannten Fabrikantenfamilie, sie war die Nichte von [[Franz Reuleaux]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seiflow.co.uk (2. April 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die Tochter von [[Ludwig Reuleaux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Gassner besuchte das Gymnasium im Kronberger Hof. Nach der Reifeprüfung studierte er Jura in Gießen und Heidelberg, wo er auch promovierte. Er war seit dem 18. Juni 1879 Staatsanwalt in Mainz. Am 23. September 1885 wurde er der erste besoldete Beigeordnete und damit auch Vertreter des Bürgermeisters. Nach dem altersbedingten Rücktritt [[Georg Oechsner|Dr. Oechsners]] im Jahre 1894 wurde Gassner zum Bürgermeister gewählt. Schon zu diesem Zeitpunkt war Gassner bei der Mainzer Bevölkerung so beliebt, dass zu seiner Bürgermeisterwahl ein Fackelzug in den beflaggten Straßen von Mainz veranstaltet wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;balzer&amp;quot;&amp;gt;Balzer, W., Mainz - Persönlichkeiten der Stadtgeschichte, Band I, Ehrenbürger, Kirchenfürsten, Militärs, Bürgermeister, Kügler Ingelheim 1985, ISBN 3-924124-01-9&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Gassner strukturierte die Stadtverwaltung neu. Er berief hauptamtliche Beigeordnete und bildete Fachressorts. So wurden z.&amp;amp;nbsp;B. das Stadtbauamt in vier Fachämter: Hochbau, Tiefbau, Maschinenwesen und Baupolizei aufgegliedert. In seiner Amtszeit wurden wichtige Schritte zur Verbesserung der Wohnsituation der unteren Schichten eingeleitet. Ebenso kämpfte er für die Stadterweiterung in westlicher Richtung. Auch das Schulwesen wurde durch den Bau von sechs Volksschulen erheblich erweitert. Hierdurch wurde dem Bevölkerungswachstum Rechnung getragen. &lt;br /&gt;
Ebenso begann er mit Verhandlungen zur Eingemeindung umliegender Ortschaften. Dr. Heinrich Gassner starb am 9. September 1905 an einem schweren Herzleiden&amp;lt;ref name=balzer /&amp;gt;. Er ist auf dem [[Hauptfriedhof Mainz|Mainzer Hauptfriedhof]] beerdigt. Seit 1906 ist die Gaßnerallee in [[Mainz-Neustadt]] nach ihm benannt&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Huber: Das Mainz-Lexikon - 3600 Stichworte zu Stadt, Geschichte, Kultur, Persönlichkeiten, Verlag Hermann Schmidt Mainz 2002, ISBN 3-87439-600-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Gassner war [[Komtur (Ordenskunde)|Komtur II. Klasse]] mit Krone des [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Großherzoglich Hessischen Philipps-Orden]], Ritter II. Klasse des Königlich Preußischen [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]], Ritter II. Klasse des [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Königlich Preußischen Kronenordens]], Ritter II. Klasse des [[Sankt-Stanislaus-Orden|Kaiserlich Russischen St. Stanislausordens]], [[Militär-Sanitätskreuz|Inhaber des Grossherzoglichen Hessischen Militär-Sanitätskreuzes]] und Träger weiterer Auszeichnungen&amp;lt;ref name=grab&amp;gt;Grab auf dem Hauptfriedhof Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturschaffender ==&lt;br /&gt;
Bereits während seiner Tätigkeit für die Staatsanwaltschaft schrieb Heinrich Gassner regelmäßig Theaterkritiken für das [[Verlagsgruppe Rhein Main|Mainzer Tagblatt]]. Durch einen Vertrag zwischen Stadtverwaltung und [[Staatstheater Mainz|Theaterleitung]] sorgte er dafür, dass den Theaterkritikern ausgewählte Plätze zur Verfügung gestellt wurden. Seiner schriftstellerischen Neigung ging er mit der Verfassung eines Werkes &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Festung Mainz&amp;#039;&amp;#039; nach. Gassner war über mehrere Jahre Präsident der [[Mainzer Liedertafel]] und beteiligte sich auch als aktiver Bariton-Sänger in diesem Verein.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Das Mainzer Rathaus&amp;#039;&amp;#039;; Bruno Funk, [[Wilhelm Jung (Kunsthistoriker)|Wilhelm Jung]]; Eigenverlag Stadtverwaltung Mainz, Mainzer Verlagsanstalt und Druckerei Will &amp;amp; Rothe 1974&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse während seiner Amtszeit ==&lt;br /&gt;
* 1894, [[Bonifatiuskirche]], Bau eines fünfgeschossigen Lagerhauses im [[Zoll- und Binnenhafen Mainz]], [[Bundesschießen#Mainz 1894 • 11. Deutsches Bundesschießen|XI. Deutsches Bundesschießen]], Schützenbrunnen, Abtragung des Neutors&lt;br /&gt;
* 1896, Frauen-Arbeitsschule, Feldbergschule am [[Feldbergplatz]], Abtragung des [[Gautor (Mainz)|Gautors]], Ansiedlung der [[Fleischerei-Berufsgenossenschaft]] &lt;br /&gt;
* 1897, [[Arbeitsamt]]&lt;br /&gt;
* 1898, Waschbrücke, [[Schlacht- und Viehhof (Mainz)|Schlacht- und Viehhof]]&lt;br /&gt;
* 1899, [[Mainzer Carneval Club]], [[Kraftwerke Mainz-Wiesbaden|Gas- und Elektrizitätswerk]], Beseitigung der Schlosskaserne und des [[Naturhistorisches Museum (Mainz)|Mehlmagazins an der Flachsmarktstraße]], Planung eines neuen Stadtzentrums zwischen Altstadt und Neustadt im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs mit den Plätzen [[Deutschhaus Mainz|Deutschhausplatz]], [[Ernst-Ludwig-Platz (Mainz)|Ernst-Ludwig-Platz]] und Schlossplatz &lt;br /&gt;
* 1900, 500. Geburtstag von [[Johannes Gutenberg]]&lt;br /&gt;
** Reichsparteitag der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei]]&lt;br /&gt;
* 1901, [[Gutenberg-Museum]], [[Neues Proviantamt (Mainz)|Neues Proviantamt]]&lt;br /&gt;
* 1903, [[Hauptfriedhof Mainz|Krematorium]], [[Christuskirche (Mainz)|Christuskirche]]&lt;br /&gt;
* 1904, [[Mainz-Oberstadt|2. Stadterweiterung]], [[Siedlung Baentschstraße]], [[Mainzer Straßenbahn|Elektrische Straßenbahn]], [[Kaiserbrücke (Mainz)|Kaiserbrücke]], Fertigstellung des [[Israelitisches Krankenhaus Mainz|Israelitischen Krankenhauses Mainz]]&lt;br /&gt;
**Auflassung der [[Festung Mainz]] am 18. März 1904&lt;br /&gt;
* 1905, Gründung des Fußballsportvereins [[1. FSV Mainz 05]], Leibnizschule&lt;br /&gt;
*Erstes Deutsches Gewerbegericht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=140109501|titel=Gassner, Heinrich|datum=2019-08-13}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pma0171}}&lt;br /&gt;
* Hans R. Fischer: [http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19050914-1-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=6&amp;amp;cHash=44ca66029746947ad0be440b911f5ec2 &amp;#039;&amp;#039;Ein vorbildllicher Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf)], [[Berliner Tageblatt]], 14. September 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister Mainz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140109501|VIAF=103413295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gassner, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gassner, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberbürgermeister von Mainz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Symposiarch</name></author>
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