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	<title>Heinrich Gans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:50:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Gans&amp;diff=2447657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geher: /* Leben */ Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-08-01T14:40:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1890]] in [[Ausleben]]; † [[30. April]] [[1973]] in [[Starnberg]]) war ein deutscher [[Agrarwissenschaftler]] und [[Maler]] des [[Spätimpressionismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Andreas Gans wurde 1890 als Sohn einer traditionsreichen Großbauernfamilie in Ausleben in der [[Magdeburger Börde]] geboren. Für die spätere Übernahme des elterlichen Gutshofs studierte Heinrich Gans zunächst Ökonomie und Agrarwissenschaft und promovierte 1915 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]], wo er auch als wissenschaftlicher Assistent tätig war. Weil er jedoch künstlerisch sehr begabt war, studierte er nach privaten Mal-Aufenthalten in Hamburg und Berlin schließlich Kunstgeschichte in München und lebte sodann von 1920 bis 1930 in Starnberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-xXtGAQAAIAAJ-&amp;quot;&amp;gt;Horst Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=xXtGAQAAIAAJ&amp;amp;q=dr.+heinrich+gans&amp;amp;dq=dr.+heinrich+gans&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=eVmcToPJGIzssgahwsXRCQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ Münchner Maler im 19. Jahrhundert: Achmann-Kursell].&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, 1993, ISBN 978-3-765-41805-1, {{Google Buch |BuchID=xXtGAQAAIAAJ |Seite=226}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit schuf er als malerischer [[Autodidakt]] zahlreiche impressionistische Gemälde von Motiven in München und am [[Starnberger See]], die auf renommierten Ausstellungen der [[Münchner Secession]] 1926, des Künstlerbundes &amp;#039;&amp;#039;Die Bayern&amp;#039;&amp;#039; (1929) und der Münchner Künstlergenossenschaft (1930, 1931) gezeigt wurden. Seine Bilder wurden auch öfters im [[Glaspalast (München)|Glaspalast]] gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gans besuchte trotz seines großen Talents nicht die [[Kunstakademie München]], da er seine berufliche Hauptaufgabe vor allem als künftiger Landwirt am elterlichen Gut sah. Nach dem Tode seines Vaters 1929 kehrte er daher nach Ausleben zurück und war tatsächlich ab 1932 mit der Bewirtschaftung des Guts betraut. Nebenbei war Heinrich Gans jedoch stets als Maler tätig und fertigte weiterhin Gemälde von Landschaften in der Heimat um Ausleben, in Sanssouci, München, Starnberg, [[Andechs]] und andernorts. Er pflegte Freundschaften zu einigen Künstlerkollegen der Börde-Region, wie Thomas Heinrich Uffrecht, Otto Henning und [[Rudolf Hübener]] aus Haldensleben, und war auch in den Jahren um 1947 an Ausstellungen in [[Sachsen-Anhalt]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Gans obligatorisch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Es ist aber lediglich 1938 die Teilnahme an der „Ausstellung von Gemälden und Bildwerken von Künstlern aus dem Gau Magdeburg-Anhalt“ des Kunstvereins Magdeburg bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1953 erfolgte die Enteignung des Grundbesitzes und Betriebs durch Behörden der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], und Heinrich Gans wurde als angeblich systemfeindlicher Großgrundbesitzer sogar zeitweilig in [[Haldensleben]] inhaftiert. 1954 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh Gans zusammen mit seiner Ehefrau Maria nach West-Berlin]] und siedelte sich wieder in Starnberg (zuerst in der Perchastrasse, 1956 in der Leutstettner Strasse 2b) an. Er betrieb fortan seine Malerei professionell und lebte vom Verkauf seiner Bilder. Auf einer Verkaufsausstellung des Kunstkreises Buzentaur begann seine Freundschaft mit der Kollegin [[Lilo Ramdohr|Lilo Fürst-Ramdohr]], die sich nach dem Tode seiner Ehefrau 1959, ebenso wie einige Nachbarn, um den alternden Maler kümmerte. Heinrich Gans schuf zahlreiche Gemälde und war in Sachverständigenkreisen sehr bekannt. In der &amp;#039;&amp;#039;Münchner Künstlergenossenschaft KGL Priv. 1868&amp;#039;&amp;#039; war er langjähriges Ehrenmitglied. Er litt im Alter jedoch an einer fortschreitenden [[Makuladegeneration]] und konnte nur noch mit Hilfe einer Spezialbrille malen, was seinen von weichen Pastellfarbtönen gekennzeichneten [[Spätimpressionismus|spätimpressionistischen]] Malstil noch verstärkte. Er verstarb kinderlos 1973 in Starnberg und ruht im Gemeinschaftsgrab mit seiner Ehefrau auf dem [[Gut Rieden]] bei [[Leutstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März bis Mai 1974 waren seine Gemälde im Münchner [[Haus der Kunst]] ausgestellt. Heinrich Gans wird heute der sogenannten [[Verschollene Generation|Verschollenen Generation]] bildender Künstler zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://hampel-auctions.com/de/archive-artists/g/2038.html |titel=HAMPEL Fine Art Auctions |autor= |werk=hampel-auctions.com |datum= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071020195310/http://hampel-auctions.com/de/archive-artists/g/2038.html |archiv-datum=2007-10-20 |zugriff=2015-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Personenstandspapiere, Sachakten zu Beruf und Werk, Werkphotos, persönliche Photos lagern seit 1975 im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] Nürnberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-XdI1AAAAMAAJ-&amp;quot;&amp;gt;Germanisches Nationalmuseum Nürnberg: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=XdI1AAAAMAAJ&amp;amp;q=HEINRICH+GANS,+Maler+(1890%E2%80%94+1973).+Personen-+standspapiere,+Sachakten&amp;amp;dq=HEINRICH+GANS,+Maler+(1890%E2%80%94+1973).+Personen-+standspapiere,+Sachakten&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=qLSlToSuFYqTswbMycn5Ag&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums].&amp;#039;&amp;#039; 1975, S.&amp;amp;nbsp;196. {{Google Buch|BuchID=XdI1AAAAMAAJ|Seite=196}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bilder von Heinrich Gans werden im Börde-Museum [[Ummendorf (Börde)|Ummendorf]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=10&amp;amp;gesusa=247 |titel=Börde-Museum Burg Ummendorf |werk=museum-digital.de |datum= |archiv-url=https://archive.is/20120915104750/http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=10&amp;amp;gesusa=247 |archiv-datum=2012-09-15 |zugriff=2015-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Kreismuseum [[Oschersleben]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://deutschland-im-internet.de/sa/oschersleben/rund.html |titel=Beim Stadtrundgang entdeckt: Was in Oschersleben auffiel… |autor= |werk=deutschland-im-internet.de |datum= |zugriff=2015-01-03 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150103215420/http://deutschland-im-internet.de/sa/oschersleben/rund.html |archiv-datum=2015-01-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in einem ehemaligen Kirchengebäude in Ausleben gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (kleine Auswahl, ungefähre Datierung) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Frühling&amp;#039;&amp;#039;. 1926,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odeonsplatz bei Tauwetter&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marienplatz im Schneegestöber&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstsonne&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gartencafé im Vorfrühling&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadtpark-Ansichten&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbsttag in Sanssouci&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Novemberregen&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gartencafé beim Glaspalast&amp;#039;&amp;#039;, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gartenstück&amp;#039;&amp;#039;, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Botanischer Garten&amp;#039;&amp;#039;. Öl/Platte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.galerie-gronert.de/bilder.html |titel=Galerie Gronert - München |autor= |werk=galerie-gronert.de |datum= |zugriff=2015-01-03 |archiv-datum=2015-01-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150117044806/http://www.galerie-gronert.de/bilder.html |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fackelzug am Odeonsplatz &amp;#039;&amp;#039;. Öl/Platte&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klosterkirche Andechs&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Platte&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaffeplatz am Starnberger See&amp;#039;&amp;#039;. Hartfaser,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Segelregatta auf dem Starnberger See&amp;#039;&amp;#039;. Öl/Pappe&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-xXtGAQAAIAAJ-&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oktoberfest München&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nepomukbrücke&amp;#039;&amp;#039;, 1970 (Rathaus Starnberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Morgenthal: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gans – Der erblindende Impressionist&amp;#039;&amp;#039;, Koch-Druck Halberstadt, Ausleben 2015, ISBN 978-3-00-050198-2&lt;br /&gt;
* [[Lilo Ramdohr|Lilo Fürst-Ramdohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Freundschaften in der Weißen Rose.&amp;#039;&amp;#039; Verlag [[Geschichtswerkstatt Neuhausen]], München 1995, ISBN 3-931231-00-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte das Leben malen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Münchner Merkur&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe vom 14. März 1974, Seite 20&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Künstler Heinrich Gans&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Münchner Merkur&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe vom 15. November 2007, Nr. 263&lt;br /&gt;
* Horst Ludwig in: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Maler im 19. Jahrhundert&amp;#039;:Achmann-Kursell&amp;#039;&amp;#039;; Band 5, S. 265–267; Bruckmann, München 1993&lt;br /&gt;
* Die Kunst und das schöne Heim, Band 54, F. Bruckmann KG, München 1956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116411333|VIAF=74602430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gans, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gans, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gans, Heinrich Andreas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ausleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Starnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geher</name></author>
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