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	<title>Heinrich Galm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Galm&amp;diff=777695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Leben */ Auch Fritz Ohlhof war auf einer SAPD-Liste gewählt worden.</title>
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		<updated>2026-02-28T13:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Auch &lt;a href=&quot;/index.php/Fritz_Ohlhof&quot; title=&quot;Fritz Ohlhof&quot;&gt;Fritz Ohlhof&lt;/a&gt; war auf einer SAPD-Liste gewählt worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Galm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1895]] in [[Seligenstadt]], [[Landkreis Offenbach]]; † [[30. Oktober]] [[1984]] in [[Offenbach am Main]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Gewerkschaft]]er und [[Politiker]] und vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bis zu den ersten [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegsjahrzehnten]] nacheinander Mitglied der Parteien [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], [[Kommunistische Partei-Opposition|KPO]], [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]], [[Arbeiterpartei (AP)|AP]] und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]; während der [[Weimarer Republik]] war Galm Abgeordneter des [[Landtag des Volksstaates Hessen|hessischen Landtags]] sowie darüber hinaus (auch in den Jahren nach 1945) eine Persönlichkeit der Kommunalpolitik in Offenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gelernte Sattler schloss sich schon zu Beginn seiner Lehrzeit der Gewerkschaft und der sozialdemokratischen Arbeiterjugendbewegung an, deren Offenbacher Ortsgruppe er ab 1914 vorstand. Galm war von 1916 bis 1918 Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Er schloss sich 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und 1920 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] an. Galm betätigte sich als Gewerkschaftssekretär und war seit 1922 Bevollmächtigter des [[Deutscher Sattler-, Tapezierer- und Portefeuiller-Verband|Sattler-, Tapezierer- und Portfeuiller-Verbandes]] für Offenbach und Umgebung, damals in der von der Lederindustrie geprägten Stadt die wichtigste Gewerkschaft war. Im selben Jahr wurde er zum Vorsitzenden der KPD-Ortsgruppe Offenbach gewählt. Von 1924 bis 1933 war er Mitglied des [[Landtag des Volksstaates Hessen|Landtags des Volksstaates Hessen]] und ab 1927 ZK-Kandidat. Heinrich Galm war in dieser Zeit auch Mitglied des Offenbacher Kommunalparlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galm, der zum &amp;#039;&amp;#039;rechten&amp;#039;&amp;#039; Parteiflügel um [[August Thalheimer]] und [[Heinrich Brandler]] gehörte und schon 1924/25 die seiner Meinung nach &amp;#039;&amp;#039;ultralinke&amp;#039;&amp;#039; Gewerkschaftspolitik der Parteiführung kritisiert hatte, verstärkte 1928 seine Opposition gegen die &amp;#039;&amp;#039;[[Stalinisierung]]&amp;#039;&amp;#039; der KPD. Im Oktober 1928 beantragte er gemeinsam mit [[Erich Hausen]] im ZK die Ablösung und den Parteiausschluss [[Ernst Thälmann]]s wegen der [[Wittorf-Affäre]], woraufhin er Anfang 1929 selber aus der KPD ausgeschlossen wurde. Heinrich Galm war Mitbegründer und Mitglied der erweiterten Reichsleitung der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPO]]; ein Großteil der Offenbacher KPD folgte dem beliebten Galm in die neue Organisation. Auch rief er in dieser Zeit die lokale Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Volksrecht&amp;#039;&amp;#039; ins Leben, die bis 1933 sein Sprachrohr war. 1932 wechselte er (wiederum mit den meisten örtlichen Parteimitgliedern) zur [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]], deren Parteivorstand er angehörte. Gemeinsam mit [[Fritz Ohlhof]] bildete er bis zu den Neuwahlen im Sommer 1932 die Landtagsgruppe der SAPD. Beide waren die einzigen auf einer KPO- (1931) beziehungsweise SAPD-Liste (1932) gewählten Landtagsabgeordneten der Weimarer Zeit. Bei der [[Landtagswahl im Volksstaat Hessen 1932]] wurde Galm im Gegensatz zu Ohlhof (diesmal auf der SAPD-Liste) wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 wurde Galm mehrfach festgenommen und für längere Zeiträume inhaftiert, so beispielsweise im [[KZ Osthofen]], das letzte Mal im Juli 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 gründete Heinrich Galm die stark auf seine Person zugeschnittene [[Arbeiterpartei (AP)]], welche jedoch nur auf örtlicher Ebene Bedeutung erlangte und die Galm bis zu ihrer Auflösung und seinem Wechsel zur SPD im Jahre 1954 im Offenbacher Stadtparlament vertrat. Von 1956 bis 1968 amtierte er als ehrenamtlicher Stadtrat und war von 1953 bis 1973 beruflich bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Beier (Historiker)|Gerhard Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984).&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-458-14213-4, S. 424. &lt;br /&gt;
* Werner Fuchs, Bernd Klemm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Galm, Ich war halt immer ein Rebell. Politische Erinnerungen von H. und M. Galm, zusammengestellt nach Gesprächen&amp;#039;&amp;#039;. Saalbau-Verlag, Offenbach/M. 1980, {{falsche ISBN|3-922879-01-6}}.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Galm (1895–1984)&amp;#039;&amp;#039;, In: Angelika Arenz-Morch, Stefan Heinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34. Biografisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8). Metropol, Berlin 2019, ISBN 978-3-86331-439-2, S. 212–234.&lt;br /&gt;
* Bernd Klemm: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterpartei (Sozialistische Einheitspartei) Hessen 1945-1954. Entstehungsbedingungen, Geschichte und Programmatik einer 3. deutschen Arbeiterpartei nach dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. SOAK-Verlag, Hannover 1980, ISBN 3-88209-031-6.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 139.&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19 = &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 241.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/heinrich-galm Galm, Heinrich]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118537385}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spd-offenbach.de/de/stadtrat-heiner-galm-c-4263-1--18-130-18.html Online-Biografie: &amp;#039;&amp;#039;Stadtrat Heiner Galm&amp;#039;&amp;#039;], SPD Offenbach, Historische Kommission.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118537385|titel=Galm, Heiner|datum=2017-04-13}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=118537385|Titel=Heiner Galm|Datum=2023-01-13|Abruf=2023-04-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118537385|LCCN=n/82/2331|VIAF=64798972}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Galm, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Galm, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= [[Seligenstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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