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	<title>Heinrich Ferdinand Schuberth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T08:38:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Ferdinand_Schuberth&amp;diff=2748701&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 1 weiches Trennzeichen</title>
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		<updated>2025-11-24T07:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 1 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiches Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Heinrich Schuberth|Zu anderen Personen siehe [[Heinrich Schubert]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ferdinand Theophil Schuberth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1789]] in Pühlau, im [[Landkreis Oels]]; †&amp;amp;nbsp;[[13. November]] [[1861]] in [[Breslau]]) war ein [[Ingenieurkorps|Ingenieuroffizier]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]], dessen Entwürfe maßgeblich die Anlagen der [[Festungsring Köln|Großfestung Köln]] prägten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henriette_Meynen&amp;quot;&amp;gt;Henriette Meynen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festungsstadt Köln. Das Bollwerk im Westen.&amp;#039;&amp;#039; Personenverzeichnis S. 507 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Heinrich Schuberth wurde am 22. Juli 1789 als Sohn des Wirtschaftsinspektors Johann Georg Schuberth und dessen Ehefrau Elisabeth Frantz auf dem [[Rittergut]] Pühlau in [[Schlesien]] geboren. Sein Vater erhielt 1801 die gleiche Stellung beim [[Eugen Friedrich Heinrich von Württemberg|Herzog Eugen von Württemberg]] im oberschlesischen [[Pokój|Carlsruhe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dienstveränderungen |Sammelwerk=Schlesische Provinzialblätter |Band=34 |Nummer=12 |Jahr=1801 |Seiten=584}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich heiratete am 4. Mai 1818 im französischen [[Sedan]] Elise Perret (* 2. August 1798 in [[Les Brenets]], Kanton Neuenburg; † 10. April 1829 Breslau) eine Tochter des dortigen Tuchfabrikanten Felix Heinrich Perret und der Augustine Bertot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |sammlung=Zivilstandsregister Sedan  |bestand=Heiraten, Jg. 1817–1822 |signatur=2E409 41 |datum=04.05.1818 |dokument=Seite 31 |institution=Archives Départementales des Adrennes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Carl Heinrich Georg Felix (* 5. April 1819 in [[Mainz]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geburten |Sammelwerk=Schlesische Provinzialblätter |Band=69 |Nummer=4 |Jahr=1819 |Seiten=378}}&amp;lt;/ref&amp;gt; † 31. Oktober 1826 in Breslau).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |sammlung=Garnisonkirchenbuch Breslau  |bestand=Beerdigungsbuch, Jg. 1823–1868 |signatur=MKB 1480 |datum=31.10.1826 |dokument=Seite 145 |institution=[[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz]] in Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emma (* 22. August 1822 in [[Koblenz]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |sammlung=Garnisonkirchenbuch Koblenz  |bestand=Taufbuch, Jg. 1817–1862 |signatur=I/13n |datum=22.08.1822 |dokument=Seite 55 |institution=Archivstelle Boppard&lt;br /&gt;
der Evangelischen Kirche im Rheinland}}&amp;lt;/ref&amp;gt; † 4. Juli 1862 in Carlsruhe).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Familiennachrichten |Sammelwerk=Breslauer Zeitung |Nummer=305 |Jahr=1862 |Seiten=1601}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emil (* 7. November 1827 Breslau)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |sammlung=Garnisonkirchenbuch Breslau  |bestand=Taufbuch, Jg. 1813–1833 |signatur=MKB 1468 |datum=07.11.1827 |dokument=Seite 112 |institution=Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war im November 1847 in die Vereinigten Staaten ausgewandert und erwarb nahe [[Houston]] in Texas eine Farm, wofür ihm sein Vater zuvor 1700 Taler auf sein späteres Erbe auszahlte. Nachdem seine Familie seit 1848 keine Nachricht mehr von ihm erhalten hatte, wurde er am 19. November 1862 von einem Breslauer Gericht für [[Todeserklärung|tot erklärt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amtliche Anzeigen |Sammelwerk=Breslauer Zeitung |Nummer=113 |Jahr=1862 |Seiten=531}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Schuberth wohnte zuletzt in Breslau, Bahnhofstraße&amp;amp;nbsp;7, wo er am 13. November 1861 verstarb und auf dem [[Militärfriedhof]] nahe dem Ohlauer Stadtgraben beerdigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |sammlung=Garnisonkirchenbuch Breslau  |bestand=Beerdigungsbuch, Jg. 1823–1868 |signatur=MKB 1480 |datum=13.11.1861 |dokument=Seite 412 |institution=Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärlaufbahn ==&lt;br /&gt;
Schuberth war als [[Ingenieurgeograph]] in die preußische Armee eingetreten und wird in der [[Rangliste (Armee)|Rangliste]] des preußischen Ingenieurkorps vom 21. August 1813 als [[Sekondeleutnant]] geführt. Er nahm an den [[Befreiungskriege]]n gegen Frankreich teil. 1815 gehörte er zum preußischen II.&amp;amp;nbsp;Armeekorps, wo er mit den Pioniereinheiten bei der Belagerung gegen die Festungen [[Landrecies]] und [[Philippeville]] eingesetzt wurde. Am 20. April 1816 erhielt er seine Beförderung  zum [[Premierleutnant]] und blieb mit den preußischen Besatzungstruppen bis 1818 in Frankreich. Seit 24. März 1817 [[Stabskapitän|Hauptmann II.&amp;amp;nbsp;Klasse]] war er anschließend bis 1821 am Ausbau der [[Festung Mainz|Bundesfestung Mainz]] beteiligt. Am 11. Mai 1822 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann I.&amp;amp;nbsp;Klasse]] befördert, war er von 1822 bis 1823 zum Fortifikationsdienst in der [[Festung Koblenz|Großfestung Koblenz]] kommandiert. Am 3. Januar 1824 wurde er zum VI.&amp;amp;nbsp;Armeekorps nach Breslau versetzt, wo er als Garnisonbaudirektor tätig war und am 18. April 1837 seine Beförderung zum [[Major]] erhielt. Seit 21. Oktober 1837 arbeitete er als [[Platzoffizier#Festungswerke|Platzingenieur]] in der [[Festung Erfurt]] und seit 24. März 1839 in gleicher Stellung in der [[Festungsring Köln|Großfestung Köln]]. Am 25. April 1844 erhielt er seine vorläufige Ernennung (Bestätigung vom 14. Januar 1845) zum Inspekteur der 3.&amp;amp;nbsp;Festungsinspektion im oberschlesischen [[Nysa|Neisse]], wo er am 27. Januar 1846 im Rang eines [[Oberstleutnant]]s aus dem Militärdienst verabschiedet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für den Festungsbau ==&lt;br /&gt;
Nach Schuberths Entwürfen sind zahlreiche preußische Festungsbauten entstanden. In der Großfestung Koblenz plante er das heute noch erhaltene [[Fort Großfürst Konstantin]]. Als Kölner Platzingenieur entwarf er seit etwa 1841 weitgehend alle Pläne zur zweiten Bauphase des sogenannten Kölner Festungsrings, die vom Generalinspekteur aller preußischen Festungen, dem General [[Ernst Ludwig von Aster (General)|Ernst Ludwig von Aster]], sowie dem Oberbaurat [[Carl Ferdinand Busse]], einem Mitarbeiter [[Karl Friedrich Schinkel]]s, überarbeiten wurden. Nach deren Genehmigung entstanden so in den 1840er Jahren linkrheinisch die [[Fort]]s III, V, VII und IX bzw. wurden die schon bestehenden Rhein- und Rhieler-[[Schanze (Festungsbau)|Schanzen]] zu den Forts I und XI erweitert sowie die beiden Friedenspulvermagazine 3 und 6. Rechtsrheinisch entstanden die [[Lünette (Festungsbau)|Lünetten]] 8 (1857–1859 zum Fort XIV erweitert) und 9 (1858–1859 zum Fort XV erweitert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus entwarf Schuberth bereits 1840 in Köln Pläne für Bauten am [[Alte Wache Zeughaus|Zeughaus]] und dem Heumarkt, wobei diese allerdings wesentlich durch Busse abgeändert wurden, sowie 1842 den Bau des [[Alte Wache (Köln)|Wachthauses am Waidmarkt]]. Reste dieser im Stil des ausgehenden Klassizismus entstandenen Bauwerke sind noch heute erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henriette_Meynen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Köln-Neustadt-Süd Fort I Denkmal I-Weltkrieg A.jpg|Fort I&lt;br /&gt;
Fort V Innerer Festungsring Köln Zülpicher Straße 45.JPG|Fort V&lt;br /&gt;
Köln Waidmarkt Alte Wache Relikt Giebelfries-1.jpg|Alte Wache am Waidmarkt, Relikt des Giebelfrieses&lt;br /&gt;
Alte Wache am Zeughaus Köln - Nordseite (6880-02).jpg|Alte Wache am Zeughaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Eisernes Kreuz]] 2.&amp;amp;nbsp;Klasse (1816), [[Roter Adlerorden]] 3.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Schleife (22. Januar 1843) und [[Dienstauszeichnung#Königreich Preußen|Dienstauszeichnungskreuz für Offiziere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Telegraph&lt;br /&gt;
   |Ort=Koblenz&lt;br /&gt;
   |Datum=1823&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dieses Manuskript befand sich 1888 in der Bibliothek der Königlichen General-Inspektion des Ingenieur- und Pionier-Korps und der Festungen in Berlin; sein Verbleib ist unbekannt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henriette Meynen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festungsstadt Köln. Das Bollwerk im Westen.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-89705-780-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuberth, Heinrich Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pionier/Ingenieur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schuberth, Heinrich Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schuberth, Heinrich Ferdinand Theophil&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1789&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Pühlau, [[Landkreis Oels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1861&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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