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	<title>Heinrich Ellermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:13:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-24T12:09:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ellermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1905]] in [[Hamburg]]; † [[13. August]] [[1991]] in [[Vaduz]], [[Liechtenstein]]) war ein deutscher [[Literaturwissenschaft]]ler, [[Verleger]] und Gründungsmitglied im [[P.E.N.-Club Liechtenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einem Studium der Literaturwissenschaft strebte Ellermann eine Universitätslaufbahn an, doch die [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] machte alle Bestrebungen in diese Richtung zunichte. Stattdessen gründete er 1934 den [[Verlag Heinrich Ellermann]], der sich vor allem auf Lyrik spezialisierte. Ab 1934 gab er die [[Literaturzeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gedicht. Blätter für die Dichtung]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, die bis September 1944 erscheinen konnten und einigen von der Parteilinie abweichenden Schriftstellern, die nicht emigriert waren, wie [[Gottfried Benn]] sowie insbesondere [[Ernst Stadler]] und [[Georg Trakl]], deren Rechte und Restbestände Ellermann aus dem Verlagsimperium [[Kurt Wolff (Verleger)|Kurt Wolffs]] übernommen hatte, eine Nische bot. Der zunächst nichtkommerziell arbeitende Verleger wurde zu Beginn durch einen Förderkreis mit Spenden unterstützt. [[Anton Kippenberg]] und [[Edwin Maria Landau]] standen ihm zur Seite. [[Eduard Korrodi]]s Lob tönte aus der [[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]]. Publizistische Unterstützung kam zudem von [[Rudolf G. Binding]] und einigen Dichtern aus dessen Umfeld, nicht zufällig findet man diese Lyriker gleich in den ersten Ausgaben von &amp;#039;&amp;#039;Das Gedicht.&amp;#039;&amp;#039; (Binding, [[Hans Carossa|Carossa]], [[Ludwig Friedrich Barthel|Barthel]], [[Bernt von Heiseler|von Heiseler]] u. a.).&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Petels: &amp;#039;&amp;#039;Lyrik verlegen in dunkler Zeit. Aus Heinrich Ellermanns Reihe &amp;quot;Das Gedicht. Blätter für die Dichtung&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; München: Edition Spangenberg 1984, 5-7. ISBN 3-7707-0211-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellermann wurde im Herbst 1941 zur Wehrmacht eingezogen, ab September 1941 wirkte deshalb Rudolf Ibel, der schon seit 1935 für einige Folgen verantwortlich oder mitverantwortlich gezeichnet hatte, als Herausgeber aller weiteren Hefte bis zur kriegsbedingten Einstellung. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erhielt Ellermann als einer der ersten Verleger von den [[Besatzungsmacht|Besatzungsmächten]] eine Lizenz und konnte die &amp;#039;&amp;#039;Blätter für die Dichtung&amp;#039;&amp;#039; noch einige Jahre weiterführen. Auch um Trakl und Stadler bemühte er sich neu.&amp;lt;ref&amp;gt;Petels: &amp;#039;&amp;#039;Lyrik verlegen...&amp;#039;&amp;#039;, München 1984, 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Zippel: Dichter ohne Verse. Der leidenschaftliche Lehrer Rudolf Ibel (1900-1965). Segnitz: Zenos Verlag 2025. ISBN 978-3-931018-29-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren spezialisierte sich Ellermanns Verlag auf [[Kinder- und Jugendliteratur]]. 1957 veröffentlichte er Texte der in Schweden im Exil lebenden Lyrikerin [[Nelly Sachs]] und von 1961 bis 1971 gab er in der &amp;#039;&amp;#039;[[Kleine russische Bibliothek|Kleinen russischen Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039; eine Reihe von Titeln russischer Autoren heraus. Zu Zeiten des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] war diese Reihe umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 beteiligte er sich an der Gründung des P.E.N.-Club Liechtenstein und stand diesem bis zu seinem Tod als Vize-Präsident vor. Ihm zu Ehren wurde ein [[Stipendium]] eingerichtet, das insbesondere ältere Schriftsteller für den Zeitraum von neun Monaten unterstützen soll. Erste Stipendantin wurde [[Christine Koschel]], deren Erstlingswerk &amp;#039;&amp;#039;Den Windschädel tragen&amp;#039;&amp;#039; 1961 von Ellermann verlegt wurde. Nachfolger wurde [[Peter Kurzeck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pen-club.li/preise-stipendien/ |titel=Preise &amp;amp; Stipendien|titelerg=Heinrich-Ellermann-Stipendium |hrsg=PEN-Club Liechtenstein |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Nachruf auf Heinrich Ellermann |Sammelwerk=[[Der Spiegel]] |Nummer=34 |Datum=1991-08-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118855174}}&lt;br /&gt;
* Gründungskomitee P.E.N. Lichtenstein https://www.pen-club.li/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118855174|VIAF=42635291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ellermann, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ellermann, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Literaturwissenschaftler und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vaduz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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