<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Davidsen</id>
	<title>Heinrich Davidsen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Davidsen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Davidsen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T13:12:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Davidsen&amp;diff=1407628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolf1949H: Verlinkung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Davidsen&amp;diff=1407628&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-09T00:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Heinrich Davidsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1891]] in [[Flensburg]]; † [[2. Juli]] [[1963]] in [[Quickborn]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und Gewerkschaftssekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Heinrich Davidsen besuchte die Volksschule in seiner Geburtsstadt und fuhr anschließend als einfacher Matrose zur See. 1911 bis 1913 absolvierte er seinen Militärdienst bei der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] besuchte er die [[Navigationsschule (Flensburg)|Flensburger Navigationsschule]] und verließ diese 1916 mit dem Kapitänspatent. Bis zum Ende des Krieges war er Kommandant eines Minensuchbootes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Gewerkschaft ==&lt;br /&gt;
Heinrich Davidsen trat bereits am 1. Juni 1907 in die Gewerkschaft ein (&amp;#039;&amp;#039;Zentralverband seemännischer Arbeiter Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;). Innerhalb seiner Gewerkschaft war er bis zum Beginn des Krieges Vertrauensmann (während der Militärzeit nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 trat er in die SPD ein und war für seine Partei während der ersten Jahre der [[Weimarer Republik]] von 1918 bis 1920 im [[Arbeiter- und Soldatenrat]] seiner Heimatstadt. Zudem übernahm er ab 1919 ehrenamtlich die Leitung der Sektion der &amp;#039;&amp;#039;Hafenarbeiter des [[Deutscher Transportarbeiter-Verband|deutschen Transportarbeiter-Verbandes]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1920 hauptamtlich für seine Gewerkschaft eine Anstellung in [[Swinemünde]]. Dort wurde er auch ab 1921 für die SPD in den Magistrat gewählt und saß im Parteivorstand des Kreises [[Usedom]]-Wollin (heute [[Wolin]]) als Kassierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Gewerkschaft, die mittlerweile &amp;#039;&amp;#039;Gesamtverband der öffentlichen Betriebe des Personen- und Warenverkehrs&amp;#039;&amp;#039; hieß, schickte ihn nach [[Hamburg]], wo er die Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Reichsfachgruppe Seeschiffahrt&amp;#039;&amp;#039; übernahm; dies schloss  nationale und internationale Aufgaben ein. Ende 1932 bis zu seiner Rückkehr wenige Monate später nach Hamburg arbeitete er zwischenzeitlich in der Zentrale seiner Gewerkschaft in Berlin. Als Politiker trat er zu dieser Zeit nicht in Erscheinung, weder in der SPD noch im [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]], dem er auch beigetreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialisten]] wurde er aus seinen Posten entlassen und als sozialdemokratischer Gewerkschafter nicht über das Arbeitsamt vermittelt. Bereits im Juni 1933 begann er mit illegaler Parteiarbeit für die SPD sowie für die Gewerkschaft. Er übernahm die Aufgabe, sozialdemokratische Presseerzeugnisse aus [[Belgien]] in die Hansestadt zu bringen. Ein dreiviertel Jahr konnte er diese Arbeit unentdeckt durchführen, wurde dann aber am 21. März 1936 verhaftet und misshandelt. Wegen des Vorwurfs des Hochverrates wurde er vom [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgericht]] zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Sein Vergehen war das Annehmen eines Paketes der sozialdemokratischen Zeitung „[[Neuer Vorwärts]]“, die in Nazi-Deutschland verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1936 wurde er freigelassen und nach einem Jahr Arbeitslosigkeit konnte er bei einer Schiffsmaklerfirma als Angestellter tätig werden. Er wurde wegen seiner illegalen Tätigkeit für die SPD 1942&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben in  &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit und Demokratie…&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Biographischen Lexikon&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden sich teilweise. Im Lexikon steht unter anderem, dass Davidsen erst am 1. November 1944 als „wehrunwürdig“ tituliert wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; als „wehrunwürdig“ betitelt und stand wegen weiterer illegaler Arbeit oft kurz vor einer erneuten Verhaftung. Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944]], als der Druck auf Oppositionelle aller Schattierungen noch einmal anwuchs, tauchte er unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der NS-Diktatur wurde er Geschäftsführer im &amp;#039;&amp;#039;Gesamtverband der Verkehrs- und Gemeindearbeiter&amp;#039;&amp;#039; und bei der offiziellen Neugründung der Gewerkschaften für den Bereich Nordwest ([[Schleswig-Holstein]]). Später übernahm er bei der neu gegründeten Gewerkschaft [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ÖTV]] die Bezirksleitung. Davidsen versuchte in seiner Arbeit die Schifffahrt, die immer noch eine seiner Hauptarbeitsfelder war, von zurückgebliebenen nationalsozialistischen Einflüssen zu säubern. Später wurde er für [[Adolph Kummernuss]] ÖTV-Bezirksleiter in Hamburg und ab dem 16. Mai 1949 Vorsitzender des Bezirks Hamburg des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes]] (DGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde im selben Jahr am 4. Mai als Nachrücker Mitglied in der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1946|1. Wahlperiode]] der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. In der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1949|2. Wahlperiode]] wurde er offiziell gewählt. Innerhalb der Bürgerschaft übernahm er die Funktion eines 2. Vorsitzenden der SPD-Fraktion. Wegen einer aus der Haft resultierenden Herzerkrankung musste er 1953 seine Gewerkschaftsposten und politischen Ämter aufgeben. Auch sein Mandat in der Bürgerschaft legte er nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* SPD Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit und Demokratie. Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2003, S. 50/51 ([https://books.google.de/books?id=2IjoBEPw7TcC&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;lpg=PA50&amp;amp;dq=Heinrich+Davidsen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tbc97AGh8S&amp;amp;sig=n0Xhg3qw6hbuw0O0zPvnGQJKSVo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CCYQ6AEwAWoVChMIk6rUlI7vyAIVgbxyCh3TtwCb#v=onepage&amp;amp;q=Heinrich%20Davidsen&amp;amp;f=false books.google.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/fulltext/bibliothek/tit00205/00205c02.htm Biographisches Lexikon der ÖTV und ihrer Vorläuferorganisationen]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste&lt;br /&gt;
|TITEL=[[DGB]]-Vorsitzende [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|INHALT=&lt;br /&gt;
[[Adolph Kummernuss]] 1947 bis 1949 &amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
Heinrich Davidsen 1949 bis 1953&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Ernst Rathlov 1953 bis 1964 &amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Adalbert Höhne]] 1964 bis 1969&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Hans Saalfeld]] 1969 bis 1988&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Erhard Pumm]] 1988 bis 2009&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Uwe Grund]] 2009 bis 2013&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Katja Karger]] 2013 bis 2021&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Tanja Chawla]] ab 2021 &amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1014458390|VIAF=176802646}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Davidsen, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖTV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Davidsen, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschaftsfunktionär und Politiker (SPD), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Quickborn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolf1949H</name></author>
	</entry>
</feed>