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	<title>Heinrich Dathe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 29. Dezember 2025 um 16:04 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-29T16:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-82785-0001, Berliner Tierpark, Prof. Dathe mit Kragenbär.jpg|mini|hochkant=1.1|Heinrich Dathe mit einem [[Kragenbär]]en (1961)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Heinrich Dathe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. November]] [[1910]] in [[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]]; † [[6. Januar]] [[1991]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Zoologe und 34&amp;amp;nbsp;Jahre lang der Direktor des [[Tierpark Berlin|Tierparks Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit, Jugend und Beginn der Karriere ==&lt;br /&gt;
Heinrich Dathe, Sohn eines Bürovorstehers in einer Anwaltskanzlei&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.museum-lichtenberg.de/index.php/menschen/lichtenberger-persoenlichkeiten/618-heinrich-dathe-zoologe |titel=Heinrich Dathe, Zoologe |titelerg= |werk=museum-lichtenberg.de |hrsg= |datum=2016-05-02 |seiten= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2020-03-26 |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, verbrachte seine Kindheit in Reichenbach im [[Vogtland]]. Ostern 1917 wurde Dathe an der 1. Bürgerschule „Weinholdschule“ eingeschult. 1920 eröffnete sein Vater ein eigenes Büro, in dem auch seine Frau Olga Dathe arbeitete. Ab 1921 ging Heinrich Dathe an das Gymnasium in Reichenbach. 1924 erhielt der Vater eine Anstellung in der Rechtsabteilung des Leipziger Messeamtes. Die Familie zog mit dem 14-jährigen Heinrich nach [[Leipzig]]. Hier beendete er 1930 die Leipziger [[Neue Nikolaischule Leipzig|Nikolaischule]] mit dem [[Abitur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Heinrich Dathe sagte dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich wollte Forscher werden oder Reisender. Am liebsten reisender Forscher und an einem [[Museum]] arbeiten, das mich zu [[Expedition]]en um die ganze Welt schickte. Ich mochte als Junge auch keinen [[Zoo]]. Ich hielt ihn für ein Gefängnis, in dem man Tiere einsperrte.&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Lebenserinnerungen eines leidenschaftlichen Tiergärtners, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgerichtig studierte er ab 1930 eine Fächerkombination aus [[Zoologie]], [[Botanik]] und [[Geologie]] an der [[Universität Leipzig]]. In seiner Studienzeit war er gelegentlich wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Naturwissenschaftlichen Museum [[Burg Mylau]] und dem Zoologischen Institut der Universität Leipzig. Im Sommer 1933 beteiligte er sich auch an einer [[Adriatisches Meer|Adria]]-Expedition der Universität. Durch Vermittlung seines Dozenten [[Georg Grimpe]] kam Dathe in Verbindung mit dem kommissarischen Leiter des [[Zoo Leipzig|Zoologischen Gartens Leipzig]] [[Karl Max Schneider]]. Ab Herbst 1934 zog dieser ihn für wissenschaftliche Arbeiten heran, beispielsweise für Zooführungen, die Betreuung und Bestimmung von Tierbeständen und die Führung der Zuchtbücher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; So begann seine berufliche Laufbahn bereits während seines Studiums. Aus der studentischen Nebenbeschäftigung im Zoo wurde zunächst eine Volontärassistenz, und am 1. März 1936 bekam er die Stelle eines Hilfsassistenten. Noch vor Abschluss seiner Promotion erhielt er am 1. Oktober 1936 einen Privatdienstvertrag als wissenschaftlicher Assistent im Zoo Leipzig. Seine Doktorarbeit „Über den Bau des männlichen Kopulationsorgans beim Meerschweinchen“, eine anatomische Arbeit zur Fortpflanzungsbiologie [[stachelschweinverwandte]]r [[Nagetiere]] datiert vom 10. Dezember 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat zum 1. September 1932 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 1.318.207).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5830133&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu Dathe: „So bin ich im September 1932 der NSDAP beigetreten. Ich war 21 Jahre jung und schon von meiner Erziehung her voller patriotischer Gefühle.“ Auch seine kurzzeitige Tätigkeit als [[Blockwart]] verschwieg er nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Heinrich Dathe zum Militär eingezogen. Mit dem Infanterie-Regiment 11 aus Leipzig-Gohlis kam er zum Kriegseinsatz nach Frankreich. Hier wurde Heinrich Dathe im Juni 1940 verwundet. Zur Genesung verlegte man ihn zunächst in ein Lazarett nach Chemnitz, später in ein Kurlazarett nach Bad Elster. Dort lernte er die Krankenschwester Elisabeth Friedrich kennen, seine spätere Frau. Mit Hilfe Karl Max Schneiders wurde Dathe nach seiner Entlassung aus dem Lazarett in ein Leipziger Ersatzbataillon versetzt und konnte sich viel im Zoo aufhalten. 1940 wurde er offiziell stellvertretender Direktor des Zoos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. August 1943 heiratete Heinrich Dathe Elisabeth Friedrich. Das Paar hatte drei Kinder: Almut (geb. 1944), [[Holger Heinrich Dathe|Holger Heinrich]] (geb. 1945) und Falk (geb. 1951). Seine Söhne wurden ebenfalls Zoologen. Holger Heinrich Dathe beschäftigt sich mit [[Hautflügler]]n und war von 1994 bis 2010 Leiter des [[Deutsches Entomologisches Institut|Deutschen Entomologischen Instituts]] im [[Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung]]. Falk Dathe war bis Ende 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter und [[Kurator]] für [[Lurche]], [[Reptilien|Kriechtiere]] und Fische im Tierpark Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Karin Stemmler|Titel=Adieu, Tierpark: Der letzte Nachfahre verabschiedet sich|Sammelwerk=Berliner Zeitung|Online=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/adieu-berliner-tierpark-der-letzte-nachfahre-falk-dathe-verabschiedet-sich-li.19660|Abruf=2017-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In zweiter Ehe heiratete Heinrich Dathe am 21. März 1989 die Ärztin Elisabeth Schmidt (* 1937).&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbeurkunde mit Beiakte, Standesamt Berlin-Lichtenberg Nr. 57/1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 wurde Dathe an die Front nach Italien versetzt. In Bozen (Südtirol) erlebte er das Ende des Krieges. Er geriet in amerikanische Gefangenschaft. Dann überstellte man ihn in ein Kriegsgefangenenlager nach Rimini, das von den Engländern verwaltet wurde. In der Zeit der Kriegsgefangenschaft hielt er zoologische Vorträge und leitete Schulungen zum Thema Feldornithologie. Im Oktober 1947 wurde Dathe aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und ging zurück zu seiner Familie in Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er durfte aber wegen seiner NSDAP-Mitgliedschaft zunächst nicht wieder in der Forschung tätig sein und arbeitete erst einmal als [[Pelzbrüder|Markthelfer]] im [[Hermelin-Verlag]] bei [[Paul Schöps]] und als Vogelstimmenimitator beim Rundfunk. Obwohl Schneider wieder an der Spitze des Leipziger Zoos stand, dauerte es noch bis zum 1. Juli 1950, bis auch Heinrich Dathe an seine alte Wirkungsstätte als Direktionsassistent und stellvertretender Direktor zurückkehren konnte. Ab 1950 lehrte Dathe außerdem an der [[Universität Leipzig]]. Er war von 1955 bis 1957 kommissarischer Zoodirektor in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mustafa Haikal]], [[Jörg Junhold]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Spur des Löwen. 125 Jahre Zoo Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2003, ISBN 3-936508-95-X, Seite 188.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1974 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierparkdirektor in Berlin ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B1020-0001-033, Berlin, Valentina Tereschkowa und Juri Gagarin besichtigen Tierpark.jpg|mini|[[Walentina Wladimirowna Tereschkowa|Walentina Tereschkowa]] und [[Juri Alexejewitsch Gagarin|Juri Gagarin]] besichtigen den Tierpark. Dahinter Heinrich Dathe (1963).]]&lt;br /&gt;
Seine Lebensaufgabe fand Heinrich Dathe als Tierparkdirektor in Berlin, den er 1954 mit aufzubauen begann. 1957 wurde er zum Professor ernannt. Durch die Radiosendung &amp;#039;&amp;#039;[[Im Tierpark belauscht]]&amp;#039;&amp;#039;, die er zusammen mit der Reporterin [[Karin Rohn]] an 1774 Sonntagen für den [[Berliner Rundfunk]] gestaltete, und durch die [[Fernsehen|Fernsehsendung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tierparkteletreff]]&amp;#039;&amp;#039; mit Moderatorin [[Annemarie Brodhagen]] wurde er über Fachkreise hinaus bekannt. Er gehörte zudem dem Redaktionskollegium der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Natur und Heimat]]&amp;#039;&amp;#039; an. Heinrich Dathe verstand es, den Tierpark im Kontext des Kalten Krieges auch dadurch zu fördern, dass er sich als Instrument der DDR-Kulturdiplomatie anbot. So verwies er auf Erfolge des Westberliner Zoologischen Gartens, um für seinen Tiergarten finanzielle und administrative Unterstützung zu erhalten. Diese ging möglicherweise auf Kosten anderer Tiergärten in der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Maier-Wolthausen, Clemens: Alphamännchen und Herdentiere. Deutsch-deutsche Beziehungen in Tierpark und Zoo Berlin; Reimer, Berlin 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seinem achtzigsten Geburtstag Anfang Dezember 1990 wurde Heinrich Dathe zwangspensioniert, weil der [[Einigungsvertrag]] eine Übernahme von über sechzig Jahre alten Mitarbeitern des [[Öffentlicher Dienst|öffentlichen Dienstes]] nicht zuließ. Innerhalb weniger Tage hatte er die Amtsgeschäfte zu übergeben und seine Dienstwohnung im Tierpark zu räumen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Berlau |Titel=Abwicklung im Reich der Tiere |Hrsg= |Sammelwerk=Die Zeit |Band= |Nummer=5 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1991 |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.zeit.de/1991/05/abwicklung-im-reicht-der-tiere}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 6. Januar 1991 an Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Trauerfeier in Berlin nahmen mehrere tausend Menschen teil. Sein Grab befindet sich auf dem evangelischen [[Karlshorster und Neuer Friedrichsfelder Friedhof|Karlshorster und Neuen Friedrichsfelder Friedhof]] im Lichtenberger Ortsteil [[Berlin-Karlshorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR würdigte Heinrich Dathe 1966 für seine Aufbauarbeit mit dem [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller und Philosoph [[Richard David Precht]] nahm die Konflikte um den Tierpark nach der Wende und die letzten Monate Heinrich Dathes als Motiv für die Figur des Tierparkdirektors in seinem heiter-melancholischen Nachwenderoman „Die Kosmonauten“ (2003).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Am Tierpark 125 (Friedf) Heinrich Dathe.jpg|mini|Plakette für Heinrich Dathe am Bärenschaufenster des Tierparks Berlin]]&lt;br /&gt;
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Berliner Tierparks 2005 erfolgte am 7. November 2005, dem 95. Geburtstag des ersten Tierparkdirektors, die feierliche Enthüllung der Straßenschilder &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Dathe-Platz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dathe-Promenade&amp;#039;&amp;#039; nahe dem [[U-Bahnhof Tierpark]] durch Bezirksbürgermeisterin [[Christina Emmrich]] (Die Linke) im Beisein des amtierenden Tierparkdirektors [[Bernhard Blaszkiewitz]] am Brunnen vor der Bodo-Uhse-Bibliothek.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/presse/archiv/20051102.0030.31900.html |titel=Berlin.de: Straßenbenennung: Heinrich-Dathe-Platz und Dathe-Promenade |titelerg= |werk=www.berlin.de |hrsg= |datum=2005-11-02 |seiten= |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070623084309/http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/presse/archiv/20051102.0030.31900.html |archiv-datum=2007-06-23 |zugriff=2020-03-26 |format= |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juni 2012 wurde am Elefantenhaus im Tierpark eine [[Berliner Gedenktafel]] für ihn enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dathe-Gymnasium]] in [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]] wurde 1996 nach ihm benannt. Diese Ehrung stieß auf Grund von Dathes NSDAP-Mitgliedschaft auf Kritik durch Historiker des Vereins „Institut für Biografieforschung, Regional- und Institutionenkunde“ in Berlin. Der Historiker Jürgen Hofmann, Chef des Lichtenberger Kulturausschusses, meinte, die Verstrickungen Heinrich Dathes würden nicht als bedeutend eingeschätzt: „In all den Diskussionen sind wir nie zu dem Schluss gekommen, dass die Mitgliedschaft in der NSDAP ein Ausschlussgrund der Würdigung wäre.“ In diesem Zusammenhang sollte der [[Senat von Berlin]] 2010 auch über eine Umbenennung der Heinrich-Dathe-Oberschule diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Michael Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mensch in seiner Zeit. Zur Diskussion um Heinrich Dathe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lichtenberg-Hohenschönhausener Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 8A/2009, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2009 hat die Dathe-Oberschule sich zu Heinrich Dathe bekannt, und alle Gremien der Schule haben sich gegen eine Umbenennung entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 100. Geburtstag von Heinrich Dathe startete der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.&amp;amp;nbsp;V. die Aktion „Dathe-Impuls“. Hier werden Spender gesucht, die das Lebenswerk von Heinrich Dathe dauerhaft sichern wollen. In diesem Zusammenhang wird auch ein Heinrich-Dathe-Preis durch den Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.&amp;amp;nbsp;V. gestiftet. Mit dem Preis sollen Kinder und Jugendliche, die sich durch ehrenamtliches Engagement im Bereich Natur- und Artenschutz auszeichnen, gewürdigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Heinrich Dathe Berlin-Karlshorst 320-425.jpg|mini|Heinrich Dathes Familiengrabstätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Grabstätte im Feld 3 des Neuen Friedhofs Friedrichsfelde (Eingang Siewertstr. 57) ist seit November 2010 ein [[Liste der Ehrengräber des Landes Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] im [[Bezirk Lichtenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/derbezirk/heinrich-dathe.html |titel=Ehrengrab für Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Dathe |titelerg= |werk=berlin.de |hrsg= |datum= |seiten= |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110119101350/http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/derbezirk/heinrich-dathe.html |archiv-datum=2011-01-19 |zugriff=2020-03-26 |format= |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Bau des männlichen Kopulationsorganes beim Meerschweinchen und anderen hystricomorphen Nagetieren&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1937. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* mit [[Paul Schöps]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bisamratte: Fiber zibethicus L.; Ein Beitrag zur Peltier- und Rauchwarenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Hermelin Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin; Leipzig 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleines Käferbüchlein&amp;#039;&amp;#039;, mit 10 Tafeln von [[Jürgen Ritter (Maler)|Jürgen Ritter]]. Wunderlich Verlag, Leipzig 1952. (Jugendbuchreihe &amp;#039;&amp;#039;Erlebte Welt&amp;#039;&amp;#039;; Bd. 5)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Flussregenpfeifer&amp;#039;&amp;#039;. Geest &amp;amp; Portig, Leipzig 1953. (&amp;#039;&amp;#039;Die neue Brehm-Bücherei&amp;#039;&amp;#039;; H. 93)&lt;br /&gt;
* mit Bairei Kōno: &amp;#039;&amp;#039;Seidenschwanz und Orchidee: Japanische Meisterholzschnitte&amp;#039;&amp;#039;, mit naturkundlichen Erläuterungen von Heinrich Dathe. Prisma-Verlag, Leipzig 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser durch den Tierpark&amp;#039;&amp;#039;. Tierpark Berlin, Berlin-Friedrichsfelde 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tiergesichter&amp;#039;&amp;#039;. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tierpark Berlin: Anlässlich des 10. Jahrestages des demokratischen Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Tierpark Berlin, Berlin-Friedrichsfelde 1958.&lt;br /&gt;
* mit [[Sergei Iwanowitsch Ognjow]]: &amp;#039;&amp;#039;Säugetiere und ihre Welt&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Očerki ėkologii mlekopitajuščich&amp;#039;&amp;#039;), in dt. Sprache überarb. u. hrsg. von Heinrich Dathe. Akademie-Verlag, Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* mit Bairei Kōno: &amp;#039;&amp;#039;Eisvogel und Päonie. Japanische Meisterholzschnitte&amp;#039;&amp;#039;, mit naturkundlichen Erläuterungen von Heinrich Dathe und einem Vorwort von Walter Böttger. Prisma-Verlag, Leipzig 1959.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Der Zoologische Garten Leipzig: Eine Stätte der Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Akadem. Verl.-Ges. Geest &amp;amp; Portig, Leipzig 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tierkinder aus Zoologischen Gärten&amp;#039;&amp;#039;. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Tierpark belauscht&amp;#039;&amp;#039;. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1965.&lt;br /&gt;
* mit Elisabeth Dathe: &amp;#039;&amp;#039;Bäreneltern wider Willen&amp;#039;&amp;#039;. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Alltag eines Zoodirektors&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Rosl Kirchshofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zoologische Gärten der Welt. Die Welt des Zoo&amp;#039;&amp;#039;. Pinguin Verlag, Innsbruck 1966, Seiten 145–150.&lt;br /&gt;
* mit Ulla Zernicke: &amp;#039;&amp;#039;Oase: Der Tierpark in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse mit Zootieren&amp;#039;&amp;#039;. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1972.&lt;br /&gt;
* mit [[Reiner Zieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Mutter und Kind im Tierreich&amp;#039;&amp;#039;. Arnold, Leipzig 1974.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Vogelliebhabers&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirbeltiere I (Pisces, Amphibia, Reptilia)&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Verlag, Jena 1975. (&amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Zoologie&amp;#039;&amp;#039;; Bd. 4).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie des Zoologischen Gartens Leipzig: Zusammenstellung aller wissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Schriften, die ganz oder teilweise aus dem Leipziger Zoologischen Garten hervorgingen&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv, Leipzig 1978.&lt;br /&gt;
* mit Karl Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Reineke: Ein Tag im Leben eines Fuchses&amp;#039;&amp;#039;. Altberliner Verlag, Berlin, 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der künstlerische Schmuck des Tierparks Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Tierpark Berlin, Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Tiermütter und ihre Kinder&amp;#039;&amp;#039;. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1981.&lt;br /&gt;
* mit Paul Schöps: &amp;#039;&amp;#039;Pelztieratlas&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Verlag, Jena 1986.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Vogelliebhabers&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen eines leidenschaftlichen Tiergärtners&amp;#039;&amp;#039;. Koehler &amp;amp; Amelang, München; Berlin 2001, ISBN 3-7338-0313-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katrin Böhme, Ekkehard Höxtermann, [[Wolfgang Viebahn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Dathe. Zoologe und Tiergärtner aus Leidenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Rangsdorf, [[Basilisken-Presse]] im Verlag Natur &amp;amp; Text, 2015 (&amp;#039;&amp;#039;Biologiehistorische Symposien&amp;#039;&amp;#039;), ISBN 978-3-941365-14-8.&lt;br /&gt;
* Knut Holm: &amp;#039;&amp;#039;Glanz und Elend des Prof. Dathe&amp;#039;&amp;#039;, Spotlight, Berlin 1991.&lt;br /&gt;
* Clemens Maier-Wolthausen: &amp;#039;&amp;#039;Hauptstadt der Tiere. Die Geschichte des ältesten deutschen Zoos.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin, 2019, ISBN 978-3-96289-040-7.&lt;br /&gt;
* Clemens Maier-Wolthausen: Alphamännchen und Herdentiere. Deutsch-deutsche Beziehungen in Tierpark und Zoo Berlin. Reimer, Berlin 2022, ISBN 978-3-496-01675-5.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Mladek]]: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dathe und seine Tiere. Biografie&amp;#039;&amp;#039;, [[Das Neue Berlin]], Berlin 2010, ISBN 978-3-360-02104-5.&lt;br /&gt;
* [[Eugeniusz Nowak]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftler in turbulenten Zeiten. Erinnerungen an Ornithologen, Naturschützer und andere Naturkundler&amp;#039;&amp;#039;, Stock &amp;amp; Stein, Schwerin 2005, ISBN 3-937447-16-4, S. 286–301.&lt;br /&gt;
* Gabriele Spitzer: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Dathe. Ein Leben für die Tierwelt&amp;#039;&amp;#039;, [[Staatsbibliothek zu Berlin]] – Preußischer Kulturbesitz, Ausstellungskataloge, Neue Folge 14, 1995, ISBN 3-88226-854-9.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinrich-dathe|lemma=Dathe, Heinrich|autor=|band=1|idNum=537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119170493}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/im-tierpark-belauscht.704.de.html?dram:article_id=85909 Im Tierpark belauscht] – Deutschlandfunk, 8. Januar 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.mdr.de/zeitreise/stoebern/index.html &amp;#039;&amp;#039;Die „Abwicklung“ des Heinrich Dathe&amp;#039;&amp;#039;] mdr.de&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Thomas Parschik |url=https://blog.sbb.berlin/prof-dathe-und-der-kleine-elefant-kosko/ |titel=Prof. Dathe und der kleine Elefant Kosko |hrsg=[[Staatsbibliothek zu Berlin]] |datum=2025-08-13|abruf=2025-12-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Direktoren des Berliner Zoos und Tierparks&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119170493|VIAF=45105786}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dathe, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ornithologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoodirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoo Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goethepreises der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrenbürger von Reichenbach im Vogtland]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dathe, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dathe, Curt Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Friedrichsfelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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