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	<title>Heinrich Danioth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-000957-X-18306 Danioth.tif|mini|Veranstaltungsplakat von Heinrich Danioth, (1930) [[Datei:Unterschrift Heinrich Danioth Schweizer Maler und Dichter.png|rahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage skin-invert-image|hochkant=0.7|Unterschrift Heinrich Danioth ]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Danioth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1896]] in [[Altdorf UR|Altdorf]]; † [[3. November]] [[1953]] in [[Flüelen]]) war ein Schweizer Maler und Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schöllenen Teufel.jpg|miniatur|Teufelsbild in der [[Schöllenen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesbriefmuseum.jpg|miniatur|Wandbild «Fundamentum» am [[Bundesbriefmuseum]] in [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]]]]&lt;br /&gt;
Nach der künstlerischen Grundausbildung ab 1912 im Atelier von [[Rudolf Löw (Maler)|Rudolf Löw]] in [[Basel]] sowie in Abendkursen an der dortigen [[Schule für Gestaltung Basel|Gewerbeschule]] begann Danioth 1916 als freier Künstler im eigenen Atelier im Vaterhaus in Altdorf zu arbeiten. Nach dem [[Aktivdienst]] gab er 1919 eine Anstellung als Kirchenmaler im [[Oberwallis]] «aus künstlerischen Gewissensgründen» auf. 1920 und 1921 folgten Aufenthalte in [[Rom]]. 1925 besuchte er die Meisterklasse des deutschen Expressionisten [[August Babberger]] an der [[Badische Landeskunstschule|Badischen Landeskunstschule]] in [[Karlsruhe]]. Dieses Studium gab Danioths Kunstschaffen eine entscheidende Wendung, und nach seiner Rückkehr in die Schweiz 1927 führte im traditionalistisch geprägten [[Kanton Uri]] den [[Expressionismus]] ein. Anfänglich folgte er den Kompositionsprinzipien [[Ferdinand Hodler]]s und einer expressionistischen Formensprache. Die formale Beeinflussung durch Babberger war so stark, dass sie für Danioth über längere Zeit zu einer fast zwanghaften Belastung wurde, aus der er sich in jahrelangen Bemühungen wieder zu befreien suchte. Gleichzeitig musste sich Danioth gegen das abwertende Etikett «Heimatmaler» wehren, das man ihm damals oft verlieh. Wichtig war für ihn die Bekanntschaft mit dem Urner Ethnographen und Schriftsteller [[Eduard Renner]] und die Förderung durch die Familie des Urner Industriellen [[Dätwyler Holding|Adolf Dätwyler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hausfuerkunsturi.ch/danioth-pavillon/sammlung.html |wayback=20160720161752 |text=Unterstützung Danioths durch Dätwyler. |archiv-bot=2025-06-21 22:03:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 nahm Heinrich Danioth in Flüelen Wohnsitz. Ein Jahr nach seiner Vermählung mit Hedi Weber baute er 1932 über dem [[Urnersee]] ein eigenes Wohn- und Atelierhaus im Geist des [[Moderne (Architektur)|modernen Bauens]], in Sichtbeton, mit einem Flachdach und weiten offenen Innenräumen, was in seiner Umgebung Aufsehen erregte. Hier wirkte er bis zu seinem Tod im Jahr 1953 nach einer missglückten Operation an einem Hirntumor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
In Flüelen entstanden Danioths reifste, die Innerschweizer Malerei wesentlich prägende Arbeiten. Eines seiner schönsten Wandbilder ist die grossformatige, im Auftrag der [[Eidgenössische Kunstkommission|Eidgenössischen Kunstkommission]] geschaffene «Föhnwacht»&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mural.ch/index.php?kat_id=w&amp;amp;sprache=ger&amp;amp;id2=361 Föhnwacht]&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1944 im Wartsaal des [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhofs Flüelen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören auch das in der Entstehungszeit umstrittene Wandbild «Fundamentum»&amp;lt;ref&amp;gt;Besat Stutzer: &amp;#039;&amp;#039;Das Wandbild am Bundesarchiv in Schwyz&amp;#039;&amp;#039;. Gurtnellen 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1936 an der Fassade des [[Bundesbriefmuseum]]s in [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]], das Sagenbild des Teufels mit dem Ziegenbock an der hohen Felswand über der [[Teufelsbrücke (Schöllenen)|Teufelsbrücke]] in der [[Schöllenen]]-Schlucht bei [[Andermatt]] (1950), die Wandbilder «Tellsprung» und «Rütlischwur» am Altdorfer [[Wilhelm Tell|Tellspielhaus]] sowie das Wandbild an der Fassade des Hauses Schön am Lehnplatz (1927) ebenfalls in Altdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://meschuggefilm.ch/2014/site/assets/files/1104/presseheft_danioth.pdf |wayback=20150107084208 |text=Presseheft zum Dokumentarfilm «Danioth – der Teufelsmaler» und Kurzbiografie |archiv-bot=2025-06-21 22:03:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Felswandbild über der Teufelsbrücke wurde beim Bau der neuen Kantonsstrasse (ca. 1958) an einer neuen Stelle wieder angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der «Berufssatiriker», wie er sich nannte, war auch als Zeichner und Illustrator tätig. 15 Jahre war er für die Satirezeitschrift [[Nebelspalter]] tätig und wirkte mit träfen Werken in Bild und Sprache in jenen Zeiten auch gegen den Faschismus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.hausfuerkunsturi.ch/haus-fuer-kunst-uri/kuenstlerinnen/heinrich-danioth-nebelspalter.html |text=Haus für Kunst Uri |archivebot=2018-04-14 08:45:23 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schuf Plakate, Glasmalereien und Tafelbilder und arbeitete zudem als Theatermaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danioth war auch schriftstellerisch tätig. Neben ausführlichen Tagebüchern verfasste er [[Schnitzelbank (Bänkelsang)|Schnitzelbänke]] für die [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Fasnacht]] und satirische Verse. Gegen Ende seines Lebens entstanden rein literarische Texte. Das bekannteste Werk des Dichters Danioth ist das «Urner Krippenspiel» aus dem Jahr 1945. 1951 verfasste er das Hörspiel «Der sechste von den sieben Tagen». Hierfür erhielt er postum auf dem Friedhof in Flüelen den Radiopreis der Innerschweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Er malte den Teufel an die Wand&amp;#039;&amp;#039;, Brigitte 01/2015, Ausgabe Schweiz, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 wurden die Werke von Danioth im [[Kunstmuseum Luzern]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=swk-001:1954:0::106#207 1954, Ausstellung im Kunstmuseum Luzern]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
Die 1963 in Altdorf gegründete &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Danioth-Ring&amp;#039;&amp;#039; ist heute im «Kunst- und Kulturverein Uri» aufgegangen. 1990 wurde in Altdorf die Dätwyler Stiftung gegründet, die im Rahmen ihrer Kunstförderung die bisherige Pflege des Werks von Heinrich Danioth durch die Stifter fortsetzt. Im 2009 eröffneten Danioth-Pavillon soll das umfassende Werk von Heinrich Danioth der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schweizer Regisseur Felice Zenoni (Mesch &amp;amp; Ugge AG Filmproduktionen) porträtierte das Wirken Heinrich Danioths in einem Dokumentarfilm, der Anfang 2015 in die Kinos kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://meschuggefilm.ch/2014/dokumentarfilme/danioth-der-teufelsmaler/ |wayback=20171017092821 |text=Filmbeschreibung &amp;amp; Kurztrailer der Produktionsfirma Mesch &amp;amp; Ugge |archiv-bot=2022-11-13 16:16:46 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|11752|Heinrich Danioth|Autor=Tapan Bhattacharya}}&lt;br /&gt;
* Hans von Matt, Danioth-Ring (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Danioth, eine Monographie in drei Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1973.&lt;br /&gt;
* Eva-Maria Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Danioths literarisches Werk. Spiegel seines Wesens und der magischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Altdorf 1988.&lt;br /&gt;
* Beat Stutzer, Joseph Bättig, Karl Iten: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Danioth. 1896–1953. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1996, ISBN 978-3-85823-606-7.&lt;br /&gt;
* Beat Stutzer: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tradition und Moderne. Zu Heinrich Danioths Wandbildern im Tellspielhaus in Altdorf und am Bundesbriefarchiv in Schwyz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunst + Architektur in der Schweiz,&amp;#039;&amp;#039; 55, 2004, S. 22–28.&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Heinrich Danioth|1|431|Autor=Werner Wüthrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://danioth-digital.ch/intro Heinrich Danioth] auf &amp;#039;&amp;#039;danioth-digital.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.hausfuerkunsturi.ch/?s=danioth Heinrich Danioth.] In: &amp;#039;&amp;#039;Haus für Kunst Uri&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.hausfuerkunsturi.ch/ueber-uns/danioth-pavillon/ Danioth-Pavillon]&lt;br /&gt;
* [https://www.arttv.ch/film/danioth-der-teufelsmaler/ Der Teufelsmaler] Interview zum Dokumentarfilm mit Felice Zenoni&lt;br /&gt;
* [http://meschuggefilm.ch/2014/dokumentarfilme/danioth-der-teufelsmaler/ Website zu Danioth der Teufelsmaler]&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4023382|Danioth, Heinrich|Autor=Beat Stutzer}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118858734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118858734|LCCN=n/84/187386|VIAF=5728666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Danioth, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Danioth, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altdorf UR|Altdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Flüelen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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