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	<title>Heinrich Caro - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T16:47:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Caro&amp;diff=414678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: + Primärquelle</title>
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		<updated>2026-02-20T20:12:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Primärquelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Caro-heinrich-gesammelte-reden-und-vortraege-leipzig-spamer-1913-vorsatz.jpg|mini|Heinrich Caro]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Caro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Februar]] [[1834]] in [[Poznań|Posen]]; † [[11. September]] [[1910]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Dresden]], Standesamt Dresden II, Sterbe-Neben-Register 1910, Nr. 1792.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
Caro war [[Sephardim|sephardisch-jüdischer]] Abstammung&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus P. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;The History of an Obsession: German Judeophobia and the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde als Sohn eines Unternehmensleiters einer Getreidefirma in Posen geboren. Im Jahre 1842 ging er in Berlin auf ein Realgymnasium und studierte im Anschluss am [[Gewerbeinstitut Berlin]] und der [[Berlin]]er Universität das Fach Chemie. Im Jahr 1855 ging er nach Mülheim a. d. Ruhr, um dort die Färberei und Kattundruckerei zu erlernen. 1856 war er Mitgründer des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI). Im November 1859 reiste Caro nach [[Manchester]] zu einer Färberei und Druckerei (Roberts, Dale &amp;amp; Co.). Dort wurde er schnell Teilhaber einer neu angegliederten Farbenfabrik, weil er zu entscheidenden Verbesserungen bei der [[Mauvein|Mauvein-Herstellung]] beitragen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Caro in [[London]] war, lernte er [[Peter Grieß]] kennen. In dieser Zeit entwickelte er auch gelbe Farbstoffe (zum Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Amidoazobenzol&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Indulin&amp;#039;&amp;#039;) und Dinitronaphthol und heiratete die Engländerin Sarah Eaton (1842–1917). Seine Kontakte reichten bis zu [[Ludwig Mond]] und [[Friedrich Engels]]. Ein Teil seiner Beschäftigten waren Caros Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Chemiker im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Chemie 1973, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Heinrich Caro C8 Mannheim.jpg|mini|Gedenktafel an Caros ehemaligem Haus im Häuserblock [[Quadratestadt|C8]], [[Mannheim]]]]&lt;br /&gt;
Gesundheitliche Probleme führten jedoch zu einer Rückkehr nach Deutschland. Im Jahre 1867 verkaufte er seine Firmenanteile, um in [[Palermo]] beim italienischen Chemiker [[Stanislao Cannizzaro]] die Strukturchemie der aromatischen Verbindungen zu studieren. Am 10. Mai 1865 wurde die Badische Anilin und Sodafabrik gegründet. Am 1. November 1868 wurde Caro mitleitender Direktor neben dem [[BASF]]-Gründer [[Friedrich Engelhorn]], der BASF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Graebe]] und [[Carl Liebermann]], die eine Synthese des [[Alizarin]]s entdeckt hatten, kamen 1869 in Verbindung mit Caro. Neben dem Aufbau eines firmeneigenen Forschungslabors war sein erstes großes Projekt die großtechnische Synthese von Alizarin. Die gleichen Vorarbeiten von Carl Graebe und Carl Liebermann nutzend, meldete nur einen Tag später auch [[William Henry Perkin]] das gleiche Verfahren zum Patent an. Beide einigten sich jedoch schnell auf eine gemeinsame Vermarktung, was letztlich der BASF internationales Ansehen und Zugang zum Weltmarkt brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1876 gründete Caro zusammen mit [[Otto Nikolaus Witt]] durch die Entdeckung von [[Chrysoidin]] die [[Azofarbstoffe|Azofarbstoffindustrie]]. Ein Jahr später ließ sich Caro das von ihm 1876 hergestellte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Methylenblau]], als erstes Patent auf Farben in Deutschland, patentieren. Später synthetisierte er zusammen mit [[Adolf von Baeyer]] einen [[Indigo]]farbstoff (&amp;#039;&amp;#039;Kleines Indigo&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HCaro-Grab.JPG|mini|Grab Caros in Mannheim]]&lt;br /&gt;
Zu seinen weiteren Arbeiten zählten die Entwicklung von [[Echtrot]], [[Eosin Y|Eosin]] (1871&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Diepgen, Heinz Goerke: &amp;#039;&amp;#039;Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;), [[Malachitgrün]] und [[Aurin (Farbstoff)|Aurin]] und die Isolierung von [[Acridin]]. Caros Säure, [[Peroxomonoschwefelsäure]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;), wurde nach ihm benannt. 1884 wurde Caro Vorstandsmitglied der BASF und wechselte 1890 in den Aufsichtsrat. In den Jahren 1892 und 1893 war er Vorsitzender des Vereins Deutscher Ingenieure.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Marie-Luise Heuser]], [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]] | Titel=Tabellarische Zusammenstellungen zur Geschichte des VDI | Sammelwerk=Technik, Ingenieure und Gesellschaft – Geschichte des Vereins Deutscher Ingenieure 1856–1981 |Hrsg=Karl-Heinz Ludwig  | Verlag=VDI-Verlag  | Ort=Düsseldorf  | Datum=1981  | ISBN=3-18-400510-0  | Seiten=566 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grabmal auf dem [[Hauptfriedhof Mannheim]] ist eine Marmorädikula auf getrepptem Sockel mit Segmentausbuchtung. Dorische Säulen und Dreiecksgiebel mit Palmwedelrelief und Drapierung. In der Mitte eine gestreckte, ornamentierte, mit Efeu umlegte Scheinurne auf einem Postament in der Nische.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Münkel: &amp;#039;&amp;#039;Die Friedhöfe in Mannheim&amp;#039;&amp;#039;, SVA 1992, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caro war Ehrendoktor mehrerer Universitäten und badischer Hofrat. 1897 verlieh ihm der VDI die [[Liste der Ehrenmitglieder des Vereins Deutscher Ingenieure|Ehrenmitgliedschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Beckert |Titel=Der VDI in seiner Anfangszeit | Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Sammelwerk=Festschrift 140 Jahre VDI |Ort=Düsseldorf |Datum=1996-05 |ISBN= |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso war er Ehrenmitglied des Mannheimer, des Niederrheinischen und des Pfalz-Saarbrücker Bezirksvereins des VDI.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1908 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1908 |Seiten=227, 242, 317}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm zu Ehren wurde eine Straße in der [[Maxdorf]]er BASF-Siedlung Carostraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Bugge: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der grossen Chemiker. Zweiter Band. Von Liebig bis Arrhenius&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Chemie, Berlin 1930 (unveränderter Nachdruck 1955)&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|152|153|Caro, Heinrich|Karl Saftien|118668471}}&lt;br /&gt;
*Carsten Reinhardt, Anthony S. Travis: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Caro and the Creation of Modern Chemical Industry&amp;#039;&amp;#039;, Springer 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scienceandsociety.co.uk/results.asp?image=10300863&amp;amp;wwwflag=&amp;amp;imagepos=1 Heinrich Caro bei www.scienceandsociety.co.uk]&lt;br /&gt;
* [http://daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de/umat/indigo/indigo.htm Indigo bei www.uni-bayreuth.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118668471|LCCN=n/00/5065|VIAF=15563415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Caro, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VDI-Präsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BASF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Caro, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Poznań|Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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