<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Bredt</id>
	<title>Heinrich Bredt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Bredt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Bredt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T17:05:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Bredt&amp;diff=141367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Bredt&amp;diff=141367&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-20T20:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bredt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1906]] in [[Cetate (Bistrița-Năsăud)|Oberneudorf]], [[Siebenbürgen]]; † [[1. November]] [[1989]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]] und [[Pathologie|Pathologe]]. Er wirkte ab 1948 als Professor und Institutsdirektor an der [[Universität Leipzig]] und 1959–1974 an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Darüber hinaus fungierte er 1953–1958 als Vizepräsident der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] und 1971–1979 als Präsident der Mainzer [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Bredt wurde 1906 in [[Cetate (Bistrița-Năsăud)|Oberneudorf]] in [[Siebenbürgen]] geboren und erlangte 1924 das Abitur in [[Bistrița|Bistritz]]. Er absolvierte anschließend ein Studium der [[Medizin]] an der [[Universität Graz]] und 1925–1929 an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied beim [[Verein Deutscher Studenten]] Graz, Tübingen und [[Verein Deutscher Studenten Berlin und Charlottenburg|Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das medizinische Staatsexamen bestand er 1930 in [[Berlin]], wo er ein Jahr später auch [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. 1935 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Charité]] bei [[Robert Rössle]] für Pathologie. Im August desselben Jahres ging er als [[Privatdozent]] an die [[Universität Leipzig]], an der er 1936 [[Prosektur|Prosektor]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bredt, der 1931 die [[deutsche Staatsangehörigkeit]] angenommen hatte, trat zum 1. Mai 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 2.579.517)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4320876&amp;lt;/ref&amp;gt; und war als Arzt der [[Hitlerjugend]] tätig. 1935 wurde er Mitglied der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV) und des [[Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund|NS-Ärztebundes]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fungierte er als Feldprosektor und als beratender Pathologe an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. Nachdem er 1942 an der Front zum außerplanmäßigen Professor ernannt worden war, geriet er zwei Jahre später zunächst in rumänische und später in sowjetische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Er wurde während dieser Zeit als Arzt in einem [[Lazarett]] und als Dolmetscher für [[Rumänische Sprache|Rumänisch]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft im Jahr 1946 übernahm er 1947/1948 zunächst vertretungsweise den Lehrstuhl für [[Rechtsmedizin|Gerichtsmedizin]] an der Universität Leipzig. Ab 1948 fungierte er dann in Leipzig als Nachfolger von [[Werner Hueck]] als ordentlicher Professor für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie und Direktor des Instituts für Pathologie sowie von 1951 bis 1955 auch als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der medizinischen Fakultät. Anfang April 1959 wechselte er als Professor für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie und Institutsdirektor an die [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]], wo er 1962/1963 ebenfalls das Amt des Dekans übernahm und bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1974 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Bredt war ab 1936 verheiratet und Vater eines Sohnes, dem Mikrobiologen [[Wolfgang Bredt]] (1937 bis 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf auf Professor Wolfgang Bredt [https://www.dghm.org/nachruf-auf-prof-dr-wolfgang-bredt/] abgerufen am 24. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod seiner Frau im Jahr 1987 zog er zu seinem Sohn, der zu diesem Zeitpunkt den Lehrstuhl für Mikrobiologie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] innehatte. Bredt starb 1989 in [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkte des wissenschaftlichen Interesses von Heinrich Bredt waren pathologische Untersuchungen zu [[Fehlbildung]]en des menschlichen [[Herz]]ens, zu Erkrankungen des [[Blutkreislauf|Gefäßsystems]] und zu [[Gerontologie|altersbedingten]] Beschwerden. Insbesondere beschäftigte er sich mit der Erforschung der [[Arteriosklerose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Heinrich Bredt war ab 1955 ordentliches, ab 1966 korrespondierendes und ab 1969 auswärtiges Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] sowie ab 1951 ordentliches und ab 1959 korrespondierendes Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]. Ab 1951 gehörte er außerdem der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] an, für die er von 1953 bis 1958 das Amt eines Vizepräsidenten innehatte. In der Mainzer [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]], die ihn 1965 zu ihrem Mitglied ernannte, wirkte er von 1969 bis 1971 als Vizepräsident für deren mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse und von 1971 bis 1979 als Präsident. Er erhielt 1954 den [[Nationalpreis der DDR]], 1976 die Gutenberg-Plakette der Stadt Mainz und 1979 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] erster Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschwülste im Mund- und Kieferbereich.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Vorträgen.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;15. München 1955 (als Herausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Tod: Eine naturwissenschaftliche Betrachtung.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Berichte über die Verhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;103. Berlin 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arteriosklerose: Ätiologie, Pathologie, Klinik und Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1961 (als Mitautor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Extreme Lebensbedingungen und organische Gefässerkrankung: Zusammenfassender Erfahrungsbericht über den Einfluss extremer Lebensbedingungen auf Entstehung und Verschlimmerung arterieller Verschlusskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Bundesversorgungsblattes.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;4. Stuttgart, Berlin, Köln und Mainz 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marc Zirlewagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bredt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Gedenktage 2005/2006. Persönlichkeiten und historische Ereignisse.&amp;#039;&amp;#039; Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn 2006, ISBN 3-88557-219-2, S.&amp;amp;nbsp;270–273.&lt;br /&gt;
* {{WH-BAW-1992|name=Bredt, Heinrich|id=335|seite=45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116469528}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Bredt_447}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|bredt-heinrich|Bredt, Heinrich}} – mit Bild&lt;br /&gt;
* [https://www.gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/b/heinrich-bredt.html Heinrich Bredt] im Mainzer Professorenkatalog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116469528|VIAF=311066765}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bredt, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDÄB-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bredt, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Pathologe sowie Präsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cetate (Bistrița-Năsăud)|Oberneudorf]], [[Siebenbürgen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
	</entry>
</feed>