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	<title>Heinrich Braune - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:34:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wolf1949H: /* Leben */ kleiner Einschub</title>
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		<updated>2025-02-18T14:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; kleiner Einschub&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Braune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1904]] in [[Lüneburg]]; † [[14. November]] [[1990]] in [[Hamburg]]) war der erste Chefredakteur der [[Hamburger Morgenpost]] (Mopo).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Braune trat 1922 als 18-Jähriger unter dem Eindruck des [[Kapp-Putsch]]es in die [[SPD]] ein. Er legte 1924 das Lehrerexamen ab und studierte anschließend [[Psychologie]], [[Philosophie]] und [[Volkswirtschaft]]. Bereits im darauf folgenden Jahr wurde er Redakteur beim [[Hamburger Echo]] und leitete das [[Feuilleton]]. Darüber hinaus arbeitete er als Sonderkorrespondent für verschiedene Blätter im Ausland und als Auslandskorrespondent für den damals noch jungen Rundfunk. Mit dem Verbot der Parteizeitung verlor Heinrich Braune seine wirtschaftliche Existenz. Vermutlich nahm er als bisheriger Mitarbeiter an der [[Echo-Versammlung]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.avs-bund.de/braune-heinrich/|titel=Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokrten: Heinrich Braune |zugriff=2020-01-10 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Holger Martens (Historiker)|Holger Martens]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in den Widerstand: Die &amp;quot;Echo&amp;quot;-Versammlung der Hamburger SPD 1933&amp;#039;&amp;#039;, Seite 36 ([https://books.google.de/books?id=iiUXuTPIM-UC&amp;amp;pg=PA online]). 1. Aufl. 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nazis erteilten dem [[Journalisten]] Braune im Januar 1933 [[Berufsverbot]]. Er war zeitweise im [[Konzentrationslager Fuhlsbüttel]] interniert. Braune wurde verschiedene Male seit dem Sommer 1933 verhaftet und im [[Stadthaus (Hamburg)|Stadthaus]] verhört. Er war an der Ausschleusung von Flüchtlingen nach [[Dänemark]] beteiligt. Trotz Folter gab er keine Informationen weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitten in Hamburg - Das Stadthaus, VVN Hamburg, Hamburg 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch erteilten sie ihm zeitweise ein Aufenthaltsverbot für Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ging Braune einige Jahre zur Filmwirtschaft. Er wurde zum Militärdienst eingezogen, kämpfte beim [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] und kam in sowjetische Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte er sich als Drehbuchschreiber und schrieb das [[Drehbuch|Exposé]] für den Kulturfilm „Hamburg glaubt an seine Zukunft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Reißmann: &amp;#039;&amp;#039;Braune, Heinrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Dirk Brietzke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Biografie: Personenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Göttingen 2003, S. 66f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 war er als stellvertretender Chefredakteur des Hamburger Echo tätig,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1990/pdf/19901115.pdf/ASV_HAB_19901115_HA_008.pdf |titel=Ein Journalist aus Leidenschaft |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1990-11-15 |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1949 wurde Braune der erste Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese [[Boulevardzeitung|Boulevard]]-Tageszeitung mit einer Auflage von 6000 Exemplaren war von der [[SPD Hamburg|Hamburger SPD]] gegründet worden; sie erschien erstmals am 16. September 1949 und wurde im Verlag der traditionsreichen Hamburger SPD-Parteizeitung Hamburger Echo verlegt. Braune war bis 1968 Chefredakteur. Bis 1986 fungierte er als Herausgeber dieser Zeitung. Er war ebenfalls Herausgeber der Zeitschrift „Hanse-Art“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Morgenpost&amp;#039;&amp;#039; erreichte in der Ära Braune eine verkaufte Auflage von 469.000 Exemplaren. Braune engagierte sich in der SPD, für die er erfolglos bei der [[Bundestagswahl 1957]] kandidierte. Er war der Partei auch in späteren Jahren, unter anderem als Ratgeber der Parteiführung, verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Traute Müller (Vorsitzende der Hamburger SPD): &amp;#039;&amp;#039;[http://library.fes.de/spdpd/1990/901123.pdf Mit Heinrich Braune ging ein weiser Ratgeber von uns] (PDF-Datei; 196&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialdemokratischer Pressedienst]]&amp;#039;&amp;#039;, 45. Jahrgang, Nr. 224 vom 23. November 1990. (Nachruf)&lt;br /&gt;
* Volker Reißmann: &amp;#039;&amp;#039;Braune, Heinrich&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]]. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Wallstein, Göttingen 2003, ISBN 3-7672-1366-4, {{Google Buch | BuchID = bgix7BXklY8C | Seite = 66 | Linktext = S. 66–67}}.&lt;br /&gt;
* Paul Vogel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.abendblatt.de/hamburg/article287521/Blattmacher-mit-Kaempferherz.html Blattmacher mit Kämpferherz]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 8. November 2004. (Erinnerung anlässlich des hundertsten Geburtstags mit biographischen Informationen)&lt;br /&gt;
* Katharina Claudia Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Hamburger Morgenpost (1949–1960): Ein Beitrag zur sozialdemokratischen Pressepolitik der Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8300-6717-7, zugleich Dissertationsschrift an der [[Universität Hamburg]], (Betreuer [[Franklin Kopitzsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.avs-bund.de/braune-heinrich/ Heinrich Braune - Arbeitsgemeinschaft verfolgte Sozialdemokraten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1132365783|LCCN=no/2014/168922|VIAF=74369955}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braune, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braune, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chefredakteur der Hamburger Morgenpost&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolf1949H</name></author>
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