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	<title>Heinrich Bollinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lektor w: /* Weblinks */ ohne Formular, ohne Abrufdatum</title>
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		<updated>2025-08-06T10:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; ohne Formular, ohne Abrufdatum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich „Heinz“ Philipp Bollinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1916]] in [[Saarbrücken]]; † [[17. Juli]] [[1990]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] und Professor für [[Psychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Bollinger  wuchs in Saarbrücken als Sohn eines Hüttenbeamten in [[Burbach (Saarbrücken)|Burbach]] auf. Mit seinem Bruder [[Wilhelm Bollinger|Wilhelm]]  war er in der katholischen Jugendorganisation [[Bund Neudeutschland|Neu-Deutschland]] aktiv. Nach dem Abschluss der [[Volksschule]] besuchte Heinz Bollinger das Saarbrücker Reformgymnasium. 1937 schloss er dieses mit dem [[Abitur]] ab und studierte anschließend Philosophie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Seine [[Dissertation]] über [[Max Scheler]] schloss er 1942 ab und wurde dabei von [[Martin Honecker (Philosoph)|Martin Honecker]] (1888–1941) betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Ott]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://kultour-innovativ.de/Rede%20OT.pdf ‚Die Weiße Rose‘. Ihr Umfeld in Freiburg und München.]&amp;#039;&amp;#039; Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung „Die Weiße Rose.Gesichter einer Freundschaft“ in der Universität Freiburg am 29. April 2004, abgerufen am 27. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Während dieser Zeit versuchte er, unter den Studenten Gleichgesinnte für eine Opposition gegen die Nationalsozialisten zu finden. Er und sein Bruder lernten [[Willi Graf]] von der Gruppe [[Weiße Rose]] kennen und schlossen sich der Gruppe an. Heinrich Bollinger beteiligte sich jedoch nicht an den Flugblattverteilungen, da er die Aktion für verfrüht hielt. Am 5. März 1943 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Von Freiburg aus wurde er in ein Münchner Gefängnis verlegt und dort verhört. Eine Beteiligung konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden. Die Anklage vor dem [[Volksgerichtshof]] unter Vorsitz von [[Roland Freisler]] lautete daher nur auf Kenntnis und Nichtanzeige der Aktion und auf das Hören von [[Feindsender]]n. Er wurde zu sieben Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://gsg.intercoaster.de/ic/page/149/die_geschwister_scholl_volksgerichtshofurteile_ueber_die_weisse_rose_urteil_ii.html|titel=Die Geschwister Scholl - Volksgerichtshofurteile über die Weiße Rose - Urteil II|hrsg=[[Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim]]|zugriff=2012-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Haftzeit verbrachte er im [[Zuchthaus Ludwigsburg]], wo er als Bibliothekar arbeitete. Er wurde am 12. April 1945 entlassen und konnte nach der deutschen Kapitulation sein Studium fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1981 war er Professor für Psychologie an der [[Pädagogische Hochschule Lörrach|Pädagogischen Hochschule Lörrach]]. Er beteiligte sich als Berater am Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die weiße Rose (Film)|Die weiße Rose]]&amp;#039;&amp;#039; (1982) von [[Michael Verhoeven]] und engagierte sich für die Aufhebung der Schuldsprüche der [[Geschwister Scholl]], die allerdings erst 1998 im Rahmen des [[Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege|Gesetzes zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege]] erfolgte. Bollinger verstarb 1990 in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Vorlogische in der Erkenntnis bei Max Scheler&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i.Br. 1942 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Personale Anthropologie, Bd. 1: Das Werden der Person&amp;#039;&amp;#039;, München: Reinhardt 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler|Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]/[[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]|Ort=Bonn|Verlag=Dietz|Jahr=1989|ISBN=3-8012-5010-5|Seiten=32–42}}&lt;br /&gt;
*Pia Nordblom: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bollinger (1916–1990) – Kopf der Weißen Rose in Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Angela Borgstedt u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mut bewiesen. Widerstandsbiographien aus dem Südwesten,&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2017 (&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;chriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs; 46), S. 425–436 ISBN 9783945414378.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.quellen-weisse-rose.de/verzeichnisse/heinz-bollinger/ Quellen zu Heinrich Bollinger], in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur „Weissen Rose“ im Jahr 1943&amp;#039;&amp;#039;, ein Kompendium von Martin Kalusche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1101593288|VIAF=8146462548427771006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bollinger, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PH Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bollinger, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bollinger, Heinrich Philipp (vollständiger Name); Bollinger, Heinz (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer, Philosoph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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