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	<title>Heinrich Boell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 23. Dezember 2024 um 22:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kirchenmusiker. Für den Schriftsteller siehe [[Heinrich Böll]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Georg Boell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1890]] in [[Weißenburg (Elsass)|Weißenburg]]; † [[10. Oktober]] [[1947]] in [[Bonn]]) war ein deutscher evangelischer [[Kirchenmusiker]], [[Organist]] und [[Chorleiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Boell wurde 1890 als Sohn des Gastwirten Ludwig Friedrich Boell und dessen Ehefrau Eugenie Valerie Boell geborenen Beckenhaupt in der Stadt Weißenburg geboren. Nach seinem Abitur studierte Heinrich Boell zunächst [[Philosophie]] und [[evangelische Theologie]] an den Universitäten [[Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität Straßburg|Straßburg]] und wandte sich hier in den Jahren 1909 bis 1912 unter [[Hans Pfitzner]] und [[Ernst Münch (Musiker)|Ernst Münch]] der Kirchenmusik im Allgemeinen und der Orgelmusik im Besonderen zu. Anschließend zog es ihn an das Kgl. [[Konservatorium Leipzig]], wo er bei [[Karl Straube]] und [[Robert Teichmüller]] seine musikalischen Techniken vertiefte und sein Repertoire erweiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich begab er sich bereits ab 1911 als gerade 21-jähriger Student auf Konzertreisen ins In- und Ausland, wo er als Organist und [[Pianist]] sowie auch schon als [[Dirigent]] große Aufmerksamkeit erzielte. Nach Abschluss seiner Studien verfolgte er nach dem Ende des Ersten Weltkrieges durch einen Aufruf im Politischen Tageblatt am 1. Februar 1919 das Ziel, den [[Aachener Bachverein]] zu gründen, aber das Unternehmen scheiterte schon wenige Monate nach der Gründungsversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Aachener Bachverein&amp;#039;&amp;#039;, Aachen 1987, S. 15–18. Die Festlegung dieses Jubiläumsjahres basiert auf einer irrtümlichen mündlichen Überlieferung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits am 1. September 1919 übernahm Boell dann bis 1930 die Leitung der Symphonie- und Chorkonzerte des städtischen Musikvereins Solingen. Damit verband Boell ein Lehramt an der [[Musikhochschule Köln]], wo er ab 1925 die Direktion der Abteilung für evangelische Kirchenmusik innehatte. In dieser Zeit entstand auf seine Initiative hin die Gründung des [[Madrigal (Musik)|Madrigalchors]] der Musikhochschule, der sich schwerpunktmäßig der alten Musik sowie der Aufführung von [[Bachkantate]]n mit kleinem Orchester widmete. Ebenso gründete Boell am 21. Mai 1931, wie bereits Jahre zuvor in Aachen, nun auch den [[Bach-Verein Köln]]. Dabei beschränkte er sich aber nicht nur auf die Aufführung [[Alte Musik|alter Musik]], die er im 14-täglichen Turnus an der dortigen [[Kartäuserkirche (Köln)|Kartäuserkirche]] anbot, sondern zeigte sich auch offen für die [[Neue Musik]]. In Anerkennung seiner Aufbauleistung wurden Boell 1934 von dem späteren künstlerischen Leiter des Kölner Bachvereins [[Hermann Schroeder]] dessen „Sechs Orgelchoräle über altdeutsche geistliche Musik op. 11“ gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurde Heinrich Boell durch die nationalsozialistische Politik in den Jahren 1933/34 systematisch aus seinen Ämtern herausgedrängt. So zog er es vor, 1935 nach [[Breslau]] zu wechseln, wo er die Schlesische Landesmusikschule Breslau als zentrale musikalische Ausbildungsstätte gründete und diese auch bis 1945 leitete, an der in jener Zeit unter anderem auch [[Kurt Masur]] studierte. Zum 1. Mai 1937 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 4.079.118).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/3570519&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nach dem Zweiten Weltkrieg zog es den gebürtigen [[Elsass|Elsässer]] wieder in das Rheinland, wo er 1946 wieder seine alte Professur an der Kölner Musikhochschule und zudem die Leitung des Bachvereins sowie die Kirchenmusikerstelle an der [[Lutherkirche (Bonn)|Lutherkirche]] in [[Bonn-Poppelsdorf]] übernahm. Er starb nur ein Jahr später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|398|399|Boell, Heinrich|Arnold Schmitz|130109622}}&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 621. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bach-verein.de/chorleiter/boell/index.html | wayback=20130811161731 | text=Biografie Heinrich Boell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130109622|VIAF=77412570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boell, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenmusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Köln, Standort Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boell, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boell, Heinrich Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Kirchenmusiker, Organist und Chorleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißenburg (Elsass)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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