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	<title>Heinrich Bertsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Bertsch&amp;diff=1201397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Link korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-05T19:16:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Bertsch.jpg|mini|hochkant|Heinrich Bertsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gottlob Bertsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1897]] in [[Rosenfeld]], [[Württemberg]]; † [[19. März]] [[1981]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Chemiker]], [[Industriemanager]] und [[Hochschullehrer]]. Er gilt als Erfinder des ersten vollsynthetischen [[Waschmittel]]s der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fewa Waschmittel.jpg|mini|hochkant|[[Fewa]]-Waschmittelkarton]]&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Volksschullehrers besuchte die [[Oberrealschule]] in [[Ludwigsburg]], wo er 1916 das [[Abitur]] ablegte. Nach dem Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] studierte er ab 1919 [[Chemische Technologie]] an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]]. Er schloss das Studium mit der Diplom-Hauptprüfungprüfung 1921 ab und promovierte 1922 zum [[Doktoringenieur|Doktor-Ingenieur]] (Dr.-Ing.). Nach ersten Anstellungen in Stuttgart und Dresden (Deutsche [[Dégras]]-AG) trat er am 1. August 1924 eine Stelle als Chemiker bei der [[VEB Fettchemie Chemnitz|H. Th. Böhme AG]] in [[Chemnitz]] an und forschte dort zunächst auf dem Gebiet der [[Textilhilfsmittel]]. 1927 erhielt er [[Prokura]] und wurde zum Chefchemiker ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 konnte Bertsch die Herstellung und Verwendung höhermolekularer [[Alkylsulfate]] als waschaktive Substanzen zum [[Patent]] anmelden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kießling&amp;quot;&amp;gt;Renate Kießling: &amp;#039;&amp;#039;Die Chemische Gesellschaft der DDR. Teil 1, Die Gründungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft Deutscher Chemiker]] / Fachgruppe Geschichte der Chemie&amp;#039;&amp;#039;, Band 23 (2013), S.&amp;amp;nbsp;145–175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf basierend wurde mit [[Fewa]] das erste Feinwaschmittel und zugleich das erste neutrale vollsynthetische Waschmittel der Welt produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kießling&amp;quot; /&amp;gt; Der große Erfolg von Fewa führte 1935 zum Einstieg des [[Henkel (Unternehmen)|Henkel-Konzerns]] bei Böhme und zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Böhme Fettchemie GmbH&amp;#039;&amp;#039;, deren Vorstand Bertsch fortan angehörte, ehe er im Oktober 1941 in den Vorstand von Henkel &amp;amp; Cie. wechselte. Dort war er mit der Leitung der mitteldeutschen Werksgruppe von Henkel betraut, zu der neben dem Chemnitzer Unternehmen Böhme Fettchemie GmbH auch das 1923 in Betrieb genommene [[Persil]]-Werk in [[Genthin]] und die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Hydrierwerke]] AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Rodleben]] gehörten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kießling&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg blieb Bertsch als einziger führender Henkel-Manager in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) und trat der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Er übernahm die Leitung des Chemnitzer Werks und 1946 auch die der gesamten nach dem [[Volksentscheid in Sachsen 1946|Volksentscheid in Sachsen]] verstaatlichten Chemie-Industrie in Sachsen. Anfang 1949 stieg er zum Leiter der Hauptverwaltung Chemie der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]] der SBZ auf, ab 1950 in gleicher Funktion beim Minister für Industrie der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1950 wurde Bertsch zunächst nebenamtlich zum [[Professor]] für chemische Technologie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] ernannt. 1953 wurde er in die [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutsche Akademie der Wissenschaften]] (DAW) aufgenommen und war von 1954 bis zu seiner [[Pensionierung]] 1963 hauptamtlicher Direktor am Akademie-Institut für organische Chemie. 1958 wurde er zusätzlich Direktor des neugegründeten Instituts für Fettchemie, von 1965 bis 1969 war er Mit[[herausgeber]] des [[Chemisches Zentralblatt|Chemischen Zentralblatts]] und von 1958 bis 1961 Direktor des Instituts für Dokumentation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kießling&amp;quot; /&amp;gt; Von 1957 bis 1963 war er außerdem Sekretär der Klasse für Chemie, Geologie und Biologie der Akademie der Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde Bertsch in der DDR mehrfach ausgezeichnet, u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse (1953) und dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber (1959).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinrich-bertsch|lemma=Bertsch, Heinrich|autor=Horst Kant|band=1|idNum=248}}&lt;br /&gt;
* Kurt Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bertsch und FEWA.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Feldkamp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Chemnitzer Fettchemie. Von der Seifensiederei und Drogenhandlung zum Chemiebetrieb.&amp;#039;&amp;#039; (Begleitschrift zur Ausstellung vom 28. September bis zum 16. November 1997 im [[Industriemuseum Chemnitz]]) Chemnitz 1997, S. 44–51.&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 1961, Seite 33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142687626|VIAF=160347237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bertsch, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Chemische Industrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Henkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rosenfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bertsch, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bertsch, Heinrich Gottlob (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker, Manager und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rosenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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