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	<title>Heinrich Baumgartner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Baumgartner&amp;diff=2803949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: + Kat.</title>
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		<updated>2026-03-03T11:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für weitere Personen ähnlichen Namens siehe [[Heinrich Baumgärtner]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich «Henri» Emil Baumgartner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1889]] in [[Biel/Bienne|Biel]]; † [[21. Februar]] [[1944]] in [[Bern]]) war ein [[Schweiz]]er [[Hochschullehrer]] und [[Sprachwissenschaft]]er sowie Mitbegründer des [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Sprachatlasses der deutschen Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baumgartner wuchs als ältester Sohn einer früh verwitweten Mutter im zweisprachigen Biel auf. Neben dem Studium der [[Germanistik]] in [[Bern]] und anschliessend in [[Zürich]], wo er bei [[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Bachmann]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]], liess er sich auch zum bernischen [[Sekundarschule|Sekundarlehrer]] ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumgartner war zuerst Sekundarlehrer im aargauischen [[Wohlen]], später Gymnasiallehrer in Biel. 1933 wurde er als Nachfolger von [[Otto von Greyerz]] an die [[Universität Bern]] berufen und 1942 zum Ordinarius für [[deutsche Sprache]], [[deutschsprachige Literatur|Literatur]] und [[Volkskunde]] ernannt. Es handelte sich damals um das einzige Ordinariat dieser Art in der Schweiz. Gleichzeitig war er Präsident der bernischen [[Lehramtsstudium|Lehramtsschule]] sowie Deutschexperte für die [[Matura#Maturität in der Schweiz|Matura]] an sämtlichen Gymnasien des [[Kanton Bern|Kantons Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Gottfried Bohnenblust]], [[Rudolf Hotzenköcherle]] und [[Walter Henzen]] gründete Baumgartner 1940 die «Akademische Gesellschaft schweizerischer Germanisten» (heute [[Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von noch nicht ganz 55 Jahren erlag Baumgartner einer im Gefolge einer Lungenentzündung eingetretenen [[Embolie]]. Nachfolger an der Lehramtsschule (1944) und – nachdem der erste Nachfolger, Walter Henzen, das Ordinariat für germanische Philologie übernommen hatte – auch an der Universität Bern (1946 als Extraordinarius, 1951 als Ordinarius) wurde [[Paul Zinsli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Schule, Lehre und Forschung ===&lt;br /&gt;
Baumgartner zeigte sowohl für das Schulwesen als auch für die Forschung grosses Engagement. In der Nachfolge Otto von Greyerz’ gab er eine Reihe vorbildlicher Schulbücher für den Deutschunterricht heraus, die er in Dutzenden von Einführungskursen persönlich den Lehrern nahebrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule vermochte er den Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaft um denjenigen der Volkskunde zu erweitern. Seine Publikationen gehörten allerdings fast ausnahmslos dem Bereich der Sprachwissenschaft an; seine in Angriff genommene Habilitationsschrift über das Berner Reformations[[theater]] blieb wegen zahlreicher neu hinzugetretener Aufgaben unvollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in seiner Dissertation über die Mundarten des Berner [[Seeland (Schweiz)|Seeland]]s zeigte sich ein Interesse an der Verbindung von Sprache und sozialer Schichtung. Im Buch «Stadtmundart. Stadt- und Landmundart» konnte er diesem Problem mit breiterem Material und verfeinerter Methode weiter nachgehen – die Verbindung von [[Soziologie|soziologischem]] und geographischem Gesichtspunkt war damals etwas durchaus Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wichtigstes Werk hätte der 1935 zusammen mit [[Rudolf Hotzenköcherle]] begründete [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] werden sollen; Baumgartner war 1939–1940 an den Probeaufnahmen beteiligt und ab 1940 Leiter der Aufnahmen im Kanton Bern. Sein unerwarteter Tod bereitete seinem Mitwirken allerdings ein frühes Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979054403976/CH-002157-5:5913518 &amp;#039;&amp;#039;Die Mundarten des Berner Seelandes&amp;#039;&amp;#039;] (= &amp;#039;&amp;#039;[[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]].&amp;#039;&amp;#039; XIV). Frauenfeld 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Verhältnis des deutschsprechenden Bielers zu seiner Mundart, zur Schriftsprache und zum Französischen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bieler Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1. Jg., 1927, S.&amp;amp;nbsp;61–88.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erziehung zur Zweisprachigkeit. Erfahrungen und Beobachtungen in Luxemburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bieler Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. Jg., 1932, S.&amp;amp;nbsp;70–91.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein zweisprachiges Gymnasium?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bieler Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. Jg., 1932, S.&amp;amp;nbsp;92–102.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Aussprache des Schriftdeutschen.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1932.&lt;br /&gt;
* [[doi:10.5169/seals-113038|&amp;#039;&amp;#039;Das Werden einer Sondersprache.&amp;#039;&amp;#039;]] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Archiv für Volkskunde]].&amp;#039;&amp;#039; 32. Jg., 1933, S.&amp;amp;nbsp;129–148 [in der Ausgabe als Sonderdruck übertitelt mit &amp;#039;&amp;#039;Die Schi-Sprache. Das Werden einer Sondersprache&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Simon Gfeller. Erweiterte Fassung des Vortrags, der an der Simon Gfeller-Feier bei Anlass seines 70. Geburtstages im Burgerratssaal in Bern gehalten wurde.&amp;#039;&amp;#039; Bern [1938].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprachschule für die Primarschulen des Kantons Bern.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1939 [mehrfach neu aufgelegt].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadtmundart. Stadt- und Landmundart. Beiträge zur bernischen Mundartgeographie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Schriften der Literarischen Gesellschaft Bern.&amp;#039;&amp;#039; 3. Jg.). Bern 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprachschule für die Sekundarschulen und die Progymnasien des Kantons Bern.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1943 [mehrfach neu aufgelegt].&lt;br /&gt;
* ab 1935 Mitarbeit am &amp;#039;&amp;#039;Sprachatlas der deutschen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Hotzenköcherle: &amp;#039;&amp;#039;† Heinrich Baumgartner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 34. Jg., 1944, S.&amp;amp;nbsp;27–30.&lt;br /&gt;
* {{HLS|11564|&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Baumgartner&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Trüb]]: &amp;#039;&amp;#039;Personaldaten.&amp;#039;&amp;#039; In: Sprachatlas der deutschen Schweiz. Abschlussband. Tübingen und Basel 2003, S.&amp;amp;nbsp;20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128594233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128594233|LCCN=n/83/318172|VIAF=37167059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baumgartner, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baumgartner, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baumgartner, Heinrich Emil (vollständiger Name); Baumgartner, Henri&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Sprachwissenschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biel/Bienne|Biel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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