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	<title>Heinrich August Knickmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 3. Mai 2024 um 23:14 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-03T23:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KnickmannAugust.jpg|mini|hochkant|Heinrich August Knickmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich August Knickmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Heinz Knickmann&amp;#039;&amp;#039;, (* [[25. September]] [[1894]] in [[Essen-Karnap|Horstermark]]; † [[5. August]] [[1941]] bei [[Sabolotje]])&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.&amp;amp;nbsp;R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 332.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Politiker (NSDAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heinrich Knickmann besuchte die [[Volksschule]], dann das Gymnasium. Anschließend wurde er an der [[Unteroffiziervorschule|Unteroffiziersvorschule]] in [[Weißenfels]] in der [[Provinz Sachsen]] und an der Unteroffiziersvorschule [[Weilburg]] im [[Oberlahnkreis]] ausgebildet. Später besuchte Knickmann die Verwaltungsakademie [[Recklinghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Knickmann zweimal verwundet. Nach dem Krieg war er eine Zeit lang in Selbstschutzorganisationen und Grenzverbänden tätig. Nach einer Ausbildung im Kommunalverwaltungsdienst war Knickmann bei der Stadtverwaltung [[Gelsenkirchen-Buer|Buer]] angestellt. Während der [[Ruhrbesetzung]] 1923 nahm Knickmann an Sabotageaktionen gegen die französischen und belgischen Besatzungstruppen teil. Namentlich führte er die Aktion im Gebiet [[Emscher-Lippe-Region|Emscher-Lippe]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 gehörte Knickmann der [[Reichswehr]] als Organisationsoffizier beim [[Wehrkreis]]kommando VI in [[Münster]] an. Am 15. August 1932 wurde Knickmann auf eigenen Wunsch aus der Reichswehr entlassen. Stattdessen wurde er Stabsführer bei der [[Sturmabteilung|SA]]-Untergruppe Westfalen Nord in [[Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 trat Knickmann der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 16.106).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/536801&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde er auch Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahl vom Juli 1932]] wurde Knickmann als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis 17 (Westfalen Nord) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er zunächst bis zum November desselben Jahres angehörte. Im Januar 1933 kehrte Knickmann im Nachrückverfahren für den ausgeschiedenen [[Alfred Meyer (Gauleiter)|Alfred Meyer]] ins Parlament zurück,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_wv_bsb00000140_01347.html &amp;#039;&amp;#039;Reichstagsprotokolle, 1932,3. Während der VII. Wahlperiode 1932 eingetretene Änderungen im Alphabetischen Verzeichnis der Mitglieder des Reichstags.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; dem er fortan ohne Unterbrechungen bis zu seinem Tod im August 1941 als Abgeordneter für den Wahlkreis 18 (Westfalen Süd) angehörte. Knickmann stimmte für das [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933]], das die juristische Grundlage für die Errichtung der NS-Diktatur bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Knickmann zum [[Polizeipräsident]]en von [[Duisburg|Duisburg-Hamborn]] ernannt, welchen er 1937 auf eigenen Wunsch in den [[Einstweiliger Ruhestand|einstweiligen Ruhestand]] versetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sarah Thieme |Titel=Nationalsozialistischer Märtyrerkult: Sakralisierte Politik und Christentum im westfälischen Ruhrgebiet (1929-1939) |Verlag=Campus Verlag |Datum=2017-08-17 |ISBN=978-3-593-50808-5 |Seiten=128}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von 1937 bis 1941 führte Knickmann als hauptamtlicher SA-Führer die SA-Gruppe Niederrhein. Am 9. November 1937 war seine Ernennung zum [[SA-Obergruppenführer]] erfolgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ende 1938 wurde er in die Wehrmacht einberufen, durch [[Walter Hoevel]] vertreten und übernahm für einen Urlaub im Dezember 1940 wieder die Position als SA-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] Knickmann fiel&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Der Großdeutsche Reichstag&amp;#039;&amp;#039;, 1943, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Kommandeur des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 501 nach dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Angriff auf die Sowjetunion]] bei Kampfhandlungen in der Nähe von Sabolotje. [[Postum]] erhielt er das [[Deutsches Kreuz in Gold|Deutsche Kreuz in Gold]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der S.A.-Führer |Band=5 |Nummer=7 |Datum=Mai 1942 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tod wurde Knickmanns [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstagsmandat]] bis zum Kriegsende von [[Franz Bielefeld (Politiker, 1907)|Franz Bielefeld]] weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder war der nationalsozialistische „[[Märtyrer]]“ [[Ludwig Knickmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* Nachruf auf Heinrich Knickmann. In: Der S.A.-Führer, 6. Jahrgang, Heft 9, September 1941, S. 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130351393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130351393|VIAF=23244323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knickmann, Heinrich August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knickmann, Heinrich August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knickmann, Heinz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Horstermark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sabolotje]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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