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	<title>Heinrich Allmeroth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:01:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Allmeroth&amp;diff=1546096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-29T12:48:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Allmeroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1901]] in [[Knickhagen]], [[Kreis Hofgeismar]]; † [[18. Oktober]] [[1961]] in [[Dresden]]) war ein deutscher Opernsänger (Tenor), Intendant und Politiker. Er war Abgeordneter der [[Volkskammer]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Lehrersohn Heinrich Allmeroth studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Göttingen]] und Frankfurt Volkswirtschaft und promovierte über die wirtschaftliche Entwicklung des [[Landkreis Eschwege|Kreises Eschwege]] seit dem 19. Jahrhundert. Während seines Studiums wurde er 1921 Mitglied der damals in Frankfurt ansässigen &amp;#039;&amp;#039;Straßburger [[Burschenschaft]] Arminia&amp;#039;&amp;#039;, die später nach Tübingen ging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934. S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Promotion studierte er in Kassel Gesang und erhielt Engagements als 1. Tenor an verschiedenen Theatern in Göttingen, Halle, Dortmund, Düsseldorf, Darmstadt, Stuttgart&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.von-zeit-zu-zeit.de/index.php?template=bild&amp;amp;media_id=3255%7C |wayback=20161218120939 |text=Programmankündigung der württembergischen Staatstheater Stuttgart }}{{Abrufdatum |1=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Leipzig. Schon 1931 engagierte sich Allmeroth gewerkschaftlich und bekleidete bis 1933 das Amt des Obmanns der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger am Hessischen Landestheater in Darmstadt. 1941 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]], wurde aber wegen seiner Logenzugehörigkeit abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Allmeroth Grab Dresden.JPG|miniatur|Grab von Heinrich Allmeroth auf dem Urnenhain Tolkewitz]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erhielt Allmeroth ein Engagement am [[Metropol-Theater (Berlin-Mitte)|Metropol-Theater]] in Berlin. 1949 ging er zunächst als Intendant nach Leipzig, wechselte jedoch noch im gleichen Jahr nach Rostock und blieb dort in gleicher Funktion bis 1952. Danach erhielt er ein Angebot der [[Staatsoper Unter den Linden|Deutschen Staatsoper]] in Berlin und fungierte dort bis 1954 als stellvertretender Intendant. Im Anschluss daran ging Allmeroth an das [[Staatsschauspiel Dresden|Dresdner Staatstheater]], wo er fortan als Generalintendant wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der parteilose Allmeroth wurde nach dem Krieg Mitglied des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes]], für den er das Amt des Vorsitzenden im [[Kreis Rostock]] während seines Engagements in der Hafenstadt von 1950 bis 1952 übernahm. Gleichzeitig konnte ihn 1950 der FDGB gewinnen, die Gewerkschaft als Abgeordneter in der Volkskammer zu vertreten. Auch in der 2. Wahlperiode von 1954 bis 1958 vertrat Allmeroth den FDGB in der Volkskammer. 1953 wurde er zum ehrenamtlichen 1. Vorsitzenden der Zentralvorstandes der Gewerkschaft Kunst im FDGB gewählt und wurde damit auch Mitglied des Bundesvorstandes der Gewerkschaft. Beide Ämter bekleidete er bis 1959. In seiner Funktion als Dresdner Generalintendant gehörte Allmeroth dem künstlerisch-wissenschaftlichen Beirat beim Ministerium für Kultur an und war Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Bezirksleitung Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmeroth verstarb 1961 in Dresden und wurde auf dem [[Urnenhain Tolkewitz]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bühnenrepertoire umfasste u.&amp;amp;nbsp;a. folgende Rollen: „Tamino“ in der &amp;#039;&amp;#039;Zauberflöte&amp;#039;&amp;#039;, „Edgar“ im &amp;#039;&amp;#039;Vampyr&amp;#039;&amp;#039; von Heinrich Marschner, „Lyonel“ in Flotows &amp;#039;&amp;#039;Martha&amp;#039;&amp;#039;, „Graf Almaviva“ im &amp;#039;&amp;#039;[[Il barbiere di Siviglia|Barbier von Sevilla]]&amp;#039;&amp;#039; von Rossini, „Wilhelm Meister“ in &amp;#039;&amp;#039;Mignon&amp;#039;&amp;#039; von A. Thomas, „Alfredo“ in &amp;#039;&amp;#039;La Traviata&amp;#039;&amp;#039;, „Alvaro“ in &amp;#039;&amp;#039;La forza del destino&amp;#039;&amp;#039; und der Titelheld im &amp;#039;&amp;#039;Don Carlos&amp;#039;&amp;#039; von Verdi, „Rodolfo“ in Puccinis &amp;#039;&amp;#039;La Bohème&amp;#039;&amp;#039;, der „Pinkerton“ in &amp;#039;&amp;#039;Madame Butterfly&amp;#039;&amp;#039; und „Palestrina“ in der gleichnamigen Oper von [[Hans Pfitzner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Medaille des Großen Theaters Moskau&lt;br /&gt;
* 1954 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1955 [[Fritz-Heckert-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1961 Vaterländischer Verdienstorden in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Eschwege seit dem vorigen Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, 1926 [http://www.worldcat.org/oclc/52818146?page=citation&amp;amp;client=worldcat.org-detailed_record als Mikrofilm hier]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgaben der Gewerkschaft Kunst zur Erhöhung des sozialistischen Bewusstseins der Mitglieder im Kampf für eine sozialistische Kultur. Referat auf der 9. Zentralvorstandssitzung der Gewerkschaft Kunst am 22. u. 23. Mai 1958 in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Tribüne, Berlin-Treptow 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Volkskammer&amp;#039;&amp;#039; (2. Wahlperiode) Kongress-Verlag Berlin 1957.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinrich-allmeroth|lemma=Allmeroth, Heinrich|autor=Christian Krause|band=1|idNum=38}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 12–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101590730X}}&lt;br /&gt;
* {{operissimo|ffcyoieagxaaaaaaxifc}}&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/a/Allmeroth,_Heinrich.html Heinrich Allmeroth] im FDGB-Lexikon&lt;br /&gt;
* [https://www.europeana.eu/de/item/437/item_DGVRKBK5IVAPVSGZJBRYOY32T7XCBXBG Porträtaufnahme von Heinrich Allmeroth] bei [[Europeana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des ZV der Gewerkschaft Kunst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101590730X|VIAF=186923292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Allmeroth, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ensemblemitglied der Oper Halle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Allmeroth, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sänger, Intendant und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Knickhagen]], [[Kreis Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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